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Kontroverse um die globale Erwärmung

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Als sogenannte Kontroverse um die globale Erwärmung wird eine vorwiegend in der Öffentlichkeit ausgetragene politische Debatte über die Existenz und Ursachen der globalen Erwärmung, deren Ausmaß, Möglichkeiten zu ihrer Bekämpfung durch Klimaschutz und die . Ölsand in Kanada am oberen Ende der Provinz Alberta. Der kanadische Norden ist – schon gar im Winter – ein gottverlassenes Land.

In der allerersten Aktion im Jahr rief Avaaz mit einer Unterschriftenaktion gegen eine militärische Eskalation und eine Truppenverstärkung im Irak und einem friedlichen Protestmarsch in Washington DC auf. Im März setzten sich Avaaz-Mitglieder gemeinsam für eine gerechte und friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts ein. Avaaz präsentierte eine Online-Petition, unterschrieben von Avaaz koordinierte die Übergabe einer Klimapetition mit 2,6 Millionen Unterschriften von einem Dutzend Umweltorganisationen an die Konferenz.

Auf Bali wurde nach dramatischen Verhandlungen ein Teilerfolg für den Klimaschutz erreicht. Avaaz sammelte über Die Petition wurde am März an chinesische Konsulate und Botschaften übergeben. Die Petition für eine erfolgreiche Klimakonferenz in Kopenhagen erreichte 11 Millionen Unterschriften. Avaaz unterstützt auch eine für Attac zentrale Forderung nach besserer gesetzlicher Regulierung der weltweiten Finanzmärkte, da die Finanzkrise die Existenzgrundlage der Ärmsten in sehr vielen Ländern zerstöre.

Etwas über 2 Millionen Unterzeichner, die meisten davon aus Brasilien, setzten sich für ein neues Anti-Korruptionsgesetz ein, das es Personen, die für schwere Verbrechen verurteilt wurden, unmöglich macht, sich für öffentliche Ämter zu bewerben.

Insgesamt haben die Petition knapp In einzelnen Medien und politischen Blogs wurde die Petition mit Blick auf die Gefahren einer solchen Intervention kritisiert. Im März kündigte der gandhistische Aktivist Anna Hazare [49] an, dass er bis zum Tod fasten würde, wenn sich die Regierung nicht bereit erkläre, der Zivilgesellschaft zu erlauben, einen Entwurf für ein neues, kraftvolles Anti-Korruptionsgesetz einzubringen.

In 36 Stunden unterschrieben Journalisten der Boulevardzeitung News of the World , die zu Murdochs News Corporation gehört, sollen die Telefonate hunderter Parlamentarier abgehört und auf ihre Mailboxen zugegriffen haben. Juli die Zeitung ein.

Avaaz begann eine Kampagne gegen Murdoch. Avaaz schaltete Anzeigen, organisierte öffentliche Behinderungsaktionen, machte Telefonaktionen und gab Petitionen ein, um Murdochs Medienmacht anzuprangern und zu beschneiden, u. Im Mai wurden innerhalb einer Woche über Im August startete Avaaz eine breit angelegte Kampagne, die in einer Petition den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen auffordern soll, dem palästinensischen Beitrittsgesuch in die Vereinten Nationen und damit seiner Anerkennung als eigenständigen Staat zuzustimmen.

Insbesondere die USA werden in der Petition aufgefordert, zuzustimmen, da vor allem ihr Veto befürchtet wird. Nach den gescheiterten Friedensverhandlungen wird die Zweistaatenlösung als der erfolgversprechendste Weg zum Frieden bezeichnet.

Auch auf der Webseite der Grünen gebe es zehntausende Besucher, doch nur wenige von ihnen seien für Aktionen zu mobilisieren. Er berichtet von vielen Fällen, in denen Online-Petitionen von Avaaz und anderen Organisationen Erfolge erzielten, wie zum Beispiel in Japan , als der Premierminister Yasuo Fukuda seinen Standpunkt zu einem Klimaabkommen änderte, als er mit Die britische Zeitung The Guardian schrieb: Vor allem aber hat die Gruppe Regimegegner bei deren Schmuggleraktivitäten unterstützt.

Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. In anderen Projekten Commons. Diese Seite wurde zuletzt am Dezember um Hierzu zählen unter anderem die Nationalen Wissenschaftsakademien aller G8-Länder sowie zahlreicher Schwellen- und Entwicklungsländer, die , [17] , [18] [19] und [20] entsprechende Konsens-Papiere herausgegeben haben.

Eine Reihe von Umfragen und Auswertungen zeigte einen weitgehenden Konsens von Experten, dass sich die Erde erwärmt und menschliche Aktivität die Hauptursache ist. Eine im Jahr durchgeführte Befragung von zufällig ausgewählten Mitgliedern der American Meteorological Society und der American Geophysical Union , ergab ebenfalls einen weitgehenden Konsens.

Anlässlich einer Befragung durch Dennis Bray und Hans von Storch im September , die sie nicht in Form eines wissenschaftlichen Artikels veröffentlicht hatten, kritisierte Gavin Schmidt vom Goddard Institute for Space Studies die Vorgehensweisen und Sinnhaftigkeit von Umfragen in einem Blog-Artikel und rief dazu auf, Fragenkataloge besser zu konzipieren und öffentlich zu diskutieren. Eine zur Expertenbefragung alternative Herangehensweise ist die Untersuchung veröffentlichter Fachartikel, wie sie durch Oreskes durchgeführt wurde s.

Schneider in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift PNAS veröffentlichte Auswertung wissenschaftlicher Publikationen von Klimaforschern kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass ca. Häufig fehlte diesen Papern der Kontext bzw. Zudem wurden oft fehlerhafte Modelle benutzt, falsche Dichotomien angeführt, ungeeignete statistische Methoden verwendet oder Schlussfolgerungen aus fehlerhaften oder unvollständigen physikalischen Annahmen abgeleitet.

Als Klimaskeptiker werden Personen bezeichnet, die einen menschlichen Einfluss auf den Klimawandel bestreiten oder für nicht bedrohlich halten. Neben dem Begriff des Klimaskeptikers climate sceptic werden in der wissenschaftlichen Literatur ebenfalls die Begriffe Klimaleugner climate denialist und Klimacontrarian verwendet, wobei intensiv debattiert wird, welcher der Begriffe Personen mit diesbezüglicher Meinung am treffendsten beschreibt.

Von vielerlei Seiten wird versucht, Einfluss auf die öffentliche Debatte über den Klimawandel zu nehmen und somit gezielt Zweifel an der Existenz der globalen Erwärmung zu säen. Dies ist auch bei der Klimaforschung der Fall und geschieht vor allem durch die Etablierung eines alternativen klimaskeptischen Diskurses von einzelnen Personen und Organisationen.

Gerade in den USA existiert eine gut finanzierte und ziemlich koordiniert vorgehende " organisierte Leugnungsmaschinerie ", die unter anderem aus Unternehmen der fossilen Energiebranche, abweichenden Wissenschaftlern, Bloggern , selbsternannten Experten, PR-Firmen , konservativen Think Tanks , Medien und Politikern sowie Astroturfing -Gruppierungen besteht und seit den späten er Jahren sehr erfolgreich eine Kontroverse um die globale Erwärmung schürt.

Die überwältigende Mehrheit der Mittel stammt von politisch konservativen Organisationen, wobei die Finanzierung zunehmend über Donors-Trust-Organisationen verschleiert wird. Dollar als Wahlkampfhilfe zukommen zu lassen. Dies gilt als der höchste Wert, der jemals von Privatpersonen im Wahlkampf eingesetzt wurde.

Selbst waren die Unternehmen bereits früh über die Existenz und bedrohlichen Folgen des Klimawandels informiert. In der Öffentlichkeit bestritt das API hingegen jahrzehntelang, dass die Existenz des Klimawandels wissenschaftlich fundiert sei.

Analog der Tabakindustrie unterstützte ExxonMobil zu diesem Zweck zwischen und ein Netzwerk von 43 scheinbar unabhängigen Organisationen mit ca. Für Aufsehen sorgte auch das Bekanntwerden eines Treffens in der Zentrale des American Petroleum Institute vom April , auf dem unter Beteiligung von Fred Singer an PR -Strategien gearbeitet worden war, in der Öffentlichkeit gezielt Unsicherheit über den Stand der Klimaforschung zu verbreiten, um so Einfluss auf politische Entscheidungsträger zu nehmen.

Seit werden klimaskeptische US-Think-Tanks, Handelskammern und Interessengruppen als Reaktion auf bekannt gewordene Finanzierungen durch Unternehmen zunehmend von Stiftungen finanziert, die die eigentliche Herkunft von Mitteln geheim halten, während Firmen wie ExxonMobil und Koch Industries in den Hintergrund getreten sind.

Insgesamt trugen sie zwischen und mit 78 Mio. Ihr Gesamtbudget liegt bei ca. In einem Editorial vom Durch sie werde die Öffentlichkeit hinsichtlich der Tatsachen über die globale Erwärmung getäuscht und verwirrt. Alle anderen untersuchten Parteien betrachten den Klimawandel als Problem und befürworten auch — mit Ausnahme der Liberal Party of Australia — Markteingriffe zu dessen Lösung. Thatcher trug auch wesentlich zur Gründung des britischen Hadley Centre bei. Lawson, aktuell Vorsitzender der Global Warming Policy Foundation , sah sich hierdurch diskreditiert.

Nurse bot ihm daraufhin ein Treffen mit Experten Klimawissenschaftlern an, um Lawson den aktuellen Stand der Wissenschaft darzustellen. November im House of Lords statt. November veröffentlichte Lawson seine Darstellung des Treffens im Spectator. Er habe bei dem Treffen nichts Neues erfahren. Auch hätten die Wissenschaftler kein Verständnis für die bzw. Interesse an den massiven Kosten der von ihnen unterstützten Politik gezeigt.

Boykoff und Jules M. Diese vermeintliche Ausgewogenheit führte dazu, dass in den Medien der falsche Eindruck grundlegender Dispute in der Klimaforschung erweckt wurde, während in der wissenschaftlichen Gemeinschaft die Skeptiker nur eine geringe Rolle spielten. Eine Analyse von 3. In den englischsprachigen Zeitungen, die im Politischen Spektrum eher rechts angesiedelt sind, waren klimaskeptische Beiträge weit häufiger als in eher linksgerichteten.

Dieser Unterschied war besonders in Editorials und Kommentaren ausgeprägt, häufig kamen die klimaskeptischen Stimmen unangefochten zu Wort. Eine Analyse weiterer 1. Die klimaskeptische Denkfabrik Global Warming Policy Foundation war besonders erfolgreich darin, in britischen Zeitungen ihre Ansicht zu platzieren.

In Deutschland zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung ab. Umfragen deuten darauf hin, dass konservative Männer häufiger bezweifeln, dass menschliche Aktivität die Hauptursache für die globale Erwärmung ist. Diese Strategie wurde seit Anfang der er Jahre auch angewandt, um eine Klimaschutzstrategie zu blockieren. Hierfür wurden von Unternehmen und konservativen Think Tanks eine kleine Zahl von klimaskeptischen Wissenschaftlern und sonstiger vermeintlicher Experten oft ohne Expertise in Klimafragen rekrutiert, die nicht nur Kritik an der echten wissenschaftlichen Forschung, sondern eine Alternative zu ihr herstellen sollten, um Öffentlichkeit und Politiker bewusst zu verwirren.

Die Funktionsweise der echten Forschung wird hierbei gezielt imitiert: Die Contrarians veröffentlichen zumeist nicht- begutachtete Berichte und Bücher, publizieren in randständigen Fachzeitschriften, halten Konferenzen ab und stellen zudem Listen von Wissenschaftlern zusammen, die die menschengemachte Erwärmung angeblich bezweifeln.

Auf die besondere politische Bedeutung von Unsicherheit und dem Eindruck einer wissenschaftlichen Kontroverse wies der republikanische Strategieberater Frank Luntz hin.

In einer mittlerweile berühmten internen Strategieanweisung für die republikanische Partei, die später durch ein Leak öffentlich bekannt wurde, warnte er die Republikaner davor, dass sie die Debatte um Umweltfragen nahezu verloren hätte. There is still a window of opportunity to challenge the science. Should the public come to believe that the scientific issues are settled, their views about global warming will change accordingly. Es gibt noch eine Chance die Wissenschaft in Frage zu stellen.

Sollte die Öffentlichkeit zu der Ansicht kommen, dass die wissenschaftlichen Fragen geklärt sind, dann werden sich ihre Ansichten bezüglich der globalen Erwärmung entsprechend ändern. Luntz empfahl daher, gezielt auf Unsicherheiten in der wissenschaftlichen Forschung und eine vermeintliche wissenschaftliche Kontroverse hinzuweisen, das vermeintliche Fehlen wissenschaftlicher Sicherheit zum zentralen Aspekt der politischen Debatte zu machen und vor allem den Umstand zu betonen, dass erst dann gehandelt werden dürfe, wenn alle Fakten auf dem Tisch lägen.

Eine solche Annahme steht im diametralen Widerspruch zu der tatsächlichen Arbeitsweise wissenschaftlicher Forschung. Obwohl Svante Arrhenius bereits im Jahre den Treibhauseffekt von Kohlenstoffdioxid und Veerabhadran Ramanathan ab der Mitte der er Jahre den sehr starken Treibhauseffekt der Fluorchlorkohlenwasserstoffe FCKW auf die Erwärmung der Erdatmosphäre detailliert beschrieben, waren bis in die er Jahre hinein Zweifel am Phänomen der globalen Erwärmung noch relativ weit verbreitet.

Denn zwischen und hatten sich die globalen Temperaturen nicht erhöht, sondern leicht verringert. Zudem waren die Unsicherheiten in den klimatologischen Theorien noch beträchtlich. Im Laufe der er Jahre verbesserte sich das wissenschaftliche Verständnis des Klimasystems erheblich, und gleichzeitig konnte ein deutlich erkennbarer Erwärmungstrend gemessen werden.

Spätestens seit der Veröffentlichung des Dritten IPCC-Sachstandsberichts im Jahr ist das Vorhandensein einer globalen Erwärmung deshalb kaum noch auf wissenschaftlicher Grundlage angezweifelt worden. Die nördliche Halbkugel habe zwischen und zudem wahrscheinlich die wärmste Jahres-Periode in den letzten Jahren erlebt.

Von manchen Klimaskeptikern wird häufig auf einen Widerspruch zwischen Bodenmessungen und Satellitendaten verwiesen. Allerdings sind diese unterschiedlichen Daten nur schwer miteinander zu vergleichen, zumal bei Satellitendaten erhebliche Unsicherheitsmargen bestehen.

Darüber hinaus sind die Daten verschiedener Satelliten nur sehr schwer miteinander zu kombinieren, wodurch zusätzliche Messunsicherheiten bestehen und langfristige Trendaussagen kaum möglich sind. In der Vergangenheit produzierten Satelliten z. Einige Wissenschaftler um den Meteorologen Roger A. Pielke senior weisen jedoch auch auf Probleme in Zusammenhang mit der bodengestützten Messung der Lufttemperaturen hin. Die gemessenen Lufttemperaturen seien einerseits mit signifikanten Fehlern behaftet, anderseits sollen sie grundsätzlich kein sehr zuverlässiges Instrument zur Messung der globalen Erwärmung sein.

Demnach wird die zunehmend warme Umgebungsluft in den wachsenden Städten für den dort gemessenen Trend der Erwärmung verantwortlich gemacht. Die These wurde durch die statistische Berücksichtigung ebendieses Effektes in der Auswahl der verwendeten, mehrheitlich ländlichen Stationen sowie durch einzelne Satellitendaten konterkariert.

Andere Studien sehen keinen durchschlagenden Einfluss des Wärmeinseleffektes beim festgestellten globalen Anstieg der Durchschnittstemperatur. Lange Zeit waren vor allem die Daten aus Satellitenmessungen der Kernpunkt der Behauptung, es gäbe keine globale Erwärmung.

Die Satelliten zeigten eine gleich bleibende oder sogar eine zurückgehende Temperatur auf der Erde an. Umfassende Analysen der Satellitendaten brachten im August dann zutage, dass diese falsch verstanden worden waren. Es geschieht leicht, dass dieser Orbit nicht perfekt eingehalten wird, was eine Korrektur der Messdaten notwendig macht. Genau diese Korrektur war in den älteren Analysen nicht vorgenommen worden.

Nachdem die verfälschten Messwerte berichtigt wurden, zeigten sie eine deutlich besser im Einklang mit den Bodenmessungen stehende Erwärmung an. Gleichzeitig stellte sich heraus, dass aus einem völlig anderen Grund auch die Messungen der ballongestützten Radiosonden falsch waren. Deren Thermometer sind während des Aufstiegs oft der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt. Eine ebenfalls veröffentlichte Studie konnte zeigen, dass die Werte in der Vergangenheit überkorrigiert worden waren.

Neben diesen drei voneinander unabhängigen Messungen am Boden, in der Luft und aus dem Weltall existieren darüber hinaus weitere unabhängige Belege für steigende Erdtemperaturen.

Ein weiteres gewichtiges Indiz für die globale Erwärmung sind direkte Naturbeobachtungen , [] darunter ein immer früheres Auftreten der Frühlingsblüte, ein später einsetzendes Welkwerden des Laubes im Herbst, später einfrierende und früher auftauende Flüsse im Winter, weltweit bis auf wenige Ausnahmen überall zurückgehende Gletscher sowie ein drastischer Rückgang des arktischen Meereises. Eine Kontroverse besteht hinsichtlich der historischen Entwicklung der Temperaturen.

Zentraler Punkt ist, ob der Anstieg der globalen Temperatur der letzten Jahre historisch einzigartig ist oder auf mögliche natürliche Ursachen im Rahmen der jüngeren Klimageschichte zurückgeht. Daran wird von Skeptikern die Frage geknüpft, ob überhaupt schwerwiegende oder unerwartete Folgen drohen könnten.

Der Geophysiker Syun-Ichi Akasofu sieht beispielsweise in der gegenwärtigen Temperaturentwicklung lediglich einen Vorgang der natürlichen Temperaturerholung von der Kleinen Eiszeit. Andere Klimaforscher weisen darauf hin, dass hohe Temperaturen oder ein schneller Anstieg in der Vergangenheit nicht die gleiche Ursache haben müssen wie die Veränderungen heute.

Auch kann daraus nicht auf den zukünftigen Verlauf geschlossen werden. Es herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass es vom Jahrhundert eine Kleine Eiszeit gegeben hat und dass sich die Erde seither wieder um ca. Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass die Temperaturen vor — Jahren regional durchaus mit den aktuellen Temperaturen vergleichbar, wahrscheinlich sogar wärmer waren. Diese Bezeichnung wird aber auch als Werbesprache zur Anwerbung von Siedlern an die auch heute eisfreie Südküste interpretiert.

Bislang hat jedoch keine der verfügbaren Rekonstruktionen des vergangenen Jahrtausends ergeben, dass die globalen Temperaturen mit denen der Gegenwart vergleichbar gewesen wären.

Die Proxydaten sind wesentlich ungenauer als die Messungen ab Historisch betrachtet hat es in der Vergangenheit viele kleinere und natürliche Warm- und Kaltphasen gegeben. Innerhalb der Eiszeitalter kam es jeweils zu so genannten Glazialen z. Saale-Glazial, Weichsel-Glazial und Interglazialen z. Während der letzten längeren Warmphase, dem Eem-Interglazial , lagen die Durchschnittstemperaturen in Europa über den heutigen. Bei gemessenem Trend der Erderwärmung stellt sich die Frage, auf welche Faktoren diese zurückzuführen ist.

Bislang wird für die aktuelle Erwärmung nur ein Erklärungsmodell als zufriedenstellender Ansatz angesehen, das Treibhausgase als hauptsächlichen Faktor ansieht. Bei einigen Kontroversen wurde in Frage gestellt, dass der anthropogene Anteil an der globalen Erwärmung wichtiger als natürliche Faktoren sei:.

In anderen Kontroversen wurde anderen anthropogenen Faktoren als den Treibhausgasen eine bedeutendere Rolle zugeschrieben:. Tatsächlich wirken sich Schwankungen in der Sonnenaktivität auf das Klima aus.

Allerdings kann die Sonne höchstens für einen kleinen Teil der Erderwärmung der letzten 20 bis 30 Jahre verantwortlich sein. Stand der Forschung ist, dass der solare Einfluss auf die globale Erwärmung minimal ist. Seit Mitte des Jahrhunderts ging die Sonnenaktivität sogar zurück.

Wäre eine erhöhte Sonnenaktivität für die Erwärmung verantwortlich, müsste sich diese vor allem im Sommer und tagsüber zeigen. Tatsächlich finden die stärksten Erwärmungseffekte jedoch im Winter und nachts statt, so wie es für eine treibhausgasbedingte Erwärmung zu erwarten ist. Zudem weist das Muster der Erderwärmung einen für Treibhausgase typischen Fingerabdruck auf, der von der Sonne nicht geschaffen werden kann.

Bei den Temperaturmessungen der unterschiedlichen Luftschichten konnte festgestellt werden, dass sich gleichzeitig neben der wärmer werdenden untersten Luftschicht, der Troposphäre , die darüber liegende Stratosphäre deutlich abkühlt. Ney aufgegriffen und weiterentwickelt, [] fand aber kaum Unterstützung in Wissenschaftskreisen. Inzwischen ist das Argument, dass kosmische Strahlen die globale Erwärmung verursachen könnten, ein häufiges Argument von Klimaskeptikern.

Veizer und andere halten im Widerspruch zur wissenschaftlichen Lehrmeinung den Beitrag von klimaaktiven Treibhausgasen in geologischer Zeit nicht für ausschlaggebend und sehen dies auch für die Neuzeit gegeben.

Die mangelnde Korrelation kurzfristiger Klimaeinflüsse und der Höhenstrahlung bei heutigen Messungen sei mit dem Wärmespeichervermögen der Ozeane verbunden. Stand der Forschung ist hingegen, dass die Effekte von kosmischen Strahlen zu schwach sind, um nennenswerten Einfluss auf die globale Erwärmung der letzten Jahrzehnte zu haben.

Eine zentrale Annahme von Svensmarks Theorie, die vermeintliche Wirkung der durch kosmische Strahlung gebildeten Ionen als Kondensationskeime , wurde damit widerlegt.

Zwischen ihren Veröffentlichungen ändert sich sowohl der Forschungsstand durch neu gefundene Zusammenhänge als auch die Realität durch unvorhergesehene Entwicklungen. So liegen den Szenarien Annahmen über künftige Emissionsverläufe von Treibhausgasen zugrunde, die die Bandbreite der tatsächlich zu beobachtenden Emissionen abdecken sollen. Es zeigt sich jedoch, dass sich die Emissionen gegenwärtig auf einem Niveau befinden, das selbst die pessimistischsten Szenarien des IPCC übertrifft.

Ebenso hat man heute neue Erkenntnisse über positive Rückkopplungsmechanismen erlangt, die die Erwärmung zusätzlich verstärken könnten. Teils ist im Voraus unklar, ob es sich bei einem Effekt um eine positive oder negative Rückkopplung handeln wird.

So wird das Tauen von Permafrostböden zweifelsohne das Freisetzen von zusätzlichem Kohlendioxid und Methan verursachen, das damit dort assoziierte Pflanzenwachstum jedoch auch zu einer erhöhten Aufnahme von Kohlendioxid führen. Ein weiteres Beispiel für eine unvorhergesehene Entwicklung ist der Rückgang des polaren Meereises. Der tatsächliche Rückgang des Eises ist jedoch signifikant deutlicher ausgefallen, was darauf hindeutet, dass es in diesem Bereich noch nicht hinreichend erfasste Wirkungszusammenhänge gibt.

Die globale Erwärmung wird daher möglicherweise höher ausfallen als noch im vierten Sachstandsbericht in den pessimistischsten Szenarien beschrieben.

Diskutiert werden auch die prognostizierten möglichen Folgen des Klimawandels. Dabei wird unter anderem das thermodynamisch abgeleitete Prinzip vom kleinsten Zwang herangezogen. Demnach begünstigt ein höheres Angebot an Kohlendioxid, unabhängig von der Quelle, reduzierende chemische und biochemische Reaktionen.

Allerdings kommt es durch die zusätzliche CO 2 -Aufnahme in den Ozeanen , neben Wäldern die wichtigsten Kohlenstoffsenken , zu anderen negativen Folgewirkungen wie fortschreitender Versauerung des Wassers. Weitere Trigger- und Rückkopplungseffekte verkomplizieren die Situation. So können aus ehemaligen Permafrostböden klimaaktive Gase freigesetzt werden oder Schneefälle in ehemals niederschlagsfreien Gebieten können eine Abkühlung verursachen.

Einige Studien sehen Wälder entgegen deren Ausweisung als 'Kohlendioxidsenken' als nicht oder nur in geringem Umfang in der Lage, zusätzliches CO 2 zu speichern, [] [] was mögliche Folgewirkungen verstärken würde.

Da das Phänomen der globalen Erwärmung und die unterschiedlichen Anpassungsreaktionen darauf in vielerlei Hinsicht wirtschaftliche und soziale Interessen berühren, darüber hinaus aber auch Forschungs- und Bildungspolitik beeinflussen sowie Auswirkungen auf gesellschaftliche Normen sowie ethische und weltanschauliche Orientierung zeitigen können, ist die politische Auseinandersetzung darüber vielfältig und in vollem Gange.

Besonders in den Medien wird sie häufig aufgegriffen. Protagonisten der Kontroverse sind besonders Politiker , Lobbyisten und nichtstaatliche Organisationen. Klimaskeptische Wissenschaftler, Ökonomen und Politiker haben sich in eigenen Organisationen zusammengeschlossen; auf internationaler Ebene ist dies z. Die Positionen der Klimaskeptiker werden überdies von einer Reihe politisch konservativer Think Tanks unterstützt und verbreitet. Klimaskeptische Think Tanks sind u.

Der Veröffentlichung der drei so genannten Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger ging jeweils eine mehrtägige Konferenz voraus, in der der Entwurf der am Bericht beteiligten Klimaforscher durch Vertreter von Regierungen abgesegnet werden musste.

Dieses Verfahren kommt jedoch nur bei den Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger zur Anwendung. Die Vorgehensweise zur Erstellung der Berichte war jedoch auch bereits vor der Veröffentlichung der Zusammenfassung für Entscheidungsträger Gegenstand von Kritik, weil die Zusammenfassung für Entscheidungsträger vor dem eigentlichen wissenschaftlichen Bericht veröffentlicht worden ist, um den Inhalt des Berichtes an die Zusammenfassung anzupassen.

Dort habe er aus zahlreichen Studien Hinweise auf den menschlichen Anteil am Klimawandel entfernt und verwässert. Die Schlussfolgerung daraus lautet:. Bush selber hatte das Bestehen eines wissenschaftlichen Konsenses zur globalen Erwärmung abgestritten. Umstrittene Studien von Klimaskeptikern haben mehrfach zu heftigen Kontroversen geführt.

Darin zweifeln Spencer und Braswell die in aktuellen Klimamodellen ausgewiesenen Temperatursteigerungen an. Die Studie von Spencer und Braswell sei jedoch höchstwahrscheinlich in beiderlei Hinsicht problematisch und habe darum eigentlich nicht veröffentlicht werden dürfen. Von Storch trat zudem von seinem Posten als Chefredakteur zurück. Bush als angeblicher Beweis für die Behauptung herangezogen, dass Klimaschutz unnötig sei.

Jahrhundert eine Kleine Eiszeit gegeben hat und dass sich die Erde seither wieder um ca.

Closed On:

Neben diesen drei voneinander unabhängigen Messungen am Boden, in der Luft und aus dem Weltall existieren darüber hinaus weitere unabhängige Belege für steigende Erdtemperaturen.

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