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Gewinne reinvestieren – Strategien für das Absichern von Gewinnen

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Steuersatz / Tarif. Der Eingangsteuersatz liegt bei 14 % und steigt zunächst progressiv bis auf 42 %. Ab einem zu versteuernden Einkommen von Euro beträgt der Steuersatz 45 %. Seit dem unterliegen Beherbergungsleistungen dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 %. Die Steuerermäßigung gilt nicht für Leistungen, die nicht unmittelbar der Vermietung dienen, auch wenn diese Leistungen mit dem Entgelt für die Vermietung abgegolten sind.

Verschiedene Erträge aus Geldanlagen in Fremdwährungen

Verschiedene Erträge aus Geldanlagen in Fremdwährungen. Durch Fremdwährungsanlagen können Sparer auf verschiedene Arten Gewinne erzielen: Kursgewinne durch Währungsspekulationen.

Januar greift bei Kapitalerträgen die Abgeltungsteuer. Das bedeutet, dass sämtliche Zinsen, Dividenden und Investmenterträge sowie alle Gewinne aus dem Verkauf privater Wertpapiere einheitlich mit 25 Prozent besteuert werden.

Dazu kommen noch der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer. Für viele Anleger ergibt sich dadurch eine Steuerersparnis. Zum einen werden die Kapitalerträge nicht mehr auf das übrige Einkommen aufgeschlagen und erhöhen auf diese Weise nicht mehr den individuellen Steuersatz. Zum anderen gibt es weiterhin einen Freibetrag; mit dem Sparer-Pauschbetrag bleiben Kapitalerträge bis zu einer Höhe von Euro pro Person steuerfrei Stand Seitdem ziehen zunächst die Banken die Abgeltungsteuer direkt an der Quelle des Gewinns ab.

Dieser Steuerabzug hat abgeltende Wirkung — daher der Name der Steuer. Das bedeutet, dass der Anleger Kapitalerträge in aller Regel nicht mehr in seiner Steuererklärung angeben muss. Allerdings besteht weiterhin die Möglichkeit, eine Steuererklärung abzugeben und die Zinsen dann rückwirkend mit einem möglichen niedrigeren persönlichen Steuersatz zu versteuern.

Zuviel einbehaltene Abgeltungsteuer wird dann erstattet. Darüber hinaus sind Steuerzahler verpflichtet, Kapitalerträge in der Steuererklärung anzugeben, wenn die Abgeltungsteuer noch nicht zum Einsatz gekommen ist. Das kann zum Beispiel bei Fonds der Fall sein, die im Ausland investieren, oder bei Gewinnen, die über ausländische Depots realisiert worden sind.

Dann kommt die Kapitalertragsteuer — als eine weitere Erhebungsform der Einkommensteuer — zum Einsatz. Mit der Reform wurde zusätzlich das sogenannte Halbeinkünfteverfahren abgeschafft; Dividendenerträge werden damit nicht mehr nur zu 50 Prozent erfasst, sondern sind in voller Höhe zu versteuern.

Auch die Spekulationsfrist für Aktien ist gefallen: Früher waren diese Spekulationsgewinne steuerfrei. Die Investition in die Altersvorsorge bleibt übrigens von der Abgeltungsteuer unberührt: Die staatlich geförderten Altersvorsorge-Produkte etwa die Riester- und Rürup-Rente sowie die betriebliche Altersversorgung werden nachgelagert besteuert.

In der Sparphase bezuschusst der Staat den Aufbau der Altersvorsorge, und von den Kapitalerträgen wird keine Abgeltungsteuer abgezogen. Im Ruhestand unterliegen die Auszahlungen dann der Einkommensteuer.

So wird ein Ehepaar steuerlich entlastet. So werden Familien steuerlich entlastet. Vor allem die Kommunen wehren sich gegen eine Abschaffung, denn obwohl sie einen Teil der Gewerbesteuereinnahmen an Bund und Länder abgeben müssen, ist und bleibt die Gewerbesteuer eine Haupteinnahmequelle der Städte und Gemeinden.

Mit dem Hebesatzrecht verfügen sie zudem über eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit. Denn die Kommunen setzen so mit einem prozentualen Hebesatz die eigentliche Berechnung für die Steuer fest. Dieser Hebesatz, der mindestens bei Prozent liegen muss, variiert von Kommune zu Kommune ganz erheblich.

Laut Statistischem Bundesamt lag der durchschnittliche Hebesatz für die Gewerbesteuer im Jahr bei Prozent und damit um drei Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Auch das Gewerbesteueraufkommen an sich stieg auf knapp 36 Milliarden Euro — und damit um gut zehn Prozent im Vorjahresvergleich. Immer wieder fordern Unternehmensverbände ebenso wie Politikerinnen und Politiker unterschiedlichster Parteien, die Gewerbesteuer komplett einzustellen und die Gemeindefinanzierung von Grund auf zu reformieren.

Meist jedoch ohne Erfolg: Eine von der Bundesregierung eingesetzte Gemeindefinanzkommission sollte die Gewerbesteuer auf den Prüfstand stellen und Alternativen vorschlagen. Dieses Gremium diskutierte ein knappes Jahr darüber, wie die kommunalen Finanzen saniert werden könnten — ohne Ergebnis.

Dann erklärten alle Beteiligten — der Bundesfinanzminister wie die kommunalen Spitzenverbände —, dass sie sich im Grunde auf nichts verständigen können.

Und das, obwohl diese Möglichkeit im Grundgesetz schon längst vorgesehen ist. Das Nähere bestimmt ein Bundesgesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf. Es kann bestimmen, dass die Gemeinden Hebesätze für den Gemeindeanteil festsetzen. Quellentext Kriterien für Mehrwertsteuersätze — ein Thema mit Konfliktpotenzial Nachdem der Bundesfinanzminister sich in der Currywurstfrage entschieden hat und die Popcornfrage in Luxemburg geklärt wurde, kam zuletzt die Ballettschulenfrage auf den Tisch.

Bleibt die Ballett- und Musikfrage: Privater Unterricht in entsprechenden Schulen soll nach dem Entwurf des Steuergesetzes für von der Umsatzsteuerbefreiung ausgenommen werden. Bildungsleistungen durch einzelne Privatlehrer sind hingegen befreit. Auf alles, was auch der Freizeitgestaltung dient und nicht nur der Vermittlung von Fähigkeiten, die für Berufe nötig sind, wird Umsatzsteuer erhoben, es sei denn, die Schule strebe keine Gewinne an.

Violinunterricht und Ballettstunden würden damit behandelt wie der Hochzeitscrashkurs mit Cha-Cha-Cha. Allerdings hat schon der Bundesfinanzhof entschieden, dass es nach europäischem Recht gleichgültig ist, ob nur zwei von hundert Ballettschülerinnen später Berufstänzerin werden.

Es komme nicht einmal auf die Ziele der Schüler und ihrer Eltern an, entscheidend sei nur die Art der erbrachten Leistung, vereinfacht gesagt: Bildet sie oder nicht? Aber was ist Bildung? Hobbys hingegen seien steuerpflichtig und bei Mischformen werde es der private Anbieter auch.

Da kann man nur viel Prozessvergnügen beim Streit über Mischformen wünschen. Schulschwimmen umsatzsteuerfrei, auch wenn nur einer von zehntausend Bademeister wird, Tanzschule neunzehn Prozent, obwohl die Ehe, eventuell mittels Discofox angebahnt, kein Hobby ist, und Blockflöte weiterhin unbesteuert, weil zweifelsohne ein Fall von Unfreizeitgestaltung.

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 7. Zwei Mehrwertsteuersätze, zwei Klassen von Produkten und Dienstleistungen. Aber die Realität sieht anders aus. Ein Anhang zum Umsatzsteuergesetz führt darüber hinaus in 54 Punkten und noch mehr Unterpunkten die verschiedensten Waren auf, die im Gesetz selbst noch nicht konkret benannt sind: Das Thema beschäftigt auch den Bundesrechnungshof schon seit vielen Jahren, der dem Gesetzgeber in einem gesonderten Bericht empfahl, die Umsatzsteuer grundlegend zu über arbeiten.

Denn früher war es in aller Regel so, dass die Umsatzsteuer und die Verbrauchsteuern vor allem auf Massengüter erhoben wurden — was zur Folge hatte, dass Menschen mit niedrigem Einkommen hart von diesen Steuern getroffen wurden.

Der deutsche Steuergesetzgeber zog aus diesen historischen Erfahrungen Konsequenzen: Man wollte zwar eine ertragreiche Einnahmequelle etablieren — und mit der Einführung einer allgemeinen Umsatzsteuer in Höhe von zunächst zehn Prozent erreichte man in der Tat genau dieses. Und auch für Pferde und Maulesel wurde nur der halbe Umsatzsteuersatz verlangt. Dabei waren die Tiere schon in den er-Jahren in der Landwirtschaft kaum noch im Einsatz.

Bei der Umsatzsteuer bestimmt inzwischen die Europäische Union den Takt. Denn auf dem Binnenmarkt müssen alle Steuern, die diesen Markt betreffen, harmonisiert werden. Quellentext Wer die Kirche verlässt, soll Ethik-Steuer zahlen? Er schlage deshalb eine Ethiksteuer nach italienischem Vorbild vor. Damit könne die Zahl der Kirchenaustritte möglicherweise gebremst und Trittbrettfahrerverhalten unterbunden werden, sagte der Wirtschaftswissenschaftler. Sie will jetzt offensiver gegen die steigende Zahl von Austritten reagieren.

Ein Forschungsprojekt solle die Beweggründe für die Austritte untersuchen. Welt Online vom Quellentext Hat sich die Europäische Finanztransaktionssteuer erledigt? Mit etwas Humor könnte man sagen: Je länger die Debatte um die Einführung der Steuer dauert, desto mehr erinnert sie an die endlose Auseinandersetzung, die in den neunziger Jahren um den Bau eines europäischen Kampfflugzeugs geführt wurde.

Für die einen war das Flugzeug eine notwendige Waffe im Kampf gegen künftige Bedrohungen, für die anderen reine Zeit- und Geldverschwendung. Ganz ähnlich ist es nun mit der FTT. Der Ökonom John Maynard Keynes war damals einer der ersten, der überlegte, wie man kurzfristige Spekulationen durch eine Besteuerung von Finanztransaktionen vermindern könnte. Seit deren Ausbruch vor bald vier Jahren ist zwar kaum ein Finanzministertreffen vergangen, bei dem nicht über die FTT diskutiert worden wäre.

Doch richtig vom Fleck ist die Debatte seitdem nicht gekommen. Worin genau der Fortschritt bestehen soll, erklärte er nicht. Möglichkeiten, schrittweise, klären — die Wortwahl ist verräterisch. Tatsächlich gibt es keine Chance, alle 27 EU-Länder hinter der Finanztransaktionssteuer zu versammeln. Die Briten fürchten, dass die Einführung einer Finanztransaktionssteuer vor allem dem Finanzplatz London schadet. Er könne ja nächstes Mal auch eine europaweite Steuer auf Luxusautos vorschlagen.

Nicht alles, was vom Kontinent komme, sei schlecht. Den meisten Arbeitnehmern steht es frei, ob sie eine Steuererklärung abgeben oder nicht. Als Selbstständiger oder Freiberufler hast du diese Wahlmöglichkeit allerdings nicht.

Die Abgabepflicht trifft selbst auf nebenberuflich Selbstständige zu, die mit ihrem Nebengewerbe nur geringe Gewinne erwirtschaften.

Die Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung kann allerdings genutzt werden, um die Steuerlast zu senken, denn viele Selbstständige und Freiberufler zahlen mit jedem Steuerjahr zu viele Steuern. Das liegt häufig daran, dass sie Betriebsausgaben gar nicht oder nicht im vollen Umfang steuerlich geltend machen.

Doch genau diese Kosten sind es, welche die Steuerlast immens senken können. Deshalb lohnt es sich vielleicht auch für dich, etwas Zeit und Mühe in die Steuererklärung zu investieren. Du kannst dir den Beitrag hier auch anhören: Viele Ausgaben, die im Zuge der Selbstständigkeit entstehen, können in der Regel als Betriebsausgaben angegeben werden und somit dazu beitragen, den Gewinn und folglich die Steuerlast zu senken.

Für die Abzugsfähigkeit der beruflich bedingten Ausgaben spielt es zunächst keine Rolle, ob es sich um eine hauptberufliche oder nebenberufliche Selbstständigkeit handelt. Bist du aufgrund einer selbstständigen Tätigkeit auf ein Fahrzeug angewiesen, kannst du in manchen Fällen den Firmenwagen geltend machen. Das ist immer dann der Fall, wenn das Fahrzeug viel beruflich genutzt wird. Bei einer Nutzung von 50 bis Prozent kann das Fahrzeug als Betriebsvermögen gelten.

In dem Fall sind sämtliche Kosten absetzbar. Diese Möglichkeit besteht wahlweise bei einem Nutzungsumfang zwischen 10 und 50 Prozent. Lediglich bei einer gelegentlichen Nutzung von unter 10 Prozent kann der Firmenwagen nicht als Betriebsvermögen angesehen werden. Allerdings müssen Privatfahrten berücksichtigt werden. Dies ist in der Regel über das Führen eines Fahrtenbuches möglich. Aus der daraus zu erkennenden Nutzungsweise lässt sich ein Prozentanteil ermitteln, mit dem die Kosten für Privatfahrten von den betrieblichen Kosten abgegrenzt werden können.

Eine Alternative dazu ist die sogenannte 1-Prozent-Pauschalregel. Damit ist es möglich, jeden Monat ein Prozent des Bruttolistenpreises als privaten Anteil anzugeben. Doch nicht immer rechnet es sich, das Fahrzeug in das betriebliche Vermögen aufzunehmen.

Manche Selbstständige können höhere Abzüge erzielen, indem das Fahrzeug privat erworben wird und die gefahrenen Kilometer als Reisekostenpauschale in Höhe von 0,30 Euro je Kilometer abgerechnet werden.

Fahrtkosten können als Betriebsausgaben angegeben werden. Dabei gibt es die Möglichkeit, die tatsächlich entstandenen Fahrtkosten oder auch pauschale Kosten anzugeben. Sobald ein Fahrzeug von dir als Unternehmer zu mehr als zehn Prozent für die berufliche Tätigkeit genutzt wird, hast du die Möglichkeit, die tatsächlich anfallenden Kosten anzugeben.

Entsprechende Belege für Kraftstoffe sind zu sammeln. Darüber hinaus gibt es ebenso die Möglichkeit, Fahrtkosten über Belege mit anzugeben, die durch Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln entstanden sind.

Wenn du dein Fahrzeug als Unternehmer nur gelegentlich nutzt, kannst du die Kosten pauschal absetzen. Dabei handelt es sich um eine Reisekostenpauschale, die mit derzeit 0,30 Euro je Kilometer abgerechnet werden kann.

Bei dieser Art der Fahrtkostenabrechnung müssen keine Tankbelege gesammelt werden, allerdings sind die Reisekosten durch eine Reisekostenabrechnung oder ein Fahrtenbuch zu dokumentieren. Wichtig ist, dass die Arbeitsmittel zu mindestens 90 Prozent betrieblich genutzt werden. Viele Selbstständige benötigen für ihre berufliche Tätigkeiten Hardware, beispielsweise einen Computer oder ein Notebook nebst Drucker, Faxgerät und gegebenenfalls weitere Hardware. Diese betrieblich genutzte Hardware kann als Betriebsausgabe angegeben werden.

Dazu ist eine Abschreibung notwendig. Nicht selbstständige nutzbare Teile, wie zum Beispiel Computer, Monitor, Scanner, Drucker und auch die Maus müssen über drei Jahre lang hinweg über die amtliche Abschreibungstabelle abgeschrieben werden. Eine Abschreibung im Sammelposten ist unabhängig vom Wert der einzelnen Hardware-Elemente nicht möglich. Davon gibt es jedoch Ausnahmen, und zwar dann, wenn es sich um ein einheitliches und selbstständig nutzbares Wirtschaftsgut handelt.

Das ist unter anderem bei folgender Hardware der Fall:. Welche Abschreibungsvariante dann gewählt werden kann, hängt von den Netto-Anschaffungskosten ab:.

Ebenfalls zu den Betriebskosten zählen Reparaturen oder Nachrüstungen. Diese Ausgaben lassen sich in der Regel sofort als Erhaltungsaufwand angeben. In den meisten Fällen verlängert sich die Nutzungsdauer des Computers durch eine Nachrüstung nicht.

In welcher Höhe die Abschreibung erfolgen kann, hängt vom Anteil der betrieblichen und privaten Nutzung ab:. Von einer prozentigen Nutzung wird häufig dann ausgegangen, wenn die betrieblichen Räume ganz klar von den privaten Räumen abgetrennt sind.

Dies ist bei einem Home-Office häufig nicht der Fall. In dem Fall greift deshalb oftmals die Prozent-Regel. Software wird zwar mit einem Computer genutzt, muss jedoch steuerlich separat behandelt werden. Es sei denn, der Computer wird in einem Komplettpaket mit Software gekauft. Dann ist der Preis für die Software nicht herauszurechnen. In diesen Fällen erfolgt die Abschreibung zusammen mit der Hardware als Einheit.

Wird die Software separat in einer Rechnung aufgeführt, dann gibt es folgende Möglichkeiten der Abschreibung:. Kosten für Updates sind hingegen sofort und unabhängig vom Rechnungsbetrag absetzbar. Upgrades sind als neue Software anzusehen und unterliegen somit den zuvor genannten Regelungen der Abschreibung immaterieller Wirtschaftsgüter. Besteht für betriebliche Räume ein separater Telefon- und Internetanschluss, dann haben Selbstständige die Möglichkeit, sämtliche Kosten als Betriebsausgaben anzugeben.

Bei einer teilweisen privaten Nutzung lassen sich die Kosten immerhin noch anteilig angeben. Als Unternehmer muss jede private Nutzung versteuert werden. In der Regel ist dies möglich, indem rund zehn Prozent der Gesamtkosten für die Privatnutzung veranschlagt werden.

Anders sieht dies jedoch aus, wenn es sich um einen privaten Anschluss handelt. Dann gibt es zwei Möglichkeiten:. Ausgaben für Fachliteratur, Zeitschriften und Fortbildungen können als Betriebsausgaben vollständig geltend gemacht werden. Dabei müssen bei den Ausgaben stets das berufliche Interesse und der Bezug zum Unternehmen erkennbar sein. So gelten übliche Tageszeitungen, bis auf einige Ausnahmen, nicht als Fachliteratur, wodurch es sich nicht um Betriebsausgaben handelt.

Vielmehr kommt es auf den genauen Titel an. Je nach Branche können dabei andere Bücher oder Zeitschriften infrage kommen. Kosten für eine Fortbildung können ebenso als Betriebsausgaben gewertet werden.

Bei der Fortbildung ist ferner auf den Bezug zum Unternehmen zu achten. Zu den Betriebsausgaben einer Fortbildung zählen zum Beispiel Kursgebühren, Lehrgangskosten sowie auch Fahrt- oder Übernachtungskosten. Die Kosten für ein extra angemietetes Büro können ohnehin als Betriebskosten geltend gemacht werden.

Bei der Nutzung eines häuslichen Arbeitszimmers , welches klar vom privaten Wohnbereich getrennt ist, lassen sich ebenso viele Kosten berücksichtigen.

Zu diesen zählen beispielsweise die anteiligen Kosten für:. Dabei ist es nicht immer möglich, den vollen Betrag anzugeben. Entscheidend ist in dem Zusammenhang die Nutzungsweise des Arbeitszimmers. Ist das häusliche Arbeitszimmer hingegen als Mittelpunkt der Selbstständigkeit anzusehen, dann lassen sich alle anfallenden Kosten berücksichtigen. Zu beachten ist im Zusammenhang mit der Absetzbarkeit des Arbeitszimmers, dass bei einer bestehenden nebenberuflichen Selbstständigkeit häufig nur der Höchstbetrag von bis zu 1.

Das ist immer dann der Fall, wenn das Nebengewerbe nicht den Hauptteil der beruflichen Tätigkeit ausmacht. Denn beide Arbeitsverhältnisse sind bei der Beurteilung, in welcher Weise das häusliche Arbeitszimmer genutzt wird, zusammenzufassen. Wenn du also zum Beispiel als Angestellter in Vollzeit arbeitest und dich neben dieser Tätigkeit noch selbstständig machst, kannst du die Kosten nicht in voller Höhe, sondern nur bis zum geltenden Höchstbetrag in Abzug bringen. Unabhängig von diesem Höchstbetrag ist allerdings die Ausstattung des Arbeitszimmers anzusehen.

Bei der Berücksichtigung der Kosten für die Ausstattung, beispielsweise für den Schreibtisch, Bürostuhl oder Computer, spielt es keine Rolle, ob Höchstbeträge eingehalten werden müssen oder ob das Arbeitszimmer vom Finanzamt überhaupt anerkannt wird. Wird die Anschaffung aufgrund der beruflichen Tätigkeit notwendig, dann können diese Kosten auch als Betriebsausgaben berücksichtigt werden.

Damit die Kosten anerkannt werden, ist es allerdings notwendig, dass die Arbeitsmittel zu mindestens 90 Prozent für die berufliche Tätigkeit genutzt werden. Viele Selbstständige richten sich eine eigene Internetpräsenz ein. Sie dient häufig der Vorstellung der eigenen Tätigkeit und stellt eine kostengünstige Möglichkeit dar, Neukunden zu gewinnen. Die Kosten einer Webseite werden häufig beim Erstellen der Einkommensteuererklärung vergessen, sie sind jedoch vollständig als Betriebsausgaben absetzbar.

Für die Absetzbarkeit der Kosten spielt es keine Rolle, um was für eine Art von Webseite es sich handelt. Grundvoraussetzung ist nur, dass deine Webseite beruflich genutzt wird. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine reine Firmenpräsentation handeln, einen Onlineshop, aber ebenso um Blogs oder Foren. Selbstständige haben, im Gegensatz zu Kapitalgesellschaften, in der Regel keine Möglichkeit, die Betriebseinnahmen um geleistete Spenden an gemeinnützige Organisationen zu mindern.

Hat die Spende jedoch einen betrieblichen Anlass, dann kann der Betrag berücksichtigt werden. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn du eine Spende an eine Organisation geleistet hast, die ihre Mitglieder wirtschaftlich fördert.

Daneben hat jeder Steuerpflichtige unabhängig von seiner Geschäftstätigkeit die Möglichkeit, geleistete Spenden an förderungswürdige Einrichtungen als Sonderausgaben von der Steuer abzusetzen. Ausgaben für Sponsoring lassen sich hingegen häufig als Betriebsausgaben berücksichtigen. Damit die Kosten tatsächlich als Betriebsausgaben angegeben werden können, müssen jedoch einige Kriterien erfüllt werden.

Zu diesen zählt insbesondere, dass du als Selbstständiger oder Freiberufler durch das Sponsoring einen wirtschaftlichen Vorteil erzielen kannst. Die Kosten für Sponsoring können unabhängig von der Höhe der Kosten als Betriebsausgaben angesetzt werden.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, Geschenke zu versteuern. Unterschiede sind bei Geschenken an Arbeitnehmer und Nichtarbeitnehmer zu beachten. Sie können als Betriebsausgaben angegeben werden und unterliegen, mit einigen Ausnahmen, der Lohn- und Sozialsteuer. Zu diesen Ausnahmen zählen:.

Zinsrechner

Neben den genannten Urteilen ist für nach dem

Closed On:

Jetzt aber begann die Betriebsrente, die mich neben der Steruerpflicht auch SV-pflichtig machte. Zwar sind alle Gewinnzahlen gleich wahrscheinlich, da aber viele Menschen aus Bequemlichkeit oder Aberglaube auf bestimmte Zahlen, etwa den eigenen Geburtstag setzen, teilt sich die Gewinnsumme bei deren Ziehung oft auf mehr Gewinner auf und der Betrag jedes Einzelgewinns fällt dann deutlich niedriger aus.

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