Support-Anfrage stellen

Technischer Support

Catto Gallery 2012.

Wir verwenden Cookies zu Zwecken der Funktionalität, Analyse und Werbung um Ihnen einen uneingeschränkten Service zu gewährleisten. Mit Verwendung der Seite . Zur Alten Brauerei Inhaber Peter Wardin Mühlenstraße 30 Beelitz Telefon 3 57 77 E-Mail [email protected] Küchenzeiten ab dem

Top/Flop Aktien

HCM ADVICE besteht aus einem Team von ausschließlich hochengagierten, erfolgsorientierten sowie freundlichen Persönlichkeiten. Wir kombinieren hohes technisches Know-how, hohes fachliches personalwirtschaftliches Know-how und über 20 Jahre Beratungserfahrung in diesem Bereich zum Vorteil unserer Kunden.

Wie eine Maus erkunde ich jeden Schlupfwinkel, Gassen und Fluchtwege, um das aufgebaute Stillleben besser zu erfühlen und zu erkunden. So kann ich innere Spannungen aufbauen und mich an Kleinigkeiten begeistern, wie zum Beispiel überlappende Gegenstände oder Verdichtungen. Wichtig ist immer auch der leere Raum, die Pausen wie bei einem Musikstück, damit der Rhythmus funktioniert und das Bild nicht mit zuvielen Informationen überlagert wird.

Gegenstände verlassen ihren ursprünglichen Zweck und kommen durch ihre Funktion als Malmotiv zu neuen Ehren. Neu entdeckt, aus einem verstaubten Dasein gehoben, werden sie lebendig und erzählen eine Geschichte. Wie bei einer Familie spürt man einen Dialog untereinander und es entsteht eine Hierarchie wie bei einer Famile mit Eltern, Kindern, Verwandten und Bekannten.

Sogar die Verstorbenen als Geister sind anwesend oder spürbar. Man könnte sich eine ganz persönliche Geschichte von dem gerade entstandenen Stilllebenmotiv ableiten, bevor der erste Pinselstrich passiert. Solche Vorstudien oder Gedanken unterstützen das Unterbewusstsein und die Phantasie, die beim Malen sofort einsetzt.

Aber auch das haptische Erleben jedes einzelnen Gegenstandes ist eine positive Verstärkung des Dialogs mit dem Motiv und des räumlichen Begreifens im Unterbewusstsein. Die Farbenlehre gehört neben der Kompostion zu den elementaren und messbaren Bildkriterien klassischer Malerei.

Eine Farbe sollte dominieren und das ganze Bild mit einem Ton überziehen. Grundfarben sind gefährlich und sollten reduziert, wenn möglich schon im Motiv vorkommen, denn sonst wird das Bild zu bunt. Beim Aufbau der Gegenstände kann man sich vorstellen, wie der Farbklang aussehen könnte und deshalb ist dieser sensible Prozess enorm wichtig für das Gelingen.

Das Geheimnis von leuchtenden Farben in einem Bild bekommt mant nicht von bunten, exotischen und in allen Variationen angebotenen Tuben oder Näpfen, sondern von Mischfarben in der Malpalette, den Mitteltönen. Für mich als Aquarellist ist die Palette eines der wichtigsten Instrumente, denn nicht nur das Wasser- und Pigmentverhältnis wird hier erfühlt, sondern auch die vielen faszinierenden Mitteltöne, die dem Bild letztendlich das Geheimnis eines Farbklangs einverleiben.

Die vielen geometrischen Formen und Strukturen in einem Motiv sind nur der Raster und Grundstock für den kreativen Prozess. Erst nach der ersten Schicht, der Grundkomposition, beginne ich zu reagieren und dabei denke ich an die Bildaussagen wie Licht, Schatten, Atmosphäre, Tiefe und Verwandlung von Dunkel nach Hell. Eine schnelle Skizze mit nassen Farbflächen und Strukturen auf trockenem Papier behandle ich danach partiell mit einem Wasserspray. Die schon getrockneten Farbflächen wehren sich dagegen, die noch nassen Strukturen verfliessen und verformen sich zu neuen Gebilden.

Ich nehme den Zufall sehr gerne zu Hilfe und lasse etwas entstehen, was ich nicht in der Planung hatte und völlig überraschend ist. Die Realität fungiert nur mehr als Anleihe, ein schöpferischer Prozess sollte längst im Gang sein, das heisst, eine Entscheidung entscheidet die nächste und steigert sich in einen faszinierenden Rhythmus, der später langsam abklingt. Ich höre zu malen auf, wenn mir nichts mehr einfällt. Das ist meine simple Anwort auf die Frage: Beides hat unmittelbar mit der klassischen Komposition zu tun und hat mir als Künstler sehr bald die Spezialisierung auf ein Thema erleichtert: Ich glaube, dass die Kompositionslehre zu den wichtigsten Grundkenntnissen für bildnerische Gestaltung zählt und das Gelingen unmittelbar davon abhängt.

Ich bin vom Spiel mit der Komposition begeistert, sie zu steigern oder zu verändern und dies ist besonders bei Stillleben eine elementare Herausforderung. Der Auschnitt ist eine nicht zu unterschätzende Grundüberlegung bevor man beginnt.

Ein Stillleben bedarf einer stärkeren Veränderung als eine Motiv vor Ort und das Format sollte so spannend wie möglich ausgereizt sein. Dies erreicht man beim Beginnen schon mit dem Anschneider von Gegenständen am Rand durch die Bildkante. Dadurch entsteht die Illusion des unsichtbar vergrösserten Raumes und die Komposition bekommt einen spannenden Bildeintritt.

Wenn ein Gegenstand auch von der oberen Bildkannte angeschnitten wird, erzeugt das Nähe und einen starken Vordergrund. Schon bei den ersten Pinselstrichen sollte man sich trauen, solche für die Kompostion sehr wichtigen Entscheidungen selbstbewusst und nicht abgemildert auszuführen.

Ziel ist auch Klarheit und Einfachheit, alles kann man mit einem Blick erfassen und verstehen. Bei der Bildanalyse während der Fertigstellung oder danach ist das wichtigste Kriterium, dass man nicht bei einem Bildteil hängenbleibt. Also keinen akademischen Unterricht mehr. Ferdinand Waldmüller Heute geht es nicht mehr um naturgetreue Wiedergabe von Gegenständen oder Blumensträussen, sondern um die Kunst einen eigenen Stil zu entwickeln.

Das Stillleben ist als Thema eine einfache Bildidee, der man sich als Maler jederzeit bedienen kann. Es geht nicht darum welche Gegenstände man malt, sondern wie man sie komponiert, in Szene setzt und dann bildnerisch verwandelt.

Rhythmus, Farbakzent, Kontrast und Übergänge verwandeln ein scheinbar unbedeutendes Sammelsurium in eine neue Welt, die uns berührt. Der eigene Stil reift langsam und stetig, wenn man unentwegt malt und Vorbilder studiert. Malen lernt man nur durch Malen.

Eines Tages wird man alle Vorbilder abschütteln und der Pinsel wird allein malen. Wie von Geisterhand geführt, gleitet der Pnsel über das Papier und zaubert ein Ergebnis, das mühelos entstanden ist. Man hat fast ein schlechtes Gewissen, weil alles wie von selbst passiert ist. Das ist der Beweis für den schöpferischen Prozess, denn der Egoismus wurde nahezu verdrängt.

Stilleben sind wegen der scheinbar einfachen Thematik ein ideales Betätigungsfeld für Experimente und Versuche, ein Thema in vielen unterschiedlichen Versionen umzusetzen. Phantasie und Mut werden dabei besonders gefördert, die wichtigsten Tugenden für malerische Entwicklung und die Suche des eigenen Stils. Die Unverwechselbarkeit ist das Ziel für jeden professionellen Maler.

Stilleben und Blumen sind für mich ein ideales Thema für Malkurse im Atelier. Mit Begeisterung werden diese Themen umgesetzt aber bei vielen Arbeiten endet der kreative Fluss bei den neuralgischen Abschnitten wie Tisch, Hintergrund oder Vase und man bleibt bei der Analyse hängen. Ursache ist, dass gerade diese Aufgabenstellungen oft zu gewollt oder viel zu zögerlich umgesetzt werden.

Vorsicht und Absicht stoppt kreatives Handeln sofort, weil ein viel zu bewusstes, vom Egoismus getriebenes Handeln einsetzt. Bei Vasen endet der freie Pinselstrich, wenn man alles richtig machen will. Beim Tisch und Hintergrund will man Phantasie kontrolliert einsetzen anstatt mit Mut etwas völlig Neues oder Riskantes passieren zu lassen. Risiko wird in der Malerei immer belohnt und trotzdem lauert der Egoismus, der zum Falschen verführt. Der Hintergrund hat in einem Stillleben- oder Blumenbild eine sehr wichtige Funktion, weil das Bild dadurch erst den dramatischen Akzent oder die entscheidende Bildaussage bekommen kann, Farben werden komplementär verstärkt und Lichtwirkung wird sichtbar.

Für mich ist es fast bei jedem Stillebenbild eine drmatische Wende, wenn der Hintergrund angelegt wird. Ich freue mich regelrecht darauf, nach der Konzentration und Anspannung für die Kompostion richtig farbkräftig loslegen zu dürfen. Die Bildaussage wird durch diesen Malakt langsam erkennbar und alle weiteren Malaktionen reagieren auf das bisher auf dem Blatt Geschehene. Stilllebenmotive haben ein eher nüchternes und sachliches Erscheinungsbild, das man mit viel Phantasie un Mut beim Übertragen auf das Aquarellpapier dramatisieren imd spannend machen kann.

Alles ist möglich, wenn man sich das Erdachte in Form eines fertigen Aquarells auch vorstellen kann. Vor dem Malen werden Bildideen imaginiert und in das Unterbewusstsein transferiert, damit die Malaktione die Bildaussage stets unterstützen können. Eine klassische Bildaussage ist das Licht, das durch einen lebendigen Fab- und Hell-Dunkelrhythmus von Hell nach Dunkel illustriert werden kann.

Wenn sich einmal eine Lichtquelle von einer bestimmten Richtung manifestiert hat, wird fast jede Malaktion danach ausgerichtet, um die Wirkung zu unterstreichen. Bildaussage kan eine Hierarchie der Gegenstände sein, wie z. Vieles ist möglich, wenn man sich traut die Realität zu verändern.

Wenn das nicht geschieht wird das Ergebnis schnell lieblich oder langweilig. In diesem Fall hilft es, das Zwischenergebnis mit ein Wasserspray oder durch partielle Auswaschungen mit Schwamm zu zerstören. Der Zufall ist was wunderbares für den Aquarellisten, denn nachdem Trocknen hat man ein völlig anderes und überraschendes Ergebnis vor Augen. Mit diesem neuen unbefangenen Eindruck lässt sich schnell eine neue Bildidee generieren und das Ergebnis ist wieder völlig offen geworden.

Vincent van Gogh - Stillleben sind ein künstlerisch ökonomisches und effektives Thema, weil man es immer und überall vor sich hat und jederzeit als Motiv installieren kann.

Permanent begegnet man Stillleben des Alltags und nur eine etwas andere, bewusstere Sichtweise genügt, um scheinbar banale Dinge faszinierend inspirativ zu finden. Statt einem Foto oder aus der Erinnerung ist ein Stillleben ein kleiner aber feiner Mikrokosmos vor Ort, den man mit Kreativität und Phantasie in eine eigene Welt verwandeln kann.

Zum Unterschied zu einem Foto ist das Gesichtsfeld entscheidend, das kein Weitwinkelobjektiv ersetzen kann. Ein plastisches Motiv vor Augen ist dynamischer, flexibler und räumlich erfassbarer als ein Foto mit vorgegebenem Ausschnitt mit zu wenigen Alternativen. Stilleben sind wegen ihrer Einfachheit und dem luftleeren Raum eine Art kubistisches Baukastensystem, mit dem man spielen und viele Kompositionsmöglichkeiten ausreizen kann.

Mal lernt sich auf das Wichtigste zu konzentrieren und Unnötiges, Ablenkendes zu erkennen und wegzulassen. Ein Motiv transformiere ich in reduzierte und geometrische Formen und übertreibe Kontraste.

Diese kubistische Sichtweise verhilft mir Klarheit in eine komplexe Ansammlung zu gewährleisten und ist gleichzeitig eine Verdichtung. Wie ein Facettenschliff behandle ich die bereits entstandenen Flächen und überziehe sie mit feinen Linien, Pinselspuren und intuitiven Strukturen. Eine geheimnisvolle Bildsprache mit verschlüsselten Botschaften entsteht. Stilllebenmotive fordern glatte und gleichförmige Flächen lebendig zu modellieren und zu vernetzen. Ziel ist und bleibt ein Ergebnis zu schaffen, das spannender ist als die Realtiät.

Das Andeuten, was sich hinter dem Oberflächlichen verbirgt, ist eine Vorstufe zur Abstraktion. Das Blumenthema ist in der heutigen Malerei eine Nische und nur wenige Künstler stellen sich dieser klassischen Herausforderung. Einmal angefangen, ist man von diesem spannenden Thema gefesselt und möchte es ständig weiterentwickeln.

Blumenmalerei ist für mich der schmale Grat zwischen Wirklichkeit und Abstraktion. Wenn man ihn verlässt, entsteht Kitsch oder Chaos und man wird scheitern. Blumen sind etwas Perfektes, Wunderschönes und Ideales, eine intensive Inspirationsquelle. Die Kunst ist es, sich nicht untertan zu machen, sondern Mut, etwas Fertiges zu verändern.

Ziel ist es, durch das Gesehene einen schöpferischen Gang in Bewegung zu bringen, der durch Eigendynamik etwas völlig Neues entstehen lässt. Gelingt dies, setzt sich auch der eigene Stil durch, eine individuelle Veränderung der Realität.

Ich liebe es zu beobachten wie zwei nasse Farben aufeinandertreffen und neue entstehen lassen, wie kontrastreiche Formen partiell verschwimmen oder ein komplexes Gebilde erst durch das Zerstören mit Wasser geschieht.

Beim Aquarellieren war für mich die Erkenntnis, dass man beim Malen nicht alles kontrollieren kann, ein Schlüsselerlebnis. Gerade die zufällig enstandenen Strukturen sind der Ausgangspunkt für Bildwendungen oder neue Ideen.

Meine künstlerische Entwicklung kann ich im Nachhinein in mehrere Schritte und Abschnitte einteilen:. Für mich war es die Aquarellmalerei, die in Österreich Mitte der Achtzigerjahre einen wahren Boom erreichte. Pastose Ölbilder und gekonnte realistische Darstellungen waren aus der Mode gekommen. Man wollte etwas vollkommen Neues sehen. Das Medium Aquarell war perfekt geeignet, Landschaften, Städte und Stillleben völlig neu und verfremdet darzustellen. Anfangs noch unterschätzt, stieg die Nachfrage nach diesen kostbaren, leuchtenden Aquarellen rapid an und in wenigen Jahren verzehnfachten sich die Preise Moldovans.

Ich war in dieser Zeit keineswegs auf Suche nach einer künstlerischen Entwicklung, weil ich weder aus einem derartigen Umfeld entstamme, noch Förderer in dieser Richtung hatte. Ich war wissbegierig und saugte die Energie auf, die dieses Medium ausstrahlte. Ich orientierte mich an Tendenzen, Richtungen und Vorbildern, die zu mir passten und wollte diese verstehen und analysieren. Frustriert von der Schwere des Erlernten malte ich eines Nachts ein Bild ganz anders.

Der Pinsel malte allein und ich hatte das unheimliche Gefühl, nur zuschauen zu müssen. Ich kann mich daran noch genau erinnern, denn es war eine Stimmung der besonderen Leichtigkeit, des absoluten Loslassens. Das Unterbewusstsein hat gemalt. Natürlich geht das nicht auf einmal und ohne technische Erfahrung.

Man muss das Wissen wie Energie speichern und dann vergessen. Erst dann ist das Loslassen möglich. Eine chinesische Weisheit über Kreativität besagt, dass man eine künstlerische Technik lange lernen soll, um am Ende etwas völlig anderes zu machen. Es ist nichts anderes als das Unterbewusste zu trainieren, das das Geheimnis für Kreativität ist. Loslassen kann man üben, indem man sich erlaubt Fehler zu machen, unsicher zu sein, Unbekanntes anzunehmen.

Trotz Erfahrung und technischem Wissen soll man wie ein Anfänger malen. Wenn man gefallen will und sich selbst kopiert, scheitert man unweigerlich, denn das Loslassen ist abrupt zu Ende. Das geht nur, wenn man loslässt und sofort aufhört, wenn man es schaffen will.

Kinder mit zehn Jahren schaffen dies in einer halben Stunde, weil sie noch nicht so verbildet sind. Es wird nie funktionieren, wenn man verkrampft ist. Auch beim Golfsport ist es nur mit der Kunst des Loslassens möglich, den kleinen Ball so zu treffen, dass er die gewünschte Flugbahn und Geschwindigkeit erreicht. Leider sieht man beim Malen nicht sofort den Misserfolg des Nichtloslassenkönnens.

Es birgt die Gefahr lange auf dem falschen Weg zu sein, sich etwas vorzumachen oder detailverliebt zu sein. Den Dilletant erkennt man, wenn er seine Bilder zu sehr lobt. Solange man malt, braucht man ein kritisches Umfeld, einen Spiegel und Gradmesser, um einzusehen, auf dem falschen Weg zu sein. Für ein gutes Bild kann man nichts dafür, für ein schlechtes ist man voll verantwortlich.

Mit dem Geheimnis des Loslassens war ich auf mich allein gestellt und konnte mich von allen Vorbildern lösen. Es war der Beginn der eigenen künstlerischen Entwicklung. In dieser Zeit arbeitete ich im Stillen und Geheimen, denn ich hatte nur wenige Ausstellungsmöglichkeiten und kannte keine Mentoren bzw.

Es war die Zeit der intensiven Arbeit, Disziplin und Einsamkeit. Dazu gehört der absolute Glaube an sich selber, dass es richtig ist, was man tut. Ich malte in dieser Zeit sicher Bilder im Jahr und zeigte davon nur wenige. Ich wusste, dass ich meinen Schatz nur langsam öffnen durfte und dass diese Bilder mein Kapital waren für später, für die Partnerschaft mit Galerien. Grundlage für die Aufnahme in guten Galerien ist intensive Arbeit und Konzentration auf ein Spezialgebiet, auf die individuelle Stärke, die aus der Begeisterung entwickelt wurde.

Bei mir sind es vor allem Städtebilder in Aquarell. Es geht nicht darum, dass man immer dieselbe Technik oder Thematik ausführt, sondern, dass man sich treu bleibt, seine Stärken erkennt, um sie zu vertiefen anstatt sich zu verzetteln.

Wenn man alles ausprobieren will, kann es sein, dass man zu allgemein wird, zu wenig individuell und wiedererkennbar. Stärken und Schwächen verschwimmen zu Ungunsten einer Fehlentwicklung, die man selber sehr lange nicht erkennt. Meine ersten Galerienkontakte schaffte ich in Wien und Niederösterreich. Ich glaubte daran, dass der Schlüssel zum Erfolg und für eine selbstständige künstlerische Tätigkeit und Entwicklung der Kontakt zu renommierten und anerkannten Galerien ist.

Es war eine überaus aufregende Zeit für mich, denn der Erfolg stellte sich dramatisch ein. Viele Bilder wurden verkauft und die ersten Ausstellungen in professionellen Galerien wurden geplant und vorbereitet.

Der nächste Entwicklungsschritt war, mit der explosiv angestiegenen Nachfrage nach meinen Bildern umzugehen, die durch Zusammenarbeit mit Galerien plötzlich entstanden ist. Ich malte fast nie direkt für eine nächste Ausstellung, sondern immer im voraus. So hatte ich nie den unmittelbaren Druck zu spüren und konnte in Ruhe für mich malen und experimentieren und mit den entstandenen Bildern leben.

Gerade die ersten Ausstellungen waren oft ausverkauft, weil ich mit niedrigen Preisen anfangen wollte. Es war die wichtige Zeit der intensiven Ausstellungstätigkeit und Erfahrungen mit Galerien. Die Aufnahme in vielen bedeutenden Galerien in Österreich, Deutschland und England waren die Folge und es war deshalb ein kalkuliertes Risiko, die Entscheidung zu fällen, Künstler zu werden ohne Sicherheitsnetz, d.

Ich war davon überzeugt, dass man als Künstler unbedingt professionelle Partner braucht, die gleichzeitig die einzige und wichtigste Referenz sind. Der Marktwert eines Künstlers hängt vor allem von der Bedeutung seiner Repräsentanten ab. Wichtig war für mich in dieser Zeit, mir das Wissen anzueignen, welche Galerien zu mir passen und vor allem was die anerkannten Usancen der Branche sind, bzw.

Auf keinen Fall wollte ich um jeden Preis ausstellen oder mich an unseriösen Galerien ausliefern, denn das ist der Anfang vom Ende eines künstlerischen Berufes. Die wahre und langfristige Anerkennung eines selbstständigen Künstlers ist die Aufnahme in einem Galerieprogramm mit regelmässiger Ausstellungstätigkeit.

Mir war bewusst, dass nur eine langfristige Aufbauarbeit zum Erfolg führt. In dieser Zeit hatte ich auch mit negativen Erfahrungen zu tun, z. Galerien, die nicht mehr zahlen konnten oder gar in Konkurs gingen.

Es geht darum, damit umzugehen, zu akzeptieren und im Idealfall in positive Energie zu verwandeln. Mein Rezept dafür war und ist,als Ausgleich mit dem Malen zu beginnen, sich in die Arbeit zu stürzen. Gerade Frustration, Enttäuschung, Traurigkeit oder gar Agressivität sind bestens geeignet, sie malerisch umzusetzen, denn ein gutes Bild braucht Biss und die nötige Ambivalenz zum schönen Schein, zum Ästhetischen.

Die besten Bilder entstehen aus ambivalenter Grundtendenz. Innere Harmonie oder Ausgeglichenheit sind eher schwache Vorraussetzungen für gute Ergebnisse. Nicht nur von aussen lauern Gefahren und Rückschläge, gegen die man sich als Künstler wappnen muss, sondern viel gefährlicher sind die inneren, egoistischen Tendenzen.

Kritikfähigkeit ist gut, wenn sie jedoch in Apathie oder Lustlosigkeit führt, siegt der Egoismus und man steht sich nur selbst im Weg. Ich kenne einen Kollegen, der seine künstlerische Laufbahn abrupt beendete als er seine erste Absage von einer Galerie bekam.

Bei meinen Malkursen wird mir auch immer wieder bewusst, wie schnell man sich auf einem falschen Weg befinden kann. Selber merkt man das erst sehr spät oder überhaupt nicht. Eitelkeit, Verkrampfung, Trotz, Selbstlob, Verbissenheit, Kritikabwehr, alles das sind negative egoistische Tendenzen und würgen freie ausgelebte und vor allem ganz eigene, unverwechselbare künstlerische Entwicklungen ab.

Dem freien kreativen Geist, dem Loslassen soll nur Konzentration auf das Wichtige entgegenstehen. Es ist das Geheimnis des schöpferischen Prozesses: Im Zeitalter der Romantik war die Natur ein Mittelpunkt des gesellschaftlichen und künstlerischen Interesses. Maler gingen auf Reisen und malten vor Ort. Es war die Geburtsstunde des heutigen Aquarells, des unmittelbaren, Einfangens starker Gefühle, die die Natur auslöste.

Von der Illustration und Kolorierung wurde das Aquarell immer mehr reine Malerei, weil man mit den Malutensilien leicht auf Reisen gehen und sofort mit dem Malen beginnen konnte. Meine Art zu malen braucht keine komplizierten Gedanken, sondern den unmittelbaren Kontakt zur Natur und urbanen Szenerien in einer neuen Stadt. Die schönste und direkte Art Natur als Inspirationsquelle zu nützen, ist eine Malreise zu erleben.

Ich glaube, dass Inspiration durch Arbeit entsteht. Die ersten technischen Erfahrungen und Grundkenntnisse geschehen im Atelier. Man kann vieles ausprobieren und ist nicht vom künstlerischen Dialog mit der unmittelbaren Natur überfordert.

Es ist wie ein Sprung ins kalte Wasser, auch für mich, denn die wichtigsten Entwicklungssprünge machte ich durch Malreisen nach Venedig, New York oder Bali. Es wird zur Sucht, zur Energie- und Ideenquelle, zu reisen, Neues zu entdecken und zu experimentieren. Jedesmal wenn ich von einer Reise heimkomme und meine mitgebrachten Bilder analysiere und überarbeite, merke ich einen Schub in der künstlerischen Entwicklung.

Offensichtlich wird dies zum Beispiel in der Farbwahl. Gerade der "Palettenwechsel" ist eine Überwindung und notwendig für die künstlerische Entwicklung. Malreisen sind immer förderlich, weil jede anders ist, geprägt von Wetter, Jahreszeit, Ausstrahlung, Charakteristik, Atmosphäre sowie die eigene Empfindlichkeit.

Um das zu fördern, nehme ich mir für eine Reise neue Farben mit wie z. Die Begeisterung, die jede Malreise ausgelöst hat und die Erkenntnis, dass Landschaftsbilder vor Ort gemalt, viel spannender, aufregender und für die eigene Entwicklung sehr wichtig und lehrreich sind, wollte ich weitergeben. Es war der Beginn Malreisen zu organisieren und zu leiten. Eine künstlerische Handschrift kann, trotz erkannter Tricks und technischer Feinheiten, nie kopiert, sondern bestenfalls nachgeahmt werden.

Kreativität ist und bleibt ein Geheimnis, das man nie ganz verstehen wird. Ich begann Malreisen zu leiten und es war ein aufregendes Erlebnis, sich dem eigenen Druck und der Erwartungshaltung der vielen Mitgereisten auszusetzen. Es ist wie bei einem Bild, ohne Risiko kein Gewinn und so begann ich von Anfang an auch selbst zu malen ohne etwas verbergen zu wollen.

Lehren ist das beste Lernen auch in der Malerei. Von Anfang an zeigte ich klar und direkt, dass man um ein Bild kämpfen muss und dieselben Schwankungen durchmacht wie jeder Kreative. Es sind niemals nur Demonstrationen, sondern vollwertige Malprozesse, die sich nicht unterscheiden von Reisen, die ich allein bestreite. Es muss gleichzeitig sein, damit es wirkt und das fantastische Gefühl des schöpferischen Prozesses ermöglicht.

Meine künstlerische Entwicklung wäre anders verlaufen, wenn es das Angebot der kurzen und intensiven kreativen Weiterbildung, im Gegensatz zum langen Kunststudium, nicht gegeben hätte. Heutzutage gibt es ein wunderbares und vielfältiges Angebot an Malkursen und Malakademien, sodass sich jeder die nötigen Impulse holen kann, die er für eine Weiterentwicklung braucht.

Es sind effektive Schritte für eine künstlerische Entwicklung. In der Kunst ist es fast immer Glück, das Richtige zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu machen und natürlich auch die richtigen Leute kennen zu lernen, die einen weiterbringen und förderlich sind für die künstlerische Entwicklung.

Man kann das nicht beeinflussen, sondern nur malen, Bilder zu schaffen und sie zu zeigen und Ausstellungen zu veranstalten. Gerahmt und hinter Glas ist es für mich wie eine Art schönes Begräbnis, ein Abschluss einer Phase und gleichzeitig ein Neuanfang. Die erfolgreichsten Teilnehmer meiner Kurse sind auch am fleissigsten und bleiben sich treu. Wer alles können will, wird scheitern oder lustlos aufgeben. Dasselbe passiert auch, wenn man sich auf die eigenen Schwächen konzentriert und daran arbeitet.

Es ist verlorene Energie, denn diese wird für die Stärken gebraucht, die letztlich ausschlaggebend sind für den Wiedererkennungswert. Wer zum Beispiel Perspektive nicht beherrscht, soll sie nicht krampfhaft erlernen. Wichtig und einzig ist die künstlerische Aussage, die mit Können überhaupt nichts zu tun hat.

Es ist ein Irrglaube, zuerst alles erlernen zu müssen, bis man endlich das Zertifikat zum Malen überreicht bekommt. Meine Devise heisst, sofort mit dem Malen beginnen und statt der sicheren Seite immer ein Abenteuer wagen.

Experimentieren und Neues zu probieren bedeutet nicht gleichzeitig, seinen Weg oder Stil zu verlassen. Es ist sogar förderlich für eine intensive Entwicklung, sich immer neuen Herausforderungen zu stellen. Nichts ist schlimmer, als sich selbst zu kopieren oder fürs Publikum zu malen. Das eigene Gefühl und die innere Stimme sind richtungsweisend, geleitet von Leidenschaft und Begeisterung, der wichtigsten kreativen Triebfedern.

Neues soll zu einem passen, auch wenn es noch so ungewohnt erscheint. Einmal in der neuen Technik oder Thematik gefesselt, merkt man selber, ob es nur Kalkül oder ehrliches, wahrhaftes kreatives Schaffen mit Gefühl ist. Ein Nachäffen internationaler Erfolgstendenzen führt nach anfänglichem Interesse zu Frustration und Aufgabe.

Als Künstler bleibt man sich treu und der langfristige Erfolg gibt einem immer Recht. Ich bin vorrangig ein Städtemaler und habe mich hauptsächlich auf urbane Szenerien und Städtepanoramen in Aquarell, Radierung und Mixed Media spezialisiert. In Salzburg geboren und aufgewachsen, eine der schönsten Städte der Welt, ist es das ideale Umfeld, tagtäglich mit neuen Betrachtungsweisen und Ideen inspiriert zu werden. Meine Begeisterung für Städte war auch der Grund, mich einmal von der Technik des Aquarells zu lösen und parallel dazu etwas Neues zu beginnen: Die Collage mit Acryl und Mischtechniken.

Das Besondere und Neue daran war, dass ich diesmal nicht von Vorbildern und Inspirationen von Aussen abhängig war. Es war der klare und innere Wunsch, den gewohnten Arbeitsablauf völlig zu verlassen. Im Gegenteil, oft dauert es mehr als ein Jahr einsamer und geheimer Arbeit im Verborgenen, bis man einen Zyklus fertiggestellt hat, der ausstellungsreif ist. Für mich war es trotz Unsicherheit und Zweifel das Richtige, denn ich war völlig beseelt von der neuen Herausforderung und ging darin voll auf.

Ich arbeitete wie besessen Tag und Nacht. Es war eine positive Sucht. Galerien wollen nur Gewohntes verkaufen und glaubten erst dann an die Richtigkeit meines so ungewohnten neuen Stils, bis sich der Verkaufserfolg einstellte.

Meine Sammler waren es letztendlich, die mich bestärkten weiter zu experimentieren. Sammler waren es auch, die mich im Jahr überzeugten, Portraits zu beginnen. Etliche Galeristen wollten die Ergebnisse nicht einmal sehen, geschweige denn ausstellen. Auch hier war es die Leidenschaft und das eigene Entwickeln und Sammeln einer Serie, die mich bestärkten, weiter zu machen. Viele Glücksgefühle stellten sich ein, denn es war neu, beim Malen nicht allein zu sein, sondern einen anregenden Dialog mit dem Motiv zu führen.

Ich malte Menschen, die mein Leben begleiten und merkte, dass das Thema polarisierte. Es gab entweder euphorische Anerkennung oder totale Ablehnung. Kunst ist nicht demokratisch und nicht für eine Mehrheit bestimmt. Ich kann nur sagen, dass man sich nicht von Aussen beirren lassen soll, denn viele Portraits wurden verkauft und ein Buch wurde gedruckt, das mittlerweile vergriffen ist.

Meine Sammler müssen dieselbe Wellenlänge wie ich besitzen, denn sie verstehen meine Bilder und wissen, dass es nicht um eine genaue Wiedergabe oder gar Idealisierung geht. Meine Art zu malen basiert auf einem realistischen Vorbild.

Der kreative Prozess beginnt jedoch erst dann, wenn das Motiv völlig in den Hintergrund tritt und überhaupt nicht mehr wichtig ist. Jedes Bild ist mit einer Seelenlandschaft überzogen, egal um welches Thema es sich handelt. Jeder Maler hat ein Spezialgebiet und wird deshalb wiedererkannt. Man bekommt dadurch neue Impulse und läuft nicht Gefahr, routiniert zu werden. Einen besonderen Stellenwert hat die Musik in meinem kreativen Leben. Ich höre Musik intensiv und voller Gefühl, wenn sie meine Wellenlänge trifft und tief geht.

Sie trägt das ambivalente Potential in sich, das auch Bilder mit Qualität besitzen. Bei Musik merkt man es offensichtlicher, dass Menschen nicht gleich empfinden als bei bildender Kunst, obwohl sie sehr verwandt sind.

Wenn ich neue Musik entdecke, die mich begeistert, werde ich süchtig danach und will sie ununterbrochen hören. So leidenschaftlich, wie ich Musik höre, möchte ich im aktiven Sinn malen und glaube, dass man nur so zum Erfolg kommt, durch einen fast schon fanatischen Gefühls- und Sehnsuchtsprozess, der immer wieder neu beginnt. Gerade in unserer Zeit, in der Mystik und Glaube abhanden kommen und positivistisches Denken im Vordergrund steht, kann Kunst das Verlorene zurückgeben oder ausgleichen.

Man muss sich nur darauf einlassen und loslassen können. Ich höre Musik beim Malen, sie inspiriert mich und lässt mich schneller abtauchen in die kreative Ebene, wo alles möglich ist. Geniale Musik und Bilder sind klar und scheinbar einfach verständlich, dass man das Gefühl hat, es auch zu können. Nicht der oberflächliche Klang, sondern die, in die Tiefe gehende, unheimlich anmutende, fast schon traurige Modulation findet sich auch in Bildern wieder, die mich nicht mehr loslassen.

Sie werden von den meisten Betrachtern nicht gleich verstanden und doch sind es diese Bilder, die erfolgreich sind. Die Vernetztung der Formen und Gestaltung der Flächen mit feinen Pinselstrichen, das mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun hat. Ausserdem verwende ich farbige Aquarellstifte, die sich mit dem Pinsel während eines Arbeitsprozesses regelmässig abwechseln. Bei der Zeichnung werden spontane Ideen sofort und unmittelbar sichtbar.

Es ist die Basis für Kreativität und dient als Gradmesser und Stimmungsbarometer für sich selber, wie man damit umgeht. Beim Skizzieren und beim ersten Erfassen der Komposition zeigt die Zeichnung, ob man mit Herz und Seele dabei ist oder ob es eine ängstliche Pflichterfüllung war. Bei meinen Malkursen sehe ich schon bei kleinen Vorskizzen, wie man eingestellt ist, ob man mutig und risikofreudig, mit Gefühl oder korrekt oder ängstlich und zurückhaltend an das Motiv herangeht. Mit der Zeichnung kommt die Malerei.

Oft werde ich gefragt, wie ich ein Motiv auswähle und warum. Es gehört zur eigenen Handschrift spezielle Motive zu finden. Oft dauert es sehr lange, bis ich ein Motiv in einer neuen Umgebung entdecke. Es sind besondere Schätze, die für das Gelingen der Bilder sehr wertvoll sind. Ein gutes Bild braucht ein gutes Motiv, das die Möglichkeit bietet, Tiefe zu schaffen.

Bildeintritt und eine ausgewogene Kompostion im goldenen Schnitt kommen dazu. Eine richtige Motivwahl ist die Basis für einen erfolgreichen Arbeitsprozess. So wie man mit Gefühl und Leidenschaft malen soll, so verliebt sollte man in sein Motiv sein. Es ist wie Musik, soll anregen, Phantasie zu zeigen und abzutauchen in den schöpferischen Prozess.

Meine Lieblingsmotive male ich immer wieder, denn jedes Mal entsteht etwas anderes, sie sind eine unerschöpfliche Energiequelle, die ich immer wieder aufsuchen möchte, wie z.

Zur künstlerischen Entwicklung gehört auch, dass man das richtige Material findet, das zu einem passt und persönliche Stärken unterstützt. Ich möchte allerdings davon abraten, sich vom Material zu sehr abhängig zu machen. Wichtig ist viel mehr, auszuprobieren und zu filtern, damit eine Grundausstattung überbleibt, die für einen persönlich zugeschnitten ist. Gerade auf Reisen ist es wichtig, dass man nicht zuviel Material mitnimmt.

Ich liebe den Kontrast und Rhythmus, durch kräftige und stark wirkende Farben hervorgerufen und brauche deshalb eher deckende Farben im Aquarellsortiment als Basisequipment. Diese Farben reagieren besonders eindrucksvoll mit Wasser und anderen Farben. In meiner künstlerischen Anfangszeit war besonders Indigo verpönt und in einigen Malkursen sogar verboten. Paradoxerweise ist diese Farbe für mich die wichtigste und beherrscht praktisch jedes Aquarell von Anfang an.

Ich möchte damit sagen, dass es manchmal wichtig ist, sich nicht immer unterzuordnen und alles zu glauben, was Kunstprofessoren behaupten.

Als Papier bevorzuge ich satinierte Bögen mit einer Stärke von - g. Der Grund ist, dass man auf dieser Papiersorte jeden Spritzer und noch so kleine Linie konserviert wird und im trockenen Zustand noch bestens erkennt. Jedes Detail wird sichtbar und das Pigment bekommt durch diesen Untergrund eine besondere Strahlkraft.

Gefährlich ist dieses Papier allerdings bei zuvielen Pinselübermalungen im nassen Zustand. Farbbereiche können schnell dumpf wirken Totgemalte Bereiche entstehen leichter auf satinerten Papier als auf einer eher rauhen Oberfläche.

Auch Waschungen sind bei rauhen Sorten harmloser und können öfter stattfinden. Eine künstlerische Entwicklung ist ein natürlicher Prozess, den man nicht aufhalten kann, ausser man steht sich selber im Weg.

Kreativität ist wie ein Gebirgsbach, der sich über sämtliche Hindernisse schlängelt und sich langsam in einen Fluss verwandelt. Als Maler kann man nicht jedem Hype hinterherhecheln, sondern sein eigenes Spezialgebiet erkennen und dies langsam, aber mit viel Energiezufuhr weiterentwickeln.

Das geschieht nur durch Arbeit, Begeisterung und Vertrauen. Mir ist dieses Erlebnis deshalb noch so gut in Erinnerung, weil ich unmittelbar danach in die 1. Klasse Volksschule eintrat und gleich in der ersten Malstunde - welch ein Zufall - einen Apfelbaum malen musste.

Mit dem Ergebnis erregte ich sehr viel Aufsehen. In der Mittelschulzeit wurde mir zum ersten Mal dieses wunderbare Gefühl der Kreativität bewusst, das ich damals schon mit dem Gefühl des Verliebens gleichstellte.

Die Sehnsucht wurde dadurch immer grösser und ich beschäftigte mich immer intensiver mit allen Techniken. In einer kaufmännischen Familie aufgewachsen, dachte ich anfangs keinenswegs, dass sich mein Leben auf die Malerei konzentrieren würde, geschweige denn, dass ich ein Kunststudium antreten werde. Meine Umgebung war eben eine ganz und gar nicht künstlerische, und es kamen auch keine wie immer geartete Impulse in diese Richtung.

So absolvierte ich nach der Matura ein Wirtschaftskolleg und begann die kaufmännische Laufbahn im elterlichen Betrieb.

Die kreative Sehnsucht schlummerte in mir und fand besonders nach einem schweren Motorradunfall ihren Auslöser. Es war eine begierige Suche nach einem Ausdrucksmittel, ein Ausprobieren und Experimentieren mit allen Techniken, bis ich bei einem Aquarellseminar mit I. Toledo zum ersten Mal richtig intensiven Kontakt mit dem Medium Aquarell bekam. Erst durch die vielen Bilder der Teilnehmer wurde mir das breite Spektrum dieser Technik vor Augen geführt.

Es war Liebe auf den ersten Blick. Seit diesem Schlüsselerlebnis arbeite ich vorrangig mit diesem Medium, kombiniert und ergänzend mit der Zeichnung und Druckgrafik. Durch Toledo war mir auch eine wertvolle Basis, was die Grundeinstellung zur Kunst betrifft, mitgegeben worden.

In dieser Zeit war es auch ein Glück, in Salzburg zu leben, gab es doch besonders in den 80er Jahren starke Impulse in Form von Ausstellungen vieler bedeutender Aquarellisten: Salzmann, Hradil, Kruckenhauser, um nur einige zu nennen, beeinflussten mich sehr, und ich bin dafür auch sehr dankbar. Der Schritt zur Selbständigkeit gelang hauptsächlich durch meine erste Ausstellung im Rathaus, gefördert von der Stadt Salzburg.

In dieser Zeit malte ich vor allem die wenig bekannten Stadtteile und Randbezirke von Salzburg, und es waren gerade diese Aquarelle, die den Ausschlag für diese ausgeschriebene Ausstellung gaben und mir ausserdem den ersten Kunstpreis ermöglichten. Viele Kontakte ergaben sich dadurch, und einer der wichtigsten, damals wie heute, ist die Beziehung zu meinem Galeristen Siegfried Karrer von der Galerie Weihergut. Es ist bis heute die Anlaufstelle, wenn ich über meine Bilder und besonders über neue Wege diskutieren will.

Von Siegfried Karrer kamen in dieser für mich noch unsicheren Zeit auch die wichtigsten Anregungen, und es war eine Venedig- und New York-Reise, die ich intensive Schaffensphase auslöste. Viele weitere folgten, und auch Bücher und Kataloge wurden publiziert. Ich könnte natürlich noch viele andere Erlebnisse und Bekanntschaften aufzählen, die für meinen Weg wichtig waren, doch das würde den Rahmen dieses Buches sprengen.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle jedoch bei allen, die sich an dieser Stelle angesprochen fühlen. Ist es Glück oder Zufall, Maler zu sein und es auch zu bleiben, bzw.

Eine weitere wichtige Fähigkeit ist es, die Sehnsucht und der Prozess des schöpferischen Aktes über alles stellen zu wollen und sich auch gedanklich von allem anderen loslösen und trennen zu können. Die Entscheidung, Maler zu werden, hat nichts mit Risiko oder Unsicherheit zu tun, sondern entspringt einem tiefen inneren Drang, der ausgelebt werden will und alles andere zweitrangig werden lässt. Wenn es gelingt, ist es ein unbeschreiblicher Glückszustand, ein schöpferischer Prozess; ein Eins -Sein mit der Natur, ein über- sich- Hinauswachsen.

Tatsächlich gibt es nur wenige, dafür aber wichtige Einstellungen und Definitionen auf Kontoebene. Die Kontoebene ist in der Struktur die höchste Ebene. Ihr könnt, wie auch auf den anderen zwei Ebenen hier Nutzer hinzufügen bzw. Wenn Ihr Nutzer auf Kontoebene hinzufügt, haben diese Nutzer, je nach Berechtigung, kompletten Zugriff auf das Konto mit allen abgeleiteten Properties und alle abgeleiteten Datenansicht. Dabei könnt Ihr 4 verschiedenen Berechtigungsstufen zuordnen: Mit dieser Berechtigung erlaubt Ihr es Euren Nutzern, eigene Berichte, eigene Dashboards zu erstellen und zwar in jeder Property und mit allen hierarchisch untergeordnenten Datenansichten.

Der Nutzer kann auch Tabellenfilter setzen, Segmente über seine Berichte legen, oder eine sekundäre Dimensions hinzufügen. Nutzer dürfen weiterhin anschauen, aber nicht ändern: Was der Nutzer immer machen kann, ist die sogenannten persönlichen Tools und Assets Dashboards, Berichte, Attributionsmodelle zu verwenden.

Diese sind an den Login gebunden. Aber Ihr erlaubt es Euren Nutzer nicht. Diese ist die Einstellung mit den meisten Restriktionen, kann aber sinnvoll sein, wenn Ihr zentral für das Unternehmen, sämtliche Einstellungen vorgenommen habt. Ihr habt Berichte und Dashboards definiert, von denen Ihr nicht wollt, das hier alle Nutzer Veränderungen vornehmen.

Der Nutzer kann Berichte und Konfigurationsdaten betrachten, Daten in Berichten verändern zum Beispiel Tabellenfilter, sekundäre Dimensionen hinzufügen oder Segmente erstellen. Mit dieser Berechtigung erlaubt Ihr es Euren Nutzern,administrative und berichtsbezogene Anpassungen zu machen.

Ihr könnt die Berechtigungen wieder auf Konto- , Property- oder auch Datenansichtsebene zuordnen. Nutzer dürfen jetzt zum Beispiel Konten, Properties, Datenansichten, Filter und Zielvorhaben hinzufügen, bearbeiten oder auch löschen. Ausgeschlossen bei dieser Berechtigung ist allerdings das Hinzufügen von Nutzern. Das macht dann zum Beispiel Sinn, wenn man für spätere Testzwecke einen neue Datenansicht konfigurieren und man auf mit Filter einige Tests durchführen möchte.

Diese Beeechtigung ist ein rein administrative Berechtigung, kann aber vielleicht für jemand Sinn machen, der ausschliesslich mit dem Nutzermanagement betraut ist. Hier findest du auch unseren ausführlichen Blogbeitrag. Das bedeutet aber auch das rückwirkende Veränderung nicht möglich sind. Dieser Grundsatz hilft dabei Daten in Google Analytics präzise zu halten. Auf Kontoeben gibt es eigentlich im Wesentlichen nur die Möglichkeit den Namen des Kontos anzupassen und die Zustimmung für eine Reihe von Produkten zu geben.

Zum Beispiel findet sich auf Kontoebene die Zustimmung zum Benchmarking. Mit der Zustimmung, die man hier erteilt kann man später in Google Analytics anonyme Benchmark Analysen vornehmen. Wie dieser rechtlich einzuordnen ist findet sich hier und hier. Die Propertyebene ist die Ebene der Datensammlung.

Deswegen sind auch hier die Möglichkeiten umfangreicher Anpassungen und Einstellungen vorzunehmen. Was sollte man noch in Google Analytics an Standardeintellungen vornehmen:. Google Analytics Smart Remarketing: Mehr dazu in diesem Artikel. Ebenfalls verfügbar sind die dynamischen Remarketinglisten. Google Analytics hat noch einmal zusätzlich neue Möglichkeiten geschaffen Daten direkt in das Tool zu importieren. Das können zum Beispiel Kampagnendaten, Produktdaten oder Nutzerdaten sein.

Die Datenansichtsebene ist ja die Ebene der Berichte. Auf dieser Ebene nehmt Ihr die meisten Anpassungen vor. Besonders wichtig sind hier. Im nächsten Update zu diesem Artikel, will ich Euch ausführlicher die wichtigsten Definitonen und Berichte in Google Analytics vorstellen und welche Basisfragestellungen sich aus den Standardberichten ergeben.

Was ist ein Nutzer?: Diese Client ID kann zum Beispiel wie folgt aussehen: Mehr dazu gibt es auch im Detail hier in der Google Developer Hilfe. Auch wenn auf dem ersten Blick einfach , gibt es doch eine umfangreicheren Hintergrund, was eine Sitzung in Google Analytics ist?

Hier findet Ihr auch Informationen dazu, wie Ihr Sitzungseinstellungen verändern könnt und welche Auswirkungen Kampagnentagging auf Eure Sitzungsdaten haben kann. Je nach Dimension kann dies verschiedene Ursachen haben, z. Mehr Details zu not set in Google Analytics findet ihr hier. Im Gegensatz dazu bedeutet not provided das aus der natürlichen Suche von Google keine Keyworddaten mehr übergeben werden.

Die Rechtsgrundlage für die Einholung von Einwilligungen ist Art. Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art.

Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung, bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren, entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen Art. Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen Auftragsverarbeitern oder Dritten offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis z.

Sofern wir Dritte mit der Verarbeitung von Daten auf Grundlage eines sog. Sofern wir Daten in einem Drittland d. Übermittlung von Daten an Dritte geschieht, erfolgt dies nur, wenn es zur Erfüllung unserer vor vertraglichen Pflichten, auf Grundlage Ihrer Einwilligung, aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen geschieht. Vorbehaltlich gesetzlicher oder vertraglicher Erlaubnisse, verarbeiten oder lassen wir die Daten in einem Drittland nur beim Vorliegen der besonderen Voraussetzungen der Art.

Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend Art. Sie haben ferner gem. Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen gem.

Der Widerspruch kann insbesondere gegen die Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung erfolgen. Innerhalb der Cookies können unterschiedliche Angaben gespeichert werden. Ein Cookie dient primär dazu, die Angaben zu einem Nutzer bzw. Als temporäre Cookies, bzw.

In einem solchen Cookie kann z. Ebenso können in einem solchen Cookie die Interessen der Nutzer gespeichert werden, die für Reichweitenmessung oder Marketingzwecke verwendet werden. Wir können temporäre und permanente Cookies einsetzen und klären hierüber im Rahmen unserer Datenschutzerklärung auf. Falls die Nutzer nicht möchten, dass Cookies auf ihrem Rechner gespeichert werden, werden sie gebeten die entsprechende Option in den Systemeinstellungen ihres Browsers zu deaktivieren.

Gespeicherte Cookies können in den Systemeinstellungen des Browsers gelöscht werden. Der Ausschluss von Cookies kann zu Funktionseinschränkungen dieses Onlineangebotes führen.

Des Weiteren kann die Speicherung von Cookies mittels deren Abschaltung in den Einstellungen des Browsers erreicht werden. Bitte beachten Sie, dass dann gegebenenfalls nicht alle Funktionen dieses Onlineangebotes genutzt werden können. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. Zusätzlich verarbeiten wir - Vertragsdaten z. Die hierbei verarbeiteten Daten, die Art, der Umfang und der Zweck und die Erforderlichkeit ihrer Verarbeitung, bestimmen sich nach dem zugrundeliegenden Vertragsverhältnis. Zu den verarbeiteten Daten gehören grundsätzlich Bestands- und Stammdaten der Klienten z. Im Rahmen unserer Leistungen, können wir ferner besondere Kategorien von Daten gem.

Hierzu holen wir, sofern erforderlich, gem.

Was ist eigentlich Google Analytics?

Über die Reiz- bzw.

Closed On:

This can be necessary if your employee cannot access the relevant data via Self Services or needs further assistance. Wir setzen innerhalb unseres Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen d.

Copyright © 2015 socialbookmarkingfacts.info

Powered By http://socialbookmarkingfacts.info/