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Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Bekämpfung von Kinderehen sieht unter anderem vor, dass Ehen, die im Ausland vor der Vollendung des Lebensjahres geschlossen wurden, in Deutschland nicht anerkannt werden. Darüber hinaus können Minderjährige, die zwischen ihrem Lebensjahr eine Ehe eingegangen sind, nur dann verheiratet bleiben, wenn sie in einer Härtefallprüfung nachweisen, dass eine Trennung schwerwiegende Folgen für sie hätte. Diese Herangehensweise markiert eine deutliche Wende im Umgang mit Minderjährigenehe.

Institutsdirektor Jürgen Basedow sieht diese Entwicklung kritisch: Dabei wird unterstellt, dass die Nichtanerkennung der Ehe für das Mädchen immer eine Hilfe ist.

Ähnlich schwierig wirkt sich die starre Festsetzung des Mindestalters auf Mädchen aus, die zum Zeitpunkt der Eheaufhebung schwanger oder schon Mutter sind. Dann wird nicht nur das Kind in seiner islamisch geprägten Umwelt unter der Aberkennung der Ehelichkeit zu leiden haben, sondern auch das Mädchen; was als Schutz für das Mädchen gedacht war, fügt ihr dann noch weiteren Schaden zu. Lebensjahr geschlossen wurden, einer Einzelfallprüfung unterzogen, bei der das zuständige Familiengericht nach den Regeln des Internationalen Privatrechts geprüft hat, ob die Ehe im Ausland wirksam geschlossen wurde.

In die Entscheidung floss zudem ein, ob sich die Ehe mit dem ordre public, also mit wesentlichen Grundsätzen des deutschen Rechts, vereinbaren lässt und unter welchen konkreten Umständen die Minderjährigenehe zustande gekommen ist — ein langwieriger Prozess, an dessen Ende die Entscheidung über die Anerkennung der Ehe stand.

Nach dem neuen Gesetzentwurf soll das Internationale Privatrecht so modifiziert werden, dass es nun stärker die Wertungen des deutschen Eherechts widerspiegelt. Danach würde beispielsweise eine inzwischen Jährige, die drei Jahre zuvor mit 14 Jahren in Syrien geheiratet hat und dann mit ihrem Ehemann und eventuellen gemeinsamen Kindern nach Deutschland geflohen ist, hier nicht mehr verheiratet sein.

Sie wird als minderjähriger, unbegleiteter Flüchtling behandelt und kann gegebenenfalls nicht mehr mit ihrem Ehemann zusammenleben und auch nicht von diesem erben oder Unterhalt erhalten. Und auch die Ehe einer inzwischen Jährigen, die zuvor mit 16 Jahren in Syrien geheiratet hat, wird auf Antrag des Jugendamtes aufgehoben, sofern die Eheleute nicht darlegen können, inwieweit eine solche Aufhebung eine besondere Härte für sie darstellt.

Eine Einzelfallprüfung wäre vielleicht in beiden Fällen zu einem anderen Ergebnis gekommen. Wurden bisher alle Rechtsordnungen als gleichwertig verstanden, schlägt der jetzige Gesetzentwurf eine neue Richtung ein, gibt Lena-Maria Möller , Wissenschaftliche Referentin am Institut, zu bedenken: Das IPR sucht nicht nach einem abstrakt besseren Recht, sondern will jenes Recht zur Anwendung bringen, das die engste Verbindung zu dem in Frage stehenden Fall aufweist.

Die neue Lösung aber erscheint als ein weiterer Schritt in Richtung einer abstrakten Unterscheidung zwischen guten und schlechten Rechten, die sich nicht auf den konkreten Einzelfall stützt. Auf welche Methoden stützen sie sich, um die Rechtsordnung ihres jeweiligen Landes fortzuentwickeln? Der kürzlich erschienene gleichnamige Sammelband fasst die Ergebnisse zusammen.

Die Veranstaltung hat gezeigt, wie unterschiedlich schon das Verständnis vom Begriff einer juristischen Methodenlehre international ausfällt. Differenzen verlaufen dabei nicht nur entlang der typischen Trennlinie zwischen civil law und common law , sondern auch innerhalb der Länder der civilian tradition.

Veranstaltet wurde das Symposium in Kooperation mit der Association Internationale des Sciences Juridiques und der Gesellschaft für Rechtsvergleichung. Schon bei ihrer Grundsatzrede Mitte Januar hat sie unmissverständlich klargemacht, dass sie einen klaren Schnitt mit der EU anstrebt.

Holger Fleischer , geschäftsführender Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, ist dieser Frage gemeinsam mit anderen Rechtswissenschaftlern in dem Artikel "Brexit and Corporate Citizenship" nachgegangen. Wie sieht beispielsweise die rechtliche Zukunft von Kapitalgesellschaften aus, die nach englischem Recht von EU-Bürgern gegründet wurden? Hier wird sich die Situation wohl grundlegend ändern. Ein "working paper" findet sich unter http: In dem Sammelband werden Fragen der Verantwortlichkeit von Organmitgliedern und der Kapitalerhaltung ebenso untersucht wie die Rolle der Aktionäre in börsennotierten Aktiengesellschaften und das Konzernrecht in Deutschland, China, Japan und Südkorea.

Einleitend gibt Hideki Kanda einen Überblick über das japanische Gesellschaftsrecht, während Holger Fleischer die Besonderheiten des deutschen Gesellschaftsrechts erläutert. Im März fand bereits ein Folgesymposium in Tokyo statt, zu dem ein weiterer Sammelband in Vorbereitung ist.

Distinctive Features, Particularities, Idiosyncrasies I. Directors' Liability Kenichi Osugi: Ordinary Corporate Conduct Standard vs. Capital Maintenance Gen Goto: Capital Maintenance — Ruoying Chen: From Legal Capital to Subscribed Capital.

The Role of Shareholders Gerald Spindler: A Comparative Essay — Hiroyuki Kansaku: Groups of Companies Junhai Liu: Corporate Groups in Korea. Reconciliation of Individualism with Collectivism — Eiji Takahashi: All diese Fragestellungen betrachtete Basedow auch unter dem Blickwinkel möglicher Auswirkungen für China.

Mit dem erschienenen Handwörterbuch des Europäischen Privatrechts haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in mehrjähriger Forschungsarbeit gemeinsam mit über Autoren eine wegweisende Enzyklopädie des europäischen Privatrechts geschaffen.

Dank einer Sondervereinbarung mit dem Verlag Mohr Siebeck ist der Inhalt des Handwörterbuchs jetzt erstmals weltweit kostenlos in einer Onlineausgabe abrufbar.

Die Schaffung eines für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union gültigen Privatrechts gilt als eine der bedeutendsten Entwicklungen der Gegenwart. Die Gesetzgebung der EU beruht jedoch auf zumeist kurzfristigen, dem politischen Tagesgeschäft verpflichteten Entscheidungen.

Das in den vergangenen zwanzig Jahren entstandene Regelungsgeflecht ist bruchstückhaft und verfolgt kein übergreifendes systematisches Konzept. Als Antwort auf diese Entwicklung hat das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht im Jahr das Handwörterbuch des Europäischen Privatrechts herausgegeben. Mit seinen Stichwort-Artikeln schafft das Handbuch eine nachhaltige Grundlage für eine Systematisierung des europäischen Privatrechts. Die Stichwort-Artikel umfassen sämtliche Bereiche des Privatrechts und strukturieren diese unter Berücksichtigung der rechtshistorischen und rechtsvergleichenden Dimensionen sowie unter dem Gesichtspunkt der Entwicklung europäischen Einheitsrechts.

Bis heute ist es sowohl in seiner Bandbreite als auch in seinem methodischen und systematischen Ansatz einzigartig und stellt der Rechtswissenschaft, aber auch der Rechtspraxis wertvolle Informationen in komprimierter und leicht zugänglicher Weise zur Verfügung. Die jetzt abrufbaren Stichwort-Artikel der Onlineversion sind gegenüber dem gedruckten Handwörterbuch aus dem Jahr unverändert und nicht aktualisiert worden.

Daher sollten die Benutzer im Einzelfall prüfen, inwieweit die Artikel durch neuere Rechtsentwicklungen überholt worden sind. Hierin finden sich ausführliche Analysen zu allen relevanten Sachbereichen des Wirtschaftsrechts. An der Spitze steht das Gesellschaftsrecht mit Ausführungen zu chinesischen Unternehmen ohne und mit ausländischer Kapitalbeteiligung sowie zum Unternehmenskauf, gefolgt vom Recht des geistigen Eigentums, das in Patent-, Marken- und Urheberrecht aufgefächert wird. Weitere Teile sind dem Kartell- und Wettbewerbsrecht sowie dem Finanzmarktrecht gewidmet.

Auch Steuer- und Arbeitsrecht werden fachkundig aufbereitet. Abgerundet wird das Werk durch einen Schlussteil zur gerichtlichen Rechtsdurchsetzung.

Eine ausgewogenen Darstellung und gute Verständlichkeit wird durch deutsch-chinesische Autorengespanne gewährleistet.

Die Verwendung von chinesischen Schriftzeichen unterstreicht die Authentizität des jetzt erschienen Bandes. Zusammen bilden Band 1 und 2 des Chinesischen Zivil- und Wirtschaftsrechts ein herausragendes Erläuterungswerk im deutschen Sprachraum.

Die Publikation zeigt die vielfältigen Entwicklungen innerhalb des Familienrechts auf, die aufgrund des gesellschaftlichen Wandels in den islamischen Ländern aktuell zu beobachten sind. Globalisierung und wirtschaftliche Faktoren haben in den islamischen Ländern zu gesellschaftlichen Veränderungen geführt.

Diese ziehen wiederum eine Neuinterpretation des Familien- und Erbrechts, das in den meisten islamischen Ländern auf religiösem Recht beruht, nach sich. In einigen Ländern sind dabei eher konservative Tendenzen zu beobachten, in anderen wird das Recht durch Reformen novelliert, die offener auf die gesellschaftlichen Veränderungen reagieren.

Die Dynamik der Rechtsentwicklung sowie die an diesem Prozess beteiligten Akteure — die Gesetzgebung, die Richterschaft und die Parteien — wurden auf der durchgeführten Konferenz am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg von Wissenschaftlern und Praktikern aus 20 Ländern diskutiert.

Die Publikation vereint Beiträge führender Rechts- und Islamwissenschaftler, die aus unterschiedlichen Perspektiven das Familienrecht in mehr als zehn Ländern erörtern. In einem ersten Teil gibt der Band einen Überblick über die jüngsten familienrechtlichen Entwicklungen in islamischen Ländern und erläutert historische Zusammenhänge insbesondere vor dem Hintergrund des Arabischen Frühlings.

Johannes Liebrecht , wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, setzt sich in seiner kürzlich veröffentlichten Studie mit der These Fritz Kerns über die Natur der mittelalterlichen Anschauung vom Recht auseinander. Seit gut hundert Jahren existiert die These Fritz Kerns über die Natur der mittelalterlichen Anschauung vom Recht, nach der früher Recht als alt und als gut betrachtet werden musste, um Geltung beanspruchen zu können.

Anders als heute habe demzufolge stets älteres das jüngere Recht gebrochen. Schon bald nach seinem Erscheinen zog Kerns Konzept die verfassungs- und rechtshistoriographische Mediävistik in ihren Bann. Das trifft besonders auf den deutschsprachigen Raum zu, aber es gilt selbst über ihn hinaus, denn als good old law gab es Kerns Lehre auch andernorts.

Liebrechts Studie widerlegt weder seinen Ansatz noch bekräftigt sie ihn. Sie macht ihn vielmehr erstmals selbst zum Gegenstand einer historiographiegeschichtlichen Untersuchung: Wie und warum entstand das Kernsche Konzept, und welche Funktion erfüllte es?

Diesen und weiteren Fragen nähert sich Johannes Liebrecht aus wissenschaftsgeschichtlicher Sicht. Johannes Liebrecht, Fritz Kern und das gute alte Recht. Geistesgeschichte als neuer Zugang für die Mediävistik Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, , Klostermann, Frankfurt a. Erzählt wird diese aber selten. Der Brexit ist beschlossene Sache.

Ein paar Kerngedanken aus dem Aufsatz stellen wir hier vor. Sobald die Austrittsmitteilung nach Artikel 50 Abs. So dürr der Text des Art.

Dies war den britischen Wählern vor dem Referendum vermutlich nicht bewusst. Man denke an das Übereinkommen von Montreal über die Beförderung im internationalen Luftverkehr oder an das Kapstadt-Übereinkommen über die Sicherungsrechte an beweglicher Ausrüstung und das Luftfahrtzeugprotokoll; da beide sowohl von der EU wie auch vom UK ratifiziert wurden, werden jedenfalls sie weiter gelten, auch wenn die dazu erlassenen Urteile des EuGH die britischen Gerichte nicht mehr binden werden.

Aber wie steht es mit dem Haager Gerichtsstandsübereinkommen von , das von der EU für alle Mitgliedstaaten, nicht aber von diesen selbst ratifiziert wurde? Auch diese privatrechtlichen und verfahrensrechtlichen Übereinkommen werden — ebenso wie sämtliche anderen völkerrechtlichen Verträge der EU — bei den Austrittsgesprächen thematisiert werden müssen.

Ob die britischen Gerichte sich weiter an die Zuständigkeitsvorschriften halten, ist ihre Sache. Ihre Urteile werden aber nicht mehr in der gesamten Union vollstreckt.

Zum Teil helfen ältere bilaterale Abkommen wie das deutsch-britische, zum Teil auch autonomes Anerkennungsrecht. Zum Teil wird es aber auch an beidem fehlen. Dessen Vertragspartei ist die EU, nicht der einzelne Mitgliedstaat. Damit ist eine Grundlage für das gewaltige Wachstum der Londoner Anwaltsfirmen beseitigt. Ihr Geschäftsmodell beruhte auf dem simplen Versprechen, dass eine Gerichtsstandsvereinbarung London die Vollstreckbarkeit in ganz Europa garantierte. Dieses Modell gehört nun bald der Vergangenheit an, wenn in dem Austrittsvertrag nicht gangbare Lösungen gefunden werden.

Auch wenn sie das Primärrecht aus den oben genannten Gründen ausblenden sollten, wird die britische Regierung doch versuchen, sekundärrechtliche Verbürgungen des Binnenmarktzugangs in dem Austrittsvertrag festzuschreiben. Damit werden notwendig Hunderte von Richtlinien und Verordnungen zum Gesprächsgegenstand gemacht.

Wer bedenkt, dass die Beitrittsverhandlungen mit neuen Mitgliedstaaten, aufgeteilt in über 30 sog. Verhandlungskapitel, sich über viele Jahre hinziehen, wird zweifeln, ob die Verhandlungen über die Gegenrichtung, den Austritt, in den zwei Jahren des Art. Zudem werden mit Brexit die Karten im internationalen Wettbewerb neu gemischt. In den Festschriftbeiträgen beleuchten 19 europäische Rechtswissenschaftler aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Entwicklung des europäischen Privatrechts im Zusammenspiel mit dem nationalen Privatrecht europäischer Staaten.

Diese Interaktion gehört zu dem Kerninteressensgebiet des international renommierten Rechtswissenschaftlers Arthur Hartkamp, der viel zur Erforschung und Entwicklung des Privatrechts in Europa beigetragen hat und dem zu Ehren die kürzlich erschienene Festschrift entstanden ist.

Die Festschrift wurde am In einem weiteren Beitrag setzt sich Jürgen Basedow , Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, mit den allgemeinen Rechtsgrundsätzen, die der Gerichtshof der Europäischen Union für das europäische Privatrecht zu Fragen der Diskriminierung formuliert hat, auseinander.

Die insgesamt 19 hochaktuellen Beiträge der Festschrift sind nicht wie sonst üblich als Sammelband erschienen, sondern in einer Sonderausgabe des European Review of Private Law veröffentlicht worden, um die Forschungsergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit leichter zugänglich zu machen. Herzstück des jetzt bei C. Beck erschienenen Bandes ist eine ausführliche Kommentierung der Europäischen Erbrechtsverordnung sowie ihrer deutschen Ausführungsbestimmungen.

Sie knüpfen mit dieser Publikation an eine Reihe früherer Arbeiten zur Europäischen Erbrechtsverordnung an, die in den letzten Jahren am Institut entstanden sind. Herausgeben wird der Kommentar von Prof. Johannes Weber, Geschäftsführer des Deutschen Notarinstituts. Beide sind ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht. Der Kommentar bietet eine umfassende Darstellung des internationalen Erbrechts.

Neben der Europäischen Erbrechtsverordnung werden auch die einschlägigen internationalen Abkommen erläutert, die für die Bundesrepublik in Kraft sind und in ihrem Geltungsbereich die Verordnung verdrängen.

Jan Peter Schmidt , aktuell wissenschaftlicher Referent am Institut, behandelt in seiner Kommentierung u. Die Vorschriften über das Europäische Nachlasszeugnis, die erstmals einen europaweit gültigen Erbnachweis schaffen, kommentiert Dr. Matteo Fornasier , ebenfalls wissenschaftlicher Referent am Institut. Die Erbrechtsverordnung, die am August in Kraft getreten ist und für alle Erbfälle ab dem August gilt, hat die Rechtsquellenlage im internationalen Erbrecht zwar deutlich vereinfacht.

Sie wird die Rechtspraxis aber dennoch vor allem in den ersten Jahren mit vielen schwierigen Problemen konfrontieren — hier soll der Kommentar als Kompass fungieren. Das ANGO-Gesetz sieht hingegen vor, dass sich ausländische Nichtregierungsorganisationen der Aufsicht durch die Organe für öffentliche Sicherheit zu unterwerfen haben, und damit Organen, die funktional mit der Polizei verglichen werden können. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge werden von dem Gesetz 7.

Das Länderreferat China hat sich bereits seit längerer Zeit mit der Regulierung von Nonprofit-Organisationen in China auseinandergesetzt.

Dabei gehen die Autoren ausführlich auch auf die Frage ein, wie sich ausländische Nonprofit-Organisationen nach der bisherigen Rechtslage in China betätigen konnten. Die nun vorgelegte Übersetzung des ANGO-Gesetzes ist ein erster Schritt, um sich wissenschaftlich mit den neuen Herausforderungen ausländischer Nichtregierungsorganisationen in China und damit auseinanderzusetzen, wie sich das Gesetz in die Regelungen chinesischer Nonprofit-Organisationen einfügt.

Anfang hat das Oberste Volksgericht der Volksrepublik China eine umfangreiche Interpretation zum Zivilprozessgesetz erlassen, die über Paragraphen umfasst. Die Übersetzung ist das erste Ergebnis eines Kooperationsprojektes zum chinesischen Zivilprozessrecht. Beteiligt sind unter anderem Prof. Das Buch soll die einzelnen Themen des Zivilprozessrechts in China umfassen und zugleich als Kommentierung der Interpretationen des Obersten Volksgerichts dienen.

Reinhard Zimmermann stellt diese Ansichten in seinem jüngst in der Juristen Zeitung erschienenen Aufsatz infrage. Das Erbrecht weise einen ebensowenig folkloristischen Charakter wie beispielsweise das Vertragsrecht auf. Hier wie dort geht es darum, Regelungen zu finden, die möglichst weitgehend den Bedürfnissen und vernünftigen Erwartungen der Menschen entsprechen.

Die auffälligen Unterschiede der verschiedenen westlichen Erbrechtsordnungen können nicht, jedenfalls nicht allein, durch unterschiedliche kulturelle Prägungen erklärt werden. Vielmehr handele es sich um unterschiedliche Manifestationen einer in wesentlichen Punkten einheitlichen europäischen Rechtstradition. Zimmermann weist darauf hin, dass das Erbrecht eines grenzübergreifenden kritischen Diskurses und des ständigen Ringens um die beste Lösung der überall in ganz ähnlicher Weise auftretenden Sachprobleme bedarf.

Er zeigt unter anderem rechtsordnungsübergreifende Konstanten und Entwicklungstendenzen auf, beschreibt Möglichkeiten kritischer Reflexion und nennt historische Beispiele von Rechtsrezeption, Rechtsvereinheitlichung und Rechtsänderung.

Inhaltlich befasst sich der Betrag mit zwei zentralen Problemkomplexen: Auch die Verbindung von Erbrecht und Religion wird in dem Aufsatz beleuchtet. Hier kommt Reinhard Zimmermann zu dem Schluss, dass das, was die Kirche zur Entwicklung des Erbrechts beigetragen hat, heute nicht mehr spezifisch religiös konnotiert sei.

Reinhard Zimmermann, Kulturelle Prägung des Erbrechts? Simon Schwarz, ehemaliger wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, setzt sich in seiner kürzlich bei Mohr Siebeck erschienenen Habilitationsschrift mit den Risiken, der Dogmatik und Einzelfragen des Trading, Clearing und Settlement bei nationalen und internationalen Wertpapiertransaktionen auseinander. Ausgehend von einer Bestandsaufnahme der Wirtschaftswirklichkeit des globalen Effektenhandels und seiner Abwicklungstechniken unterzieht Simon Schwarz das geltende deutsche Recht des Effektengiroverkehrs einer eingehenden Analyse und vergleicht es mit den in den USA, Belgien und Luxemburg geltenden Effektensystemen.

Sie haben eine zentrale wirtschaftliche Bedeutung und geraten immer stärker in den Fokus nationaler und internationaler Normgeber und Expertengruppen. Dabei wird das deutsche Recht zunehmend als veraltet, rechtsunsicher und international inkompatibel kritisiert. Simon Schwarz entwickelt in seiner Habilitationsschrift die These, dass das deutsche Recht den Anforderungen an ein modernes Depotrecht bereits weitgehend genügt und funktional den hybriden Lösungen der Vergleichsrechtsordnungen entspricht.

In Weiterentwicklung des geltenden Rechtsrahmens werden zudem Lösungen für ein modernes Effektenkollisionsrecht vorgestellt. Von bis war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg tätig und hat seine Promotion abgeschlossen. Nur ein Jahr später folgte seine Habilitation durch die Universität Hamburg. Die Koordination der Position des überlebenden Ehegatten mit derjenigen der Bluts- Verwandten des Verstorbenen ist eines der schwierigsten Regelungsprobleme des lntestaterbrechts der westlichen Welt.

Reinhard Zimmermann , Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, betrachtet das Ehegattenerbrecht in seinem Aufsatz in der RabelsZ aus einer historisch-vergleichenden Perspektive. Das römisch-justinianische Recht berücksichtigt ihn nur in Ausnahmesituationen, das mittelalterliche Gewohnheitsrecht vielfach überhaupt nicht. Heute ist der überlebende Ehegatte nach dem lntestaterbrecht der meisten Länder der westlichen Welt der Hauptbegünstigte, für kleinere und mittlere Nachlässe nicht selten sogar der einzige Begünstigte.

Heute besteht der verbreitete Wunsch, den überlebenden Ehegatten das Verbleiben in der gewohnten Umgebung und im gewohnten Lebensstandard zu ermöglichen. Unterschiede bestehen hinsichtlich der Frage, wie dieses Ziel am besten umzusetzen ist, d. Der Beitrag analysiert diese Unterschiede und befürwortet eine am österreichischen Recht orientierte Lösung. Reinhard Zimmermann, Das Ehegattenerbrecht in historisch-vergleichender Perspektive, Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht 80 , 39 - Nachdem das römische Recht nach und nach durch nationale Kodifikationen abgelöst wurde, verlor die europäische Rechtswissenschaft einen gemeinsamen Bezugsrahmen.

Die Rechtsvergleichung sollte diesen Verlust wettmachen. Jürgen Basedow , Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, untersucht in seinem Aufsatz für die JuristenZeitung die Entwicklung der Rechtsvergleichung der vergangenen hundert Jahre. Während es am Anfang dieser Epoche einzelne Wissenschaftler waren, die aus freien Stücken rechtsvergleichende Forschung betrieben und die neue Methode propagierten, um sich durch ausländisches Recht anregen zu lassen und das Reservoir rechtlicher Lösungen zu erweitern, finden sich in verschiedenen Rechtsbereichen seit dem Ersten Weltkrieg mehr und mehr Rechtsnormen, die den Richter zur Rechtsvergleichung verpflichten.

Der Aufsatz von Jürgen Basedow setzt sich mit dieser Entwicklung der Disziplin von einer wissenschaftlichen Erkenntnisquelle zur obligatorischen Methode der Rechtsanwendung auseinander und zeichnet sie für das allgemeine Völkerrecht, die Menschenrechte, die Konventionen des Einheitsrechts, verschiedene Aspekte des Europarechts und das Internationale Privatrecht nach.

Jürgen Basedow, Hundert Jahre Rechtsvergleichung. Im Interview spricht er über seine Erkenntnisse. Die Etymologen führen das Wort Satire auf den lateinischen Begriff satura später: Wir verstehen heute unter Satire ein künstlerisches oder publizistisches Stilmittel, das durch Übertreibung, Verfremdung oder Verzerrung bestimmte Ereignisse, Zustände oder Personen kritisieren will.

Die Satire zeichnet ein Zerrbild der Wirklichkeit, um diese gerade dadurch schärfer hervortreten zu lassen. Die Satire nimmt häufig in spöttisch-ironischer Weise in der Öffentlichkeit bekannte, prominente Personen und ihr Verhalten aufs Korn.

Daraus können sich Konflikte zwischen der Meinungs- bzw. Kunstfreiheit des Satirikers und dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht des von der Satire Betroffenen ergeben, die vor den Zivilgerichten ausgetragen werden.

Wie wird die Satire juristisch eingeordnet? Vereinzelt lassen die Gerichte sogar offen, ob die Rechtsposition des Satirikers durch die Meinungs- oder die Kunstfreiheit geschützt ist.

Dies scheint verfassungsrechtlich einen erheblichen Unterschied zu machen, da die Kunstfreiheit des Art. Demgegenüber unterliegt die Meinungs- und Pressefreiheit dem Vorbehalt der allgemeinen Gesetze sowie des Jugend- und Ehrenschutzes.

Allerdings wirkt sich diese unterschiedliche Beschränkbarkeit der hier in Frage stehenden Grundrechte in der praktischen Fallentscheidung kaum aus, da letztlich bei den rechtlichen Auseinandersetzungen um die Satirefreiheit Grundrechtspositionen auf der Seite des Satirikers Art. Wie verhält sich die Satirefreiheit zum allgemeinen Persönlichkeitsrecht des Betroffenen? Die Ausübung der Meinungs- bzw. Kunstfreiheit durch den Satiriker kann zu einer Beeinträchtigung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts des Betroffenen führen, etwa zu einer Rufschädigung, einer Ehrverletzung oder einer Herabsetzung der Person in der Öffentlichkeit.

Eine solche Beeinträchtigung ist aber nur dann rechtswidrig, wenn die Güterabwägung zwischen den hier kollidierenden Grundrechten auf Meinungs- bzw. Kunstfreiheit einerseits und dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht andererseits ergibt, dass im Einzelfall dem letztgenannten Recht der Vorrang gebührt. Dabei trennt sie die satirische Einkleidung der Aussage vom eigentlichen Aussagekern. Ansonsten gelten auch hier die Grundsätze der Güterabwägung bei kollidierenden Grundrechtspositionen.

Das allgemeine Persönlichkeitsrecht schränkt die Meinungs- bzw. Kunstfreiheit des Satirikers nicht generell ein, doch kann das Persönlichkeitsrecht der Satirefreiheit im Einzelfall Grenzen setzen. Hierbei ist zu beachten, dass dann das allgemeine Persönlichkeitsrecht wiederum im Lichte der eingeschränkten Meinungs- bzw. Kunstfreiheit auszulegen ist, um die wertsetzende Bedeutung beider Grundrechtspositionen auf der Ebene der Rechtsanwendung im Einzelfall angemessen zu würdigen.

Es ist schwierig vorherzusagen, wie die Güterabwägung im Einzelfall ausgehen wird. Das Landgericht sah die Angelegenheit im Hauptsacheverfahren mit überzeugenden Gründen anders und wies die Klage des Schauspielers ab. Nach der Rechtsprechung des BVerfG, die die Zivilgerichte im Rahmen ihrer Rechtsanwendung beachten, kommt der Meinungsfreiheit für den Diskurs in einer demokratischen Gesellschaft eine geradezu konstitutive Bedeutung zu.

Von ähnlich hohem Rang ist die Kunstfreiheit. Die Satire bildet einen wichtigen und vielbeachteten Teil der kritischen Auseinandersetzung mit sozialen, politischen und wirtschaftlichen Phänomenen in der Gesellschaft.

Dies kann gelegentlich für die Träger des Persönlichkeitsrechts, in das durch die Satire eingegriffen wird, zu gewissen Zumutungen führen, die aber hinzunehmen sind. Gleichwohl ist die Satirefreiheit nicht völlig schrankenlos. Aus rechtlicher Sicht darf die Satire eben nicht — wie es Tucholsky in seinem berühmten Zeitungsartikel postuliert hat — alles.

Unzulässig ist die Satire dann, wenn sie. Bei einem Eingriff in die Menschenwürde ist ein Güterausgleich überhaupt nicht möglich. Er ist immer verboten. Jenseits dieser Grenzen hat das Gericht im Wege der Güterabwägung zu ermitteln, welchem der kollidierenden Rechtsgüter der Vorrang gebührt. Wegen der oben skizzierten Bedeutung von Meinungs- und Kunstfreiheit setzt sich —jedenfalls in den vorliegenden Urteilen der Zivilgerichte — fast immer die Freiheit der Satire durch.

Davon gibt es zwei Ausnahmen: Das Persönlichkeitsrecht des Betroffenen kann höher als die Meinungs- oder Kunstfreiheit des Satirikers zu bewerten sein, wenn sich zwischen dem Aussagekern und seiner satirischen Einkleidung Inkongruenzen zeigen.

Dies ist dann der Fall, wenn in der satirischen Einkleidung persönlichkeitsverletzende Behauptungen über den Betroffenen aufgestellt werden, die nicht der Realität entsprechen und dadurch die Satire ohne realen Anlass in eine falsche Richtung zielt. Dieser Vorrang gilt nicht, wenn durch eine Satire eine Person ohne Anlass in Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Ideologie gebracht wird.

Wegen der schweren Verbrechen durch das nationalsozialistische Regime in Deutschland liegt für einen Politiker in einem Vergleich mit der führenden Figur dieses Unrechtssystems eine schwere Persönlichkeitsverletzung. Welche Kriterien legen die Gerichte ihrer Rechtsgüterabwägung in Satirefällen zugrunde? Es ist schwer, einen allgemeingültigen Katalog solcher Kriterien aufzustellen, da die Rechtsgüterabwägung stark von den Umständen des Einzelfalls beeinflusst wird.

Kunstfreiheit zu begründen, sondern es sind das Gewicht und die Tragweite des Eingriffs zu berücksichtigen. Greift die Satire etwa ein die Öffentlichkeit wesentlich berührendes Thema auf, spricht eine Vermutung für einen Vorrang der Meinungs- oder Kunstfreiheit.

Jedoch müssen sich Personen, die sich in die öffentliche Arena begeben haben, auch satirisch überspitzte, von Verfremdungen geprägte und als ungerecht empfundene Kritik gefallen lassen. Daneben hat die Rechtsprechung einen Anspruch auf Geldentschädigung entwickelt, der so im Gesetz nicht vorgesehen ist.

Dieser Anspruch setzt voraus, dass es sich um einen schwerwiegenden Eingriff in das Persönlichkeitsrecht handelt und eine Wiederherstellung der verletzten Interessen des Betroffen auf andere Weise nicht möglich oder unzureichend ist. Allerdings spricht einiges dafür, die extrem restriktive Haltung der Gerichte in dieser Frage zu überprüfen und behutsam zu lockern. Der Artikel Was darf die Satire? Die Autoren setzen sich in dem Sammelband mit dem System der betrieblichen sowie unternehmerischen Arbeitnehmermitbestimmung verschiedener europäischer Länder und Chinas auseinander.

Zudem blicken sie aus rechtsvergleichender Perspektive auf aktuelle Entwicklungen im Bereich der Tarifautonomie. Das Gemeinschaftswerk ist aus den Beiträgen einer internationalen Konferenz im Sommer am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht zum kollektiven Arbeitsrecht entstanden. Dabei haben die Nutzer die Wahl zwischen Schiedsorten und damit auch Schiedsgerichten auf der ganzen Welt.

An dem in dieser Form einzigartigen Werk, haben auch Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht mitgewirkt. Martin Illmer , wissenschaftlicher Referent am Institut, hat die umfangreiche Analyse der Schiedsgerichtsbarkeit in England und Wales verfasst, zu der er bereits zahlreiche andere Veröffentlichungen aufweisen kann.

Ben Steinbrück, ehemaliger wissenschaftlicher Assistent, hat für den Sammelband die Schiedsgerichtsbarkeit in Indien untersucht. Beck erschienen und wendet sich an eine internationale Leserschaft. Für die Neuauflage wurden wichtige Teile der Kommentierung, unter anderem zum Ausgleichsanspruch, vertieft und erweitert.

Hopt , emeritierter Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, verfasste Kurz-Kommentar berücksichtigt, dass die offenen Grenzen im Europäischen Binnenmarkt den Wettbewerb auch im Vertrieb intensiviert haben. BGH-Zivilsenats und der Oberlandesgerichte verarbeitet. Der erstmals erschienene Kurz-Kommentar wendet sich an drei Gruppen: Die Kommentierung stellt die Rechte und Pflichten der Beteiligten im einzelnen so dar, dass Rechtsprechung, Praxis und Wissenschaft damit arbeiten können.

Rechtswissenschaftler aus 14 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und der Schweiz haben in diesem Projekt gemeinsam gesetzesähnliche Regeln für das allgemeine Versicherungsrecht erarbeitet. Die gesetzesähnlich formulierten Regeln wurden durch Kommentare erläutert und mit rechtsvergleichenden Notizen angereichert. Die Forscher weisen in dem Band auf die Notwendigkeit eines gemeinsamen europäischen Versicherungsvertragsrechts hin und zeigen mit den PEICL eine Möglichkeit auf, dieses zu verwirklichen.

Mit der jetzt veröffentlichten erweiterten Auflage ist das Europa überspannende Forschungsprojekt nach einer 15 jährigen Zusammenarbeit vorerst abgeschlossen. Der Sammelband geht auf die vergangenen 50 Jahre seit Verabschiedung des Aktiengesetzes ein und wirft einen Blick in die Zukunft des Aktienrechts.

Im Jahre hat der Deutsche Bundestag ein grundlegend reformiertes Aktiengesetz verabschiedet, das am 1. Januar in Kraft getreten ist. Fleischer selbst spürt in einem längeren Kapitel den rechtsvergleichenden Inspirationsquellen für das Aktiengesetz von nach und erkundet sodann die Ausstrahlung dieser Kodifikation auf ausländische Aktienrechte. Der Sammelband geht zurück auf ein vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht zusammen mit dem Zentrum für Europäisches Wirtschaftsrecht der Universität Bonn veranstaltetes Symposium im März Zweiter Band aus Langzeitprojekt zu zentralen Fragen des Erbrechts erschienen.

Reid von der University of Edinburgh und Marius J. Hier gilt seit jeher der Grundsatz der Familienerbfolge. Die Familie des Erblassers besteht zum einen aus seinen Verwandten. Hinzukommen kann zum anderen ein Ehegatte.

Damit stellen sich für das Recht zwei zentrale Regelungsprobleme: In welcher Reihenfolge sind die Verwandten dazu berufen, den Verstorbenen zu beerben; und wie ist die Position eines überlebenden Ehegatten im Vergleich mit und mit Rücksicht auf die überlebenden Verwandten zu bestimmen?

Leitend ist eine historisch-vergleichende Perspektive, die das bunte Bild unterschiedlicher Regelungen in den modernen Rechtsordnungen deutlicher hervortreten und verständlich werden lässt, die im Übrigen aber auch die wesentlichen Strukturelemente dieser Regelungen herausarbeitet und kritisch reflektiert.

Doch langsam ist eine Aufweichung dieser Position erkennbar: Des Weiteren geht Basedow in dem Artikel darauf ein, dass sich im Bereich der Handelsschiedsgerichtbarkeit signifikante Änderungen auftun und sich die Haltung des EuGH in diesem Bereich umkehren sollte.

Die moderne Leihmutterschaft erschüttert grundlegend unser Verständnis von Familie und Elternschaft: Frauen tragen für Andere Kinder aus, die meist genetisch nicht von den Leihmüttern abstammen. In Deutschland ist dieses Verfahren verboten. Wie geht das Recht jedoch damit um, wenn Paare ins Ausland reisen, um dort durch Leihmutterschaft ihren Kinderwunsch zu erfüllen?

Konrad Duden , wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, analysiert am Beispiel von sechs Rechtsordnungen, in denen Leihmutterschaft zulässig ist, wer aus Sicht des deutschen Rechts die Eltern solcher Kinder sind.

Dabei stellt er fest, dass den Kindern vielfach eine Abstammung von den Wunscheltern verwehrt bleibt. Diesen Befund kontrastiert er mit den Grund- und Menschenrechten der Beteiligten.

Insbesondere die Rechte des Kindes fordern, dass das Kind grundsätzlich in eine rechtliche Familie mit den Wunscheltern integriert werden kann.

Für seine mit summa cum laude ausgezeichnete Dissertation hat er den Serick-Preis erhalten. In der 90jährigen Geschichte der Hague Academy of International Law wurde Jürgen Basedow , Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, als vierter deutscher Wissenschaftler eingeladen, den alljährlichen General Course zum Internationalen Privatrecht zu halten. Kürzlich wurde die Langfassung veröffentlicht.

Das Leitmotiv der Vorlesung von Jürgen Basedow ist der Gedanke der offenen Gesellschaft, womit zugleich auch die sozialwissenschaftliche Dimension dieser Abhandlung angedeutet wird. Er beleuchtet darin die weitreichenden Konsequenzen der Globalisierung für die private Ordnung internationaler Rechtsbeziehungen. Während sich durch das Vordringen der Rechtswahl privaten Akteuren in vielen Bereichen erweiterte Handlungsspielräume eröffnen, dienen zwingende Kollisionsnormen nach wie vor der Aufrechterhaltung gesellschaftlicher Wertungen und Grundprinzipien.

Insgesamt plädiert Basedow für eine Neugewichtung von privater Gestaltung internationaler Rechtsbeziehungen einerseits und der Durchsetzung staatlicher Ordnungsvorstellungen in grenzüberschreitenden Beziehungen andererseits. Sammelband zum fünften Deutsch-österreichisch-schweizerischen Symposium zum Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht bei Mohr Siebeck erschienen. Die Publikation geht auf das fünfte Jahrestreffen deutschsprachiger Gesellschaftsrechtler zurück, das im Juni in Hamburg stattgefunden hat.

Die Beiträge behandeln das Enforcement aus privatrechtlicher, öffentlichrechtlicher und strafrechtlicher Sicht. Wer über richterliche Rechtsfortbildung diskutiert, richtet den Blick im Allgemeinen auf rechtstheoretische und verfassungsrechtliche Aspekte. Diese Diskussionen werden nicht überflüssig, wenn man die richterliche Rechtsfortbildung als Tatsache akzeptiert, wie es der Wirklichkeit und auch der Anlage dieses Symposiums entspricht.

Freilich gewinnt dann eine andere Frage an Bedeutung: Wie lassen sich Verfahren gestalten, welche die Qualität von Richterrecht zu verbessern geeignet sind und die vor allem eine umfassende Kenntnis der Gerichte von den betroffenen Lebensbereichen und Interessen vermehren können. So erklärt es sich, dass sich nach wie vor in vielen Ländern die Überzeugung hält, es gebe keine richterliche Rechtsfortbildung, obwohl sie dort in der obergerichtlichen Praxis genauso angelegt ist.

Der vollständige Text kann unter http: Jürgen Basedow, Der verfahrensrechtliche Rahmen richterlicher Rechtsfortbildung - Einführender Überblick, Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht 80, 2 , - Der Öffnung der Volksrepublik China nach steht ein wachsendes Interesse deutscher Juristen an der sich wandelnden chinesischen Rechtsordnung gegenüber.

Gleichwohl fehlte bislang eine aktuelle systematische Gesamtdarstellung des chinesischen Zivil- und Wirtschaftsrechts als Grundlegung in deutscher Sprache, um einen Einstieg in diese vielschichtige und spannende Rechtsordnung zu ermöglichen. Zugleich war den Herausgebern ein Anliegen, ein Werk mit klarer Orientierung auf die Rechtspraxis zu schaffen. Mit Vertragsrecht, Deliktsrecht, Eigentumsrecht und Sicherungsrechten werden Kernbereiche des privaten Wirtschaftsrechts erläutert.

Zugleich werden mit dem Familien- und Erbrecht Rechtsbereiche behandelt, denen in Werken zum chinesischen Zivilrecht bislang wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde, obwohl diese besonders reizvoll erscheinen, um die traditionellen chinesischen Rechtsvorstellungen zu verstehen, die eine nicht immer einfach zu erkennende Verbindung mit Elementen des ehemaligen sozialistischen Rechtskreises eingegangen sind.

Ein zweiter Band ist für das übrige Wirtschaftsrecht geplant. Hein Kötz ergänzt den Text der Erstauflage um bisher fehlende Abschnitte und erweitert ihn so zu einer Darstellung des gesamten Europäischen Vertragsrechts.

Ein zweiter Band sollte die weiteren Teile des Vertragsrechts behandeln. Hein Kötz , emeritierter Direktor am Max-Planck-Institut für Privatrecht, hat jetzt in der Neuauflage die fehlenden Abschnitte ergänzt und das bisherige aktualisiert. Damit ist ein erheblicher Teil des Buches als Erstauflage zu werten. Unter "Europäischem Vertragsrecht" versteht dieses Buch die Regeln, die den Rechtsordnungen der europäischen Länder gemeinsam sind: Wie kommt ein gültiger Vertrag zustande?

Nach welchen Regeln wird beurteilt, ob eine Vertragspartei die Erfüllung des Vertrages verlangen, von dem Vertrag Abstand nehmen, ihn widerrufen oder kündigen oder den Kontrahenten auf Schadensersatz in Anspruch nehmen kann? Lassen sich auf dem Gebiet des Vertragsrechts gemeineuropäische Strukturen auffinden?

Gibt es allgemein akzeptierte Regeln? Wie sind sie zu formulieren, wenn man die "Prinzipien des Europäischen Vertragsrechts" oder die Vorschläge des "Draft Common Frame of Reference" berücksichtigt? Dabei werden die Lösungen der nationalen Rechtsordnungen ausführlich - wenn auch stets nur als nationale Variationen eines europäischen Themas - behandelt. Das Buch kann deshalb bei der rechtsvergleichenden Ausbildung der jungen europäischen Juristen eine Rolle spielen, ferner auch dort, wo es um die Vorbereitung europäischen Gesetzesrechts oder um die Reform der nationalen Vertragsrechte geht.

Hein Kötz, Europäisches Vertragsrecht, 2. Die jetzt bei Mohr Siebeck veröffentlichte Publikation geht auf ein Symposium am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg zurück.

Die Publikation bietet erstmals einen breiten Vergleich gesellschafts- und kapitalmarktrechtlicher Fragen in Deutschland und den nordischen Ländern. Erläutert werden die Besonderheiten des Gesellschaftsrechts in Skandinavien, das sich in einem Spannungsfeld aus Experimentierfreude und Innovation einerseits und Harmonisierung andererseits entwickelt. Dem werden die charakteristischen Merkmale und Eigenheiten des deutschen Gesellschaftsrechts gegenüber gestellt.

Weitere Beiträge betreffen die neu geschaffene Unternehmergesellschaft in Deutschland und Dänemark, sowie die Rolle der Anteilseigner und des Aufsichtsrats bzw. Abgerundet wird der Band durch Beiträge zum Kapitalmarkt- und Übernahmerechts. Die Bedeutung der Rechtsvergleichung für die Entwicklung des Rechts ist nicht immer unumstritten. Im Zuge weltweiter Vernetzungen müssen immer öfter aktuelle Rechtsentwicklungen anderer Länder für die Weiterentwicklung des eigenen Rechtssystems berücksichtigt werden.

Da unterschiedlichste Ziele in der rechtsvergleichenden Forschung verfolgt werden können, stellt sich in diesem Zusammenhang häufig die Frage nach der Ausrichtung der jeweiligen wissenschaftlichen Untersuchung. Zwei Kernbotschaften möchte Jürgen Basedow in dem Aufsatz vermitteln: Zweitens ist die beeindruckende Vielfalt der Forschungsmöglichkeiten nicht zu unterschätzen, welche wiederum den Stil und die Methode der Rechtsvergleichung festlegt.

Eine Unterteilung der Rechtsvergleichung in bestimmte Praxisfelder erscheint in diesem Zusammenhang sinnvoll. So könnten Bewertungskriterien für die jeweils angewandte Methode etabliert werden. Das gilt für die Schuldrechtsmodernisierung in Deutschland ebenso wie für die Neukodifikation des niederländischen Rechts, und es gilt für die Rechtsreform in Mittel- und Osteuropa.

Dahinter steht die Beobachtung, dass unser allgemeines Vertragsrecht traditionell ganz überwiegend vom Paradigma der Schuldverhältnisse dominiert wird, die auf einmaligen Leistungsaustausch gerichtet sind. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen damit Kaufverträge. Im internationalen Handelsverkehr spielen nun aber Schuldverhältnisse, die eine längerfristige Leistungsverpflichtung involvieren, eine ebenso wichtige Rolle; die Miete von Ausrüstungsgegenständen, Vertriebsverträge, Franchiseverträge, Lizenzverträge, Handelsvertreterverträge, und Verträge über Dienstleistungen ganz allgemein sind hier zu nennen.

Gelegentlich werden derartige Verträge im Kommentar und in den Anwendungsbeispielen der bestehenden PICC zwar genannt; und in einem Fall bei der Rückabwicklung von Verträgen, von denen eine Partei aufgrund eines Vertragsbruchs der anderen zurückgetreten ist gibt es sogar eine Sonderregel. Somit stellt sich die Frage, ob bestimmte Regelungen, die für Dauerschuldverhältnisse eine besondere Bedeutung besitzen, der Überarbeitung bedürfen, ob jedenfalls die Kommentare präzisieren sollten, wie diese Regelungen auf Dauerschuldverhältnisse anzuwenden sind oder ob die PICC vielleicht auch in dem einen oder anderen Punkt erweitert werden sollten.

Folgende Themen sind als besonders bedeutsam identifiziert worden: Mehr zu den einzelnen Arbeitsgruppen. Kredit ist die Basis der modernen Wirtschaft. Zu diesem Zweck können auch die verschiedensten Formen von dinglichen Sicherheiten am beweglichen Vermögen zum Einsatz kommen, ob als Sicherungsübereignung oder Faustpfandrecht an beweglichen Sachen, als Eigentumsvorbehalt oder Leasingvereinbarung oder auch als Sicherungsabtretung von Forderungen.

Zu den dringlichen Sicherheiten am beweglichen Vermögen haben Prof. Das Recht der dinglichen Sicherheiten am beweglichen Vermögen ist durch erhebliche Rechtsunterschiede in den verschiedenen nationalen Rechtsordnungen gekennzeichnet, die auch grundlegende Aspekte betreffen wie die Verfolgung eines einheitlichen funktionalen Ansatzes statt der Unterscheidung zwischen Eigentumsvorbehalt und beschränkten dinglichen Sicherungsrechten oder auch die Frage einer Registerpublizität.

Dieser Rechtsbereich ist deshalb bereits seit Jahrzehnten wesentlicher Gegenstand von Reformbemühungen auf nationaler und internationaler Ebene, um die aus diesen Abweichungen resultierenden praktischen Probleme zu überwinden und möglichst effizient gestaltete Systeme dinglicher Sicherheiten zu entwickeln. In Artikeln wird ein umfassendes System der dinglichen Sicherheiten am beweglichen Vermögen entwickelt, der vorliegende Band enthält diese Artikel in englischer Sprache sowie in deutscher, französischer, italienischer und spanischer Übersetzung.

Zudem sind eingehende Kommentierungen dieser Artikel und des damit vorgeschlagenen Systems dinglicher Sicherheiten enthalten sowie insbesondere auch rechtsvergleichende Anmerkungen zum Recht der EU-Mitgliedstaaten zu den verschiedenen Aspekten des Rechts der dinglichen Sicherheiten. Das Werk versteht sich damit sowohl als Beitrag zur Diskussion der weiteren Modernisierung und Vereinheitlichung des Rechts der dinglichen Sicherheiten auf nationaler und europäischer Ebene de lege ferenda wie auch als vergleichende Darstellung der einzelnen geltenden Systeme dinglicher Sicherheiten in den EU-Mitgliedstaaten unter Herausarbeitung ihrer Unterschiede und Gemeinsamkeiten de lege lata.

Ausführliche Kommentierung von Klaus J. Auflage mit sukzessiven 15 Bänden bei de Gruyter , Berlin. Seit Dezember liegen die ersten beiden Bände über das Recht des Vorstands vor. Investitions- Schiedsgerichtsbarkeit in der Kritik — eine Veranstaltung zur Versachlichung der Debatte am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht.

NDR Info — In dem von Klaus J. Hopt , ehemaliger Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, und Dimitris Tzouganatos, Professor an der Juristischen Fakultät der Nationalen Universität Athen, herausgegebenen Sammelband werden die neuen Herausforderungen an das Europäische Wirtschaftsrecht untersucht. Die Auswirkungen der neuen Vorgaben sind aber nicht für alle Mitgliedsstaaten gleich. Untersucht wird, wie diese Rechtsangleichung auf ausgewählte, besonders relevante Gebiete des Wirtschaftsrechts jeweils gesehen und empfunden wird.

Dabei geht es konkret um die europäische Bankenunion, die Bankenrestrukturierung, das europäische Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, europäisches Privat- und Verbraucherschutzrecht, europäisches Prozessrecht, Wettbewerbs- und Kartellrecht bis hin zur europäischen Wettbewerbspolitik.

Aus der Fülle von Problemen greift der jetzt erschienene Sammelband eine Mischung heraus: Er enthält eine Reihe kritischer Ortsbestimmungen auf dem Weg zu einer weiteren Europäisierung auf diesen Gebieten, Analysen einzelner konkreter Rechtsangleichungsprojekte und ihrer Durchsetzung sowie Beiträge zu Grundsatzfragen der Regulierung im Hinblick auf die ökonomische Analyse des Rechts, den Rechtspaternalismus und die Regulierungstheorie.

Hopt und Dimitris Tzouganatos Hg. Band 1 erläutert auf mehr als 2. Dem vorangestellt ist eine ausführliche Einleitung aus der Feder von Holger Fleischer, die auf Druckseiten in monographischer Breite das rechtsgeschichtliche, rechtstatsächliche, rechtsökonomische und rechtsvergleichende Panorama der GmbH umfasst — jener Rechtsform, die neben der culpa in contrahendo als erfolgreichster Exportartikel des deutschen Zivilrecht gilt.

Um dieser anspruchsvollen Aufgabe gerecht zu werden, wirken an diesem Handbuch alle mit Bewertungsfragen befassten Berufsgruppen mit: Hochschullehrer der Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater sowie Rechtsanwälte und Richter. Durch diesen ganzheitlichen und interdisziplinären Ansatz werden nicht nur die rechtlichen Dimensionen der Unternehmensbewertung herausgearbeitet, sondern zugleich ihre Verzahnung mit der betriebswirtschaftlichen Bewertungstheorie und der berufsständischen Bewertungspraxis erläutert.

Holger Fleischer, Rainer Hüttemann Hg. Der Geschädigte nimmt in der Haftpflichtversicherung eine besondere Stellung ein: Kommt es zu einem Schadensfall, der von einer Haftpflichtversicherung erfasst ist, entspricht sein Schadensersatzanspruch dem vertraglich versicherten Risiko. Der Geschädigte kann aber seinen Schadensersatzanspruch grundsätzlich nicht direkt beim Haftpflichtversicherer seines Schädigers geltend machen, denn das Prinzip der Relativität der Schuldverhältnisse gibt vor, dass Haftungs- und Versicherungsverhältnis grundsätzlich zu trennen sind.

Darauf aufbauend analysiert Franck, wie die mit einer solchen Durchgriffshaftung des Versicherers einhergehenden Folgeprobleme gelöst werden.

Hierfür wird insbesondere auf die zentralen Fragen der Drittwirkung der Einwendungen des Versicherers und der Bindungswirkung des Haftungsverhältnisses eingegangen.

Schwerpunkt der Rechtsvergleichung bildet dabei das schwedische Recht; auf das norwegische, dänische und finnische Recht wird in allen zentralen Punkten sowie immer dann eingegangen, wenn dort für die Untersuchung bemerkenswerte Regelungen bestehen.

Der Vergleich mit den skandinavischen Rechten fördert dabei insgesamt zahlreiche Vor- und Nachteile der einzelnen Regelungsmodelle zu Tage. Jens Kleinschmidt , ehemaliger wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, setzt sich in seiner kürzlich im Verlag Mohr Siebeck erschienenen Habilitationsschrift mit Zulässigkeit, Verfahren und Kontrolle von Inhaltsbestimmungen und Feststellungen Dritter im Schuld- und Erbrecht auseinander.

Die Privatautonomie als Rechtsmacht des einzelnen zur Selbstgestaltung gehört zu den Grundlagen unserer Privatrechtsordnung. In welchem Umfang kann dann die nähere Ausgestaltung einer rechtlichen Regelung, etwa in einem Schiedsgutachten, der bindenden — gestaltenden oder feststellenden — Entscheidung eines Dritten überlassen werden?

Welches Verfahren hat dieser Dritte zu beachten? Wie und von wem wird seine Entscheidung überprüft? Das Gesetz regelt diese Fragen an der Schnittstelle von materiellem Recht und Verfahrensrecht nur fragmentarisch und für Schuld- und Erbrecht unterschiedlich. Er führt die Entscheidung des Dritten, ihr Verfahren und ihre Kontrolle konsequent auf die Selbstbestimmung des Delegierenden zurück, grenzt die Aufgabenbereiche von privaten Parteien, Schiedsgerichten und staatlichen Gerichten ab und bestimmt, wann eine Regelung höchstpersönlich zu treffen ist.

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Arbeit entstand am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht. Seine Forschungsschwerpunkte sind das deutsche und europäische Privatrecht, das Internationale Privat- und Verfahrensrecht sowie die Rechtsvergleichung. Jens Kleinschmidt, Delegation von Privatautonomie auf Dritte. Aktuelle und grundlegende Themen des deutschen, österreichischen und schweizerischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrechts behandelt ein gerade erschienener Sammelband, der von Holger Fleischer, Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, gemeinsam mit Susanne Kalss, Wirtschaftsuniversität Wien, und Hans-Ueli Vogt, Universität Zürich, herausgegeben wird.

Die Publikation geht auf das vierte Jahrestreffen deutschsprachiger Gesellschaftsrechtler zurück, das im Mai in Zürich stattgefunden hat. Vorträge und kommentierende Statements des Symposiums zur japanischen Schuldrechtsmodernisierung in Tokyo kürzlich in einem deutsch-japanischen Tagungsband veröffentlicht.

In Japan wird derzeit an einer umfassenden Reform des Schuldrechts gearbeitet. Ziel ist es, den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Änderungen seit dem Inkrafttreten des japanischen Zivilgesetzes vor über einhundert Jahren gerecht zu werden. Mit besonderem Interesse verfolgten unter anderem Vertreter des japanischen Justizministeriums den Austausch über die einschlägigen Erfahrungen während der deutschen Schuldrechtsmodernisierung vor mehr als zehn Jahren.

Makoto Tadaki und Harald Baum haben jetzt den dazugehörigen Tagungsband: Wenn aber doch jedes Jahr durchschnittlich 3. Ist er aber nicht! Inwieweit kann man den offiz. Die offiziellen Angaben sind fast nie richtig, denn beim physischen Goldbestand lässt sich kein Staat in die Karten schauen. Selbst in der Statistik der Österreichischen Nationalbank werden physisches Gold und Papiergold in einer Position zusammengerechnet. Aus Erfahrung wissen wir, dass solche Lagerprüfungen innerhalb weniger Tage möglich sind, da die Artikel symmetrisch gelagert werden.

Unter der Voraussetzung, dass die angegebene Goldmenge sich wirklich dort befindet, müssen auch noch die Besitz- und Eigentumsverhältnisse geklärt werden, da die Zentralbanken ihr Gold gegen Gebühren zu Spekulationszwecken verleihen. Andere Staaten, beispielsweise Russland und China geben vermutlich aus taktischen Gründen einen geringeren Goldbestand ihrer Zentralbanken an. Ein Grund kann sein, dass beide Supermächte auf eine günstige Gelegenheit warten, mit einer eigenen Gold bzw.

Dieses wird in keiner der offiziellen Statistiken der Zentralbanken mitberücksichtigt. Kommentar zur Anfrage von Banken haben immer nur bei der Anbahnung des Geschäfts und beim Abkassieren agiert - das komplette Risiko lag immer beim meist schlecht informierten "Anleger"! In meinem Umfeld ist häufig die Rede von Palladium als Wertanlage.

Platin und Palladium sind nach Gold und Silber zwei beliebte Alternativen. Palladium ist jetzt ein Jahr lang kontinuierlich angestiegen und liegt derzeit preislich gleich auf mit Platin.

Diese begründet sich auf den derzeitigen Trend gegen Dieselfahrzeuge und die gleichzeitige Förderung von Elektrofahrzeugen, bei denen Palladium eingesetzt wird. Solange diese physische Nachfrage anhält kann der Preis grundsätzlich weiter ansteigen. Wer schon ausreichend Gold und Silber gelten als Geldersatz hat, dem würden wir derzeit das günstige Platin empfehlen, da im Jahr Platin fünfmal teurer war als Palladium.

In den letzten 40 Jahren hatte Platin sechsmal ein Ratio von fünf zum Palladium und es ist daher wahrscheinlich dass es in den kommenden zehn Jahren zu einer ähnlichen Entwicklung kommen wird. Somit dürfte Platin auf langfristige Sicht fünfmal stärker steigen als Palladium.

Geschah dies eventuell in der Absicht, damit den Silberpreis auch in Zukunft kontrollieren zu können, falls doch Jemand versuchen sollte, den Silbermarkt zu cornern? In einem Bärenmarkt fallende Silberpreise über Jahre kann man Marktmanipulation leicht über den Terminmarkt organisieren.

In einem Bullenmarkt dagegen kann man leichter mit physischem Silber den Markt manipulieren. In der letzten Leserfrage beantworten Sie sehr schön das Thema Betongold. Meine Frage ist es, wenn man jetzt schon einen Kredit laufen hat kommt man ja nicht durch Vorfälligkeitsentschädigung usw. Man kann doch diesen komplett mit physischem Gold absichern? Die Wahrscheinlichkeit dass die Regierung einmal auf der Suche nach Wertvollem ist würden wir als sehr hoch einschätzen.

Besonders dann wenn es auch einmal Vermögenssteuern gibt. Es kann also sehr leicht mehr daraus werden. Besonders bei höheren Werten empfehlen wir Hochsicherheitslager, da alles versichert ist und man leicht individuelle Verfügungen einrichten kann. Die Formulierung mit Anteilen wird in allen Anlagebereichen verwendet.

Es wurden schon viele Bücher über die Höhe von solchen Investmentanteilen geschrieben. Als unerfahrener Kunde profitiert man davon dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist dass zumindest ein Teil des Investment gut läuft. Als unerfahrener Berater profitiert man davon dass zumindest ein verkauftes Produkt gut läuft. Vielleicht ist dies ein Grund warum sich diese Anteil-Aufteilung so verbreitet hat.

Ich lese immer wieder sog. Betongold wird stark an Wert verlieren. Ein Ende scheint nicht in Sicht zu sein, denn der dafür erforderliche Zinsanstieg bleibt aus. Gold selbst bleibt mehr oder weniger konstant und generiert keine Einnahmen bzw. Welches Szenario erwarten Sie kurz- bis mittelfristig zum Nachteil der Immobilien, so dass ein Wechsel in Edelmetalle als bessere Alternative gesehen wird? Jedes Monat werden mindestens 30 Milliaren Euro gedrückt und in Europa verteilt.

Nicht mal das beste Euroland kann in einem Jahr 1 Mrd ersparen. In den letzten Jahren wurden mittlerweile Billionen Euros erschaffen! In Zeiten von hoher Inflation kann fast niemand mehr die Zinsen bezahlen. Der Kreditmarkt bereinigt sich in dieser Phase. Auch Österreich geht pleite wenn die Zinsen steigen, hierfür einfach Schuldenstand mit Zinssatz umrechnen.

In dieser Phase muss der Staat auf Sondersteuern zurückgreifen, wie Immobiliensteuern, höhere Umsatzsteuern, Vermögensteuer, In dieser Phase will niemand Immobilien und die Immopreise gehen dadurch kräftig nach unten.

In dieser Phase niemand will Immobilien sollte man als Käufer auftreten. Derzeit ist die Situation umgekehrt. Wer eine Immobilie nicht benötigt sollte sie eher verkaufen, denn man verkauft in einem Markt mit unbegrenztem Geld.

Ich als Österreicher würde gerne Silber in Deutschland bestellen und nach Österreich liefern lassen. Zusätzlich gibt es in beiden Ländern die Differenzbesteuerung. Der Versand ist üblicherweise versichert. Da Silber aber schwer ist, kann ein Versand nur eingeschränkt durchgeführt werden. ETFs haben meistens keine Verpflichtung zur Goldauslieferung, sie können wahlweise auch in Geld die Auszahlung vornehmen. Im Krisenfall kann dies ein wesentlicher Nachteil sein.

Hierfür ist es immer wichtig wenn man genau die Vertragsbedingungen studiert. Sollte diese nicht verständlich sein, dann nicht als langfristige Absicherung einplanen.

Würden Sie eine 10 Unzenmünze nehmen oder dann doch eher einen Goldbarren für den Preis? Grundsätzlich eher kleine Einheiten, da man flexibler bleibt.

In Krisenzeiten versuchen Staaten oft durch verschärfte Kontrollen eine Kapitalflucht zu vermeiden. Wenn Gold- und Silberbesitz besteuert wird nach dem Crash, welche Möglichkeiten gibt es dann sonst noch?

Und was passiert, wenn der Staat einen Nachkommensbeweis fordet? Da es sehr viele unterschiedlich Formen von Steuern gibt Vermögenssteuer, Spekulationssteuer, Mehrwertsteuer, Es ist unwahrscheinlich dass ein Beweis gefordert wird, da dies ein kein ertragreicher Aufwand für den Staat ist.

Stattdessen eine Steuer einführen ist für einen Staat viel zielführender. Sie schreiben, dass eine Münze ein Nominal aufgeprägt haben muss, ansonsten ist sie eine Medallie, demzufolge wäre der Krugerrand die einzige Medallie, die als gesetzl. Zahlungsmittel angesehen wird - Richtig? Dies ist die aktuelle Regelung. Bei alten Münzen gab es damals aber Ausnahmen von dieser Regel. Der Krugerrand wurde erstmals als zugelassenes Zahlungsmittel geprägt.

Aus diesem Grund entschied man sich dies als Wert zu prägen. Weshalb fällt der Kurs von Silber im Vergleich zu Gold immer besonders stark. Dies kann man nicht so allgemein sagen. Sehr oft steigt Gold besonders wenn Aktien über längere Zeit fallen. Silber verhält sich allgemein immer doppelt so stark, sowohl bei Anstiegen als auch bei Rückgängen.

Der Terminmarkt ist bei Gold auch etwas überkauft, wodurch die Wahrscheinlichkeit für vorübergehende Rückgänge deutlich höher ist. Vielen dank erstmal für die vielen Hilfreichen antworten der letzten Zeit!!

Macht es sind sich für die Krisenzeit mit Feinsilber Gedenkmünzen einzudecken, weil sie meist deutlich billiger sind als Anlagemünzen und die Stückelung auch kleiner ist? Ja, ist eine sehr gute Möglichkeit. Die Feinheit spielt keine Rolle, einfach berechnen wieviel Silber in den Münzen enthalten ist.

Ich bin in allen 3 investiert Silbermine. Eigentlich gebe ich auf Silber mehr als auf Gold. Die Vorteile von Silber sind für mich, dass Silber viel weiter vom Höchststand entfernt ist als Gold und das Silberbesitz im Unterschied zu Goldbesitz noch nie verboten war. Silberbesitz scheint also "ungefährlicher" und Silber ist nicht nur Edelmetall sondern auch Industriemetall.

Aktie ist natürlich keine "Notvorsorge", sondern mehr ein Versuch MWSt-frei vom erwarteten Silberanstieg zu profitieren. Ein Nachteil von Silber ist natürlich der Platzbedarf. Was ist von Zollfreilagern zu halten? Man spart sich die MWSt, dafür hat man Lagerkosten. Zollfreilager dürften dem Staat bekannt sein, denke ich - also vielleicht "gefährlich"?

Ich traue der Politik absolut nicht und wenn ich mir ansehe, was sich in der EU-Politik so abspielt Nicht so interessant aufgrund der aktuellen Bewertung? Aber es hat geringeren Platzbedarf. Immobilienkauf wird man dann ja mit EM machen und gar nicht erst in Papiergeld umwandeln - oder? Gold und Silber haben ja sonst per se keinen Nutzen. Soll man es also während der Krise am besten in andere Sachwerte zB Immobilien umwandeln?

Nichts gefunden, wie es bis dato nach den Krisen mit der Bewertung von Gold und Silber stand. Bei Banken muss man in AT ja mittlerweile ankündigen, wenn man mehr als Danke für Ihre Nachricht. Die zahlreichen Fragen können wir hier leider nicht so einfach beantworten.

Vielleicht kontaktieren Sie uns bei Gelegenheit telefonisch. Wie Sie bereits richtig geschrieben haben ist Silber derzeit zu bevorzugen. Gerade wenn man höhere Beträge plant ist ein steuerfreies Hochsicherheitslager sehr vorteilhaft. Natürlich fallen Kosten an, aber die Vorteile versichert, keine Platzproblem, geringere Prägekosten, individuelle Verfügungen, Auf Sicht von mehreren Jahren und eines Preisanstieges lassen die Lagerkosten als geringfügig erscheinen.

Wenn man in der Schweiz Silber kauft, muss man keine Mehrwertsteuer zahlen. Man kann es eine Zeit lang in einem zollfreien Lager bunkern, und nach einer gewissen Zeit angeblich legal und ohne Steuernachzahlung hierher holen. Stimmt das und wenn ja ist dieses Vorgehen sinnvoll oder empfehlenswert? Solange Silber im Zollfreilager liegt ist keine Mehrwertsteuer zu zahlen.

Es gibt dann auch noch die Spekulationssteuer. Hierbei ist es so dass die nach einem Jahr nicht mehr anfällt. Man kann zusätzlich Industriebarren auswählen wodurch man deutlich an den Prägekosten spart. Was passiert mit meinem Kredit für mein Haus der noch nicht abgezahlt ist bei einem Crash?

Ist mein Haus dann weg? Bei Häusern verlangt die Bank normalerweise weitere Sicherheiten. Wenn man die nicht bringen kann, wird zwangsversteigert. Bleiben danach noch immer zu hohe Schulden, dann muss man letztendlich in Privatkonkurs gehen. Die Kreditzinsen liegen meistens etwas über der Inflationsrate. Wenn jetzt die Inflation sehr hoch ist, zum Bespiel bei 30 Prozent im Monat, dann steigen die Kreditraten auch dementsprechend stark an. Es gibt in allen Kreditverträgen allgemeine Klauseln dass bei gravierenden Marktbewegungen auch Vereinbarungen wie Fixzinssätze, Was halten Sie von einem physischen Rhodium-Investment?

Der Preis ist inzwischen sehr stark gefallen und zieht seit einigen Monaten wieder etwas an. Die Entwicklungen hängen sehr stark von der Industrienachfrage ab und von deren internationalen Lagerhaltungen. Diese kann man sehr schwer prognostizieren. Die jährliche Förderung ist gering und wenn überraschend Industrienachfrage aufkommt, dann steigen die Preise extrem.

Danach sind die Lager voll und es kann über viele Jahre fast keine Nachfrage sein. In dieser Zeit werden dann wieder viele Förderstellen geschlossen.

Guten Abend und herzlichen Dank für die ständige Beantwortung von all diesen wichtigen Fragen. In einem Artikel wurde zum Zugreifen von Minenaktien geraten, vor allen Dingen die ganz preiswerten, wenn ich mich recht erinnere, hätten gutes Potential.

Ist es nicht so, dass Minenaktien trotzdem eine gute Wahl darstellen, weil, wenn sich die Situation allmählich normalisiert, müssten die doch auf jeden Fall wieder steigen, Oder wie darf man das sonst verstehen? Bei Minen kann deutlich mehr passieren als bei reinen Rohstoffen. Wenn man sich hierbei nicht gut auskennt, dann auf jeden Fall einen Fachmann aufsuchen. Wir dürfen keine Aktienempfehlungen abgeben. Allgemein muss man berücksichtigen dass wenn Gold und Silber ausverkauft sind, dann bleiben nur mehr Minenaktien als Alternative.

Dementsprechende Preisanstiege sind in so einem Fall zu erwarten. Es kann aber auch sein dass der Staat aus irgendeinem Grund die Minengesellschaft verstaatlicht wie bei Banken und die Aktien damit wertlos werden. Grundsätzlich ist jeder Rohstoff gut, somit auch Platin und Palladium. Je mehr Geld gedruckt wird, umso stärker werden die Rohstoffe steigen.

Palladium wird derzeit stark von der Industrie nachgefragt und der Preis ist daher schon um einiges gestiegen. Platin dagegen ist derzeit sehr günstig und somit empfehlenswerter. Wenn man schon Gold und Silber gekauft hat, dann kann man auch etwas in Platin und Palladium einplanen.

Aufgrund der starken Anstiege bei Palladium sollte man aber auf einen Preisrücksetzer warten. Lohnt es sich Betongold in Gold ein zu tauschen, weil meiner Meinung nach Betongold völlig überbewertet ist. So ist es richtig. Alles Überbewertete muss man verkaufen, dagegen aber Unterbewertetes kaufen. Die Prägekostenaufschläge sind bei diesen Metallen deutlich höher als bei Silber.

Wenn man dann noch die Mehrwertsteuer mit berücksichtig, dann muss der Metallpreis schon mal gravierend steigen, damit es Sinn macht. Bei den digitalen Währungen haben ja viele Regierungen Panik bekommen und wollen diese verbieten. Bei welchen Silberpreis rechnen sie mit einem Verbot für privat Leute? Damit die Industrie immer genügend zur Herstellung ihrer Produkte hat? Verbieten ist generell sehr unwahrscheinlich. Viel eher wird es besteuert. Staaten können dies rasch und leicht einführen und erreichen den gleichen Effekt.

Silber wird schon besteuert und ein Verbot macht von daher für die Staaten keinen Sinn. Da es viele andere Rohstoffe gibt, würde sich der Käufer dann einfach einen anderes Edelmetall kaufen. Steuern einführen und erhöhen ist viel ertragreicher und zielführender für den Staat.

Wie denken sie darüber? Damit etwas als Münze gilt, muss eine Nominale geprägt sein. Ansonsten wäre es eine Medaille. Es zählt nur das Gewicht des Rohstoffes und daraus ergibt sich der Wert. Nach einem Geldcrash wird man daher nicht auf die Prägung achten sondern auf den echten Wert. Oder ist das nur Ablenkung? Es gibt im Netz immer viele extreme Schlagzeilen.

Meistens will man damit einen Newsletter verkaufen oder ein Abo. Die Schlagzeile dient dazu um Aufmerksamkeit zu erregen und muss daher immer extrem formuliert sein. Alle Artikel die wenig oder keinen sinnvollen Inhalt haben oder keine ernsthafte Begründung, kann man daher vergessen.

Gold ist sehr begrenzt auf der Welt verfügbar und kann in einer unbegrenzten Geldzeit nicht zusammenbrechen. Natürlich gehört diese Frage nicht zu Ihren Kernkompetenzen, ist sozusagen Offtopic, trotzdem würde mich Ihre Einschätzung interessieren. Darunter sind einige, wenige, sammelwürdige Modelle wie z.

Würden Sie diese Uhren grundsätzlich als Geldanlage, nach der Krise erachten? Quasi für den, der schon über Einiges an Metallen verfügt, oder wäre es besser, in EM "all In" zu gehen? Hat man Gold und Silber, dann kann man auch andere Formen nützen. Berücksichtigen muss man das aufgrund der Geldprogramme hohe Inflation folgen muss. In der Zeit des unbegrenzten Geldes gibt es schnell viele Sammler und in Zeiten von Inflation dagegen nur wenige.

Somit hat dies einen starken Einfluss auf Sammlerpreise. Wenn man seltene Qualität zu einem sehr guten Preis erhält, dann kann man damit sicher auch gut davon profitieren. Vielen Dank für die Möglichkeit, hier fragen stellen zu können. Mich beschäftigt derzeit folgendes: Was mache ich in dem Moment damit? Im Normalfall ist ja davon auszugehen, dass der enorme Preisanstieg nur für relativ kurze Zeit anhalten wird Hyperinflation und somit die Zeitspanne, in der man ganze Häuserblocks u.

Als EM-Besitzer sollte man sich also vorher bereits eine Strategie zurechtlegen wie man diese kurze Phase am besten nachhaltig nutzen kann. Ich gehe davon aus, dass jene die in EM vorgesorgt haben, auch einen entsprechenden Lebensmittelvorrat angelegt und eine "Fluchtburg" organisiert haben wenn nicht dürfte die Frage nach dem EM-Investment sich gar nicht erst stellen, da die gehorteten EM dann schnell für Lebensmittel gebraucht oder geraubt werden.

Wer also entsprechende Vorkehrungen getroffen und sich so dem unmittelbaren Überlebenskampf entziehen kann, der wird sich Gedanken über die Zukunft machen Meine Frage lautet also: Vermieten, Verpachten oder gewinnbringend verkaufen kann?

Industrieunternehmen, die in der Folge des Wiederaufbaus langfristig Gewinn abwerfen können? Entwicklungen brauchen sehr viel Zeit. In Inflations- und Hyperinflationszeiten werden auch nicht kurzfristig gelöst, sondern werden längere Zeit andauern. Wenn man am Ende der Phase die Edelmetalle tauscht, sollte man nur in andere sichere Werte wechseln. Dazu zählt nicht Papiergeld. In Inflationszeiten sind zB Immobilien stark unterbewertet und daher ist dann eine gute Zeit zu kaufen.

Allgemein kann man auch sagen dass nach Zeiten der Übertreibung wieder Zeiten kommen in denen es eine Untertreibung gibt. Wenn es soweit ist dann aus dem Edelmetall in diese Werte wechseln. Wenn auf der ganzen welt das Papiergeld zusammenbricht, dann kann man mit einer Unze Gold mehr als ein Haus kaufen.

Ich denke mit einer Unze Silber wird man locker sich ein Auto zulegen können,geschweige es gibt noch ein paar Autohändler. Aber zu meiner frage was passiert mit Schulden von den kleinen Leuten die z. Produkte die auf Kredit gekauft wurden holen sich zB beim Auto entweder die Leasingfirmen oder die Banken retour.

Bei Häusern werden üblicherweise weitere Sicherheiten verlangt. Wenn man die nicht bringen kann, oder die Zinsen steigen noch höher, dann wird zwangsversteigert. Das ist einer der Hauptgründe warum die Immobilienpreise in diese Krisenphase dann stark fallen.

Letztendlich muss die betroffene Person in Privatkonkurs gehen. Sollte man bei den attraktiven Immobilienpreisen auch in guter Lage immer noch in Metall umschichten? Bei stark steigenden Zinsen kommen viele Immobilien auf den Markt, da niemand mehr auf Kredit etwas kauft bzw. Spätestens dadurch gehen die Immobilienpreise sehr stark nach unten und je stärker die Inflation ist, desto stärker tritt dieser Effekt am Markt auf.

Immobilien machen Sinn wenn man selbst darin wohnt. Bei den aktuellen Zukunftsaussichten haben sich Edelmetalle immer bewährt. Ich plane Silber zu kaufen. Wo in welchem Land tue ich das am besten um die meisten Steuern zu sparen? Hier ist keine Mehrwertsteuer zu zahlen und dadurch bekommt man deutlich mehr Silber. Gerne würde ich auf meine Reisen nach Ungarn einige Unzen Gold mitnehmen.

In den touristischen MwSt. Wenn man zB von Deutschland nach Ungarn reist, handelt es sich um keine Einfuhr. Beide Länder gehören der EU an und so kann man als Privatperson mitnehmen was man will. Wichtig ist eventuell, dass man einen Nachweis bei sich hat, um zu beweisen, dass einem das Gold auch gehört und man es zB nicht gestohlen hat.

Wenn es langfristig sein kann, dann ist grundsätzlich jeder Rohstoff gut als Absicherung. Bei Titanmünzen muss man aber berücksichtigen dass die Herstellungskosten sehr hoch sind und es kommt dann noch die Steuer. Wir empfehlen vorher eher in Gold und Silber zu investieren, da die beiden in der Vergangenheit immer Geldersatzmittel waren. Es sind also Rohstoffe die aus diesem Grund sehr vielversprechend sind. Wie weit zukünftig Titan benötigt wird können wir nicht vorhersagen.

Erst wenn man ausreichend Gold und Silber besitzt, sollte man in Titan, Platin oder Palladium investieren. Meine Frage ist ehr theoretischer Natur, aber vielleicht fragen sich das auch andere Leser. Wird das dann "nur" privat möglich sein, oder wird es auch Händler geben bei denen man das machen könnte? Auch nach einem Crash wird es Händler geben bei denen man sein Silber gegen Gold oder Bargeld tauschen kann, dies hat nichts mit der Aktuellen Ratio zu tun.

Man fixiert den Kurs, zu welchem das Silber angekauft wird und zu welchem man Gold kauft und die Differenz bezahlt oder erhält man in Bargeld, wenn man möchte. Viele Käufer treffen auf wenige Verkäufer dies treibt den Preis in die Höhe! Derjenige der frühzeitig vorgesorgt hat befindet sich dann in einer guten Position und kann dem Kampf ums Gold entspannt zusehen.

Ich lese heute auf Hartgeld. Auf dem Goldchart in Bolivar sehe ich lediglich eine Goldpreissteigerung von ca.

Der Inflation nach müsste doch eig. Hierbei handelt es sich um offizielle Zahlen, die von der Regierung Venezuelas veröffentlich werden. Diese sind jedoch aus politischen Gründen geschönt; am freien Markt erzielbare Wechselkurse sind viel realistischer. Tatsächlich benötigt man mittlerweile jedoch ca , Es gibt Nachrichten, dass niemand mehr Bolivar annimmt und man dort nur noch mit hartem Geld wie Zigaretten oder Alkohol Handel treiben kann.

Meine Frage ist eher theoretischer Natur, aber vielleicht fragen sich das auch andere Leser. Vielen Dank für Ihre Rückmeldung! Die Historie hat gezeigt, dass wenn die Preise für Gold stark und sprunghaft gestiegen sind eine starke Verkaufswelle einsetzt. Die, die Gold besitzen nutzen den hohen Preis aus und verkaufen Ihre Bestände. Aus diesem Grund herrscht dann auch bei Händlern reges Treiben. Die Masse der Käufer ist wegen der hohen Preise geschockt und kauft Gold noch nicht gleich.

Jedoch möchte in Zeiten von Hyperinflation wie z. Auch nach einem Crash wird es Händler geben bei denen man sein Silber gegen Gold oder Bargeld tauschen kann. Dirk Müller, Otte usw. Wenn ich aber mit diesem Prozentsatz wieder mein Vermögen nach dem Crash habe, ist dann der Rest von Aktien so wenig wert. Soll man überhaupt kein Bargeld mehr haben? Jeder Kauf oder jede Veranlagung hat seine Vor- und Nachteile. Hierfür selbst eine Meinung bilden und entsprechende Fachleute aufsuchen. Man hat vor kurzem auch mit einem Computerspiel Bitcoin ein Vermögen machen können.

Wenn die paar Programmierer aber gesagt hätten dass sie lieber in Pension gehen, dann wäre das Spiel sofort zu Ende gewesen. Es wird ab und an darüber gesprochen, ob der Goldpreis marktgerecht ist oder nicht bzw. Gab es überhaupt schon einmal in der jüngeren Geschichte letzten Jahre einen relativ objektiven Goldpreis? Wir erinnern uns, dass der Goldpreis z.

Einen offenen Markt Angebot und Nachfrage gab es da also nicht. Danach wurde Gold massiv gesteuert Goldpool und bis heute mittels der derivaten Finanzprodukte kontrolliert. Gleiches gilt sicher auch für Silber.

Müssen wir also warten bis nach einem weltweiten Finanzreset alle Assets vollkommen neu bewertet werden um einen "fairen" Goldpreis und vor allem Silberpreis zu sehen?

In den Jahrtausenden davor lag ein durchschnittliches Monatseinkommen bei einigen Silberunzen. So war vor einiger Zeit in der Presse von einem aufgetauchten Silberschatz die Rede. Da wurde gesagt, dass die gefundenen Unzen in etwa dem Jahreslohn eines römischen Legionärs entsprachen. Es ist richtig dass alle Märkte manipuliert werden. Normalerweise ist Gold nur vorübergehend manipulierbar. Entweder über Nachrichten, oder über physische Transaktionen, oder über den Terminmarkt.

Wenn Gold am Terminmarkt gedrückt wird durch hohe Shortkontrakte, dann müssen diese nach einiger Zeit auch wieder einmal eingedeckt werden. Man kann aber auch durch überraschende hohe physische Verkäufe den Preis drücken, jedoch sind aber auch da einmal die Bestände weg. Auch beim Geldsystem kommt wieder einmal eine Zeit in der Geld begrenzt ist, sprich es gibt nur Geld für geleistete Arbeit bzw für Wirtschaftsleistung.

Ebenso gibt es da wieder faire und richtige Bewertungen. Bocker spricht oft davon, dass nach dem 2. Weltkrieg ein Haus für eine Unze Gold gekauft wurde. Die Philospie von Hartgeld. Nach den Charts aber hatte Gold nach dem Krieg überhaupt keine Wertsteigerung erfahren. Und auf dem Schwarzmarkt war es verboten und meines Wissens unterbewertet s.

Was stimmt nun eigentlich? Und wie können wir uns nun sicher sein, dass es nach einem Währungscrash nicht weitergeht wie nach dem WKII?

Sie haben es schon richtig beschrieben, hier jetzt in Zusammenhang gesetzt. Für 1 Unze Gold erhält man rund Liter Milch. An lebensnotwendigen Lebensmittel merkt man Inflation am besten. Nach einigen Tagen kostet der Liter schon 10 Euro. Nach weiteren 10 Tagen ist man schon bei 20 Euro je Liter Milch.

Wenn Sie es aber in die crashende Währung umrechnen, dann sieht es ganz anders aus! Inflation wirkt sich ebenfalls auf Kreditraten aus, sprich das Zinsniveau vervielfacht sich. Niemand kauft dann eine Immobilie gegen Kredit, derzeit noch fast jeder.

Alleine dieser Punkt bewirkt dass die Preise verfallen. Während des Crash macht der Immomarkt eine Übertreibung nach unten, sprich 1 Unze für eine Immobilie. Gold und Silber halten die Werte seit Jahrhunderten und länger. Gegen die Fiat-Währungen werden sie natürlich explodieren, aber sie werden sich auch zu ihrem langfristigen Wert zurück einpendeln.

Derzeit ist ein sehr guter Kaufzeitpunkt für Edelmetall. Wie immer jedes Jahr sind die Preise zum Jahresende niedrig und steigen dann im ersten Halbjahr stärker an. Derzeit wird sehr viel Geld gedruckt, dann wenn unendlich viel Geld gedruckt wird Höhepunkt der Krise muss man das Edelmetall wieder verkaufen.

Zu dieser Zeit ist die Inflation auch unendlich hoch und daher will niemand Papiergeld, wodurch jeder ein Geldersatzmittel besitzen möchte. Bei Verkauf aber darauf achten dass man kein Geld bekommt, denn dies kann über Nacht wieder wertlos sein.

Wenn ein Systemzusammenbruch kommt dann passiert die Entwertung schneller, wenn nicht dann so schnell wie die Druckmaschinen drucken können. Sie schreiben eine Unze für eine Immobilie. Selten so einen Blödsinn gelesen, dies ist ein Argument der Goldhändler, die eine Legende am Leben halten, die so nie eingetreten ist. Das einzige was derzeit zählte waren Lebensmittel, auch Zigaretten oder Alkohol, dies lies sich alles gegeneinander tauschen, Gold war uninteressant. Ausserderm was für eine Immobilie bekomme ich denn für eine Unte Gold?

Einen Strassenzug vermieteter Wohnungen? Sie sehen schon an Ihrer Antwort, dass Sie nicht substantielles zu dieser Frage beitrragen können. Unsere Antworten stammen eigentlich nicht von uns, sondern von unseren rund Dies schon seit rund 15 Jahren und da waren schon sehr sehr viele Omas und Opas dabei.

Da waren auch Erzählungen dabei dass man für eine Immobilie nur 1 Stück Brot bekommen hat! Dagegen ist eine Unze Gold ja eh ein Vermögen. In der Realität lief dies damals so ab, dass man für ein Haus eine schöne Menge Geld bekam.

Aber als man am nächsten Tag mit diesem Geld einkaufen ging, da bekam man nur 1 Stück Brot dafür. In den Geschichtsbüchern kann man dies unter Hyperinflation nachlesen, zum Beispiel: Das Ende des Geldes Ihre Aussage ist aber auch richtig. Aber auch in diesen schlechten Wirtschaftszeiten gab es Vermögende. Ich möchte mich bitte wieder mit einer Frage an Sie wenden und bedanke mich jetzt schon für Ihre Bemühungen: Wenn man sich nun mit den Edelmetallen Häuser bzw.

Grundstücke kauft, so muss man sicher sein, dass diese Immobilien einem danach auch gehören! Während der Turbulenzen immer Edelmetalle behalten. Nach einer gewissen Zeit sind diese beseitigt und man kann wieder ordentliche Grundbucheinträge machen lassen. Vielen Dank für Ihre Mühe, den ganzen Anfragen gerecht zu werden.

Werden wir eigentlich nach dem Crash überhaupt jemanden erzählen können das wir Gold und Silber haben? Wie würden Sie da vorgehen, sollte man überhaupt etwas sagen oder gibt es einen Zeitpunkt? Neid gibt es dann genauso wie jetzt. Nur sieht es anders aus! Wenn Kredite nicht mehr leistbar sind, wird sich auch das Neidverhalten verändern. Goldschmuck sollte man nicht tragen damit man vor Raub und falschen Freunden geschützt ist.

Genauso mit den Details zum Edelmetall-Vorrat. Zu Indien gestern, totzdem hat Indien wohl nach China das meiste Gold und ja, auch Silber, wird Indien nach dem Crash, automatisch zur absoluten Elite der!. Das Gold besitzen die Bürger. Natürlich profitiert Indien von diesen Investoren Steuern, Arbeitsplätze, Es wird aber auch viel davon abhängen ob die Bürger in Indien oder in den Nachbarländern oder sonstwo investieren.

Könnten Sie seine eigentlich stichhaltigen Argumente widerlegen? Allgemein ist es richtig. Niemand gibt sein lebensnotweniges Essen her für Gold. Es ist alles ein Rohstoff: All diese Werte sind begrenzt verfügbar und garantieren daher den Werterhalt. Aber Euro in Zigaretten ist sehr aufwendig. Gold hat sich auch deshalb in der Geschichte bewährt, weil es klein und kompakt ist und man kein Fachwissen benötigt.

Also nichts mit Lagerhallen, Lagerfristen, Feuchtigkeit oder ähnliches. Hier in Westeuropa setzen die meisten auf Papier, diese Werte gehen gegen Null Es gibt rund 1. Wenn eine Bank pleite geht, werden heutzutage ja die Konten der Kunden herangezogen. Wie verhält es sich mit den Aktien in den Depots.

Ist in rechtssicheren Ländern unwahrscheinlich. Jedoch sind viele Minen kreditfinanziert. Wenn die Zinsen stark steigen können alleine dadurch diese Minen pleite gehen oder die Bank verlängert die Kredite oder Anleihen nicht weiter.

In so einem Fall werden die Aktien schnell wertlos. Die Bank selbst kassiert das verbleibende Unternehmen ein und betreibt es unter einem neuen Namen weiter. Wird die Bank verstaatlicht, dann ist so der Staat zu einer Mine gekommen.

Sehr gut zur Münzherstellung geeignet. Somit müsste auch Kupfer sehr in der Krise und danach preislich profitieren.

Als natürlich günstige Variante zu Silber. Ist dem so, was meinen sie? Wenn man dann noch die Mehrwertsteuer mit berücksichtig, dann muss der Metallpreis schon mal gravierend steigen. Kann ich Ihnen gerne sagen was man darunter versteht. Erstmal alles was mit Nahrungsmittelproduktion und Verarbeitung zu tun hat, also Landwirte und deren Arbeitskräfte, dann natürlich Müller, Bäcker, Metzger und Gärtner.

Dann Handwerksberufe insbesondere im Bereich Energieversorgung Elektriker, Gas- und Wasserinstallateure sowie Leute welche Maschinen reparieren können. Generell Allroundhandwerker und Leute welche Improvisieren können und nicht zu vergessen medizinisches Personal aller Art. Auch gute Chancen dürften Leute mit Organisationstalent haben welche Fähig sind Dinge zu organisieren welche dringend benötigt werden. Ich beobachte die Goldpreise nun schon eine ganze Zeit..

Dies kann daran liegen dass Marktdaten veröffentlicht werden, diese kommen oft täglich zu den gleichen Tageszeiten. Derzeit finden am Terminmarkt keine Preisdrückungen statt. Ich hätte eine Frage und hoffe sie können mir hierzu ihre Meinung mitteilen. Nach einem Crash könnte es gut möglich sein, dass Gold- und Silberminen wieder verstaatlicht werden, dieser Gedanke schreckt mich ab in Minenaktien zu investieren.

Was passiert mit den erworbenen Aktienanteilen bei so einer Mine? Danke für ihre Stellungnahme. In machem Krisenratgeber steht geschrieben, das man etwas Bargeld horten soll.

Macht das überhaupt Sinn wenn das Fiat Geld den Geist aufgibt? Da alle Staaten hoch überschuldet sind werden bei einer Entschuldung alle Staaten mehr oder weniger mitmachen.

Somit nur soviel in Papier halten wie man zum Einkaufen benötigt. Wie kann man Gold sicher "vergraben" damit Metalldektoren sie nicht finden können? Dies wird man wahrscheinlich nur über die Tiefe schaffen.

Ansonst vielleicht mir Störquellen damit der Detektor keine eindeutigen Ergebnisse liefert. In machen Krisenratgebern steht geschrieben, dass man etwas Bargeld horten soll. Eine Reserve an Bargeld zu halten ist sicher sinnvoll, so dass man kurzfristig nicht an Automaten oder Banken gebunden ist.

Horten sollte man immer etwas wertvolles, also einen Rohstoff. Soll man am "Höchststand" einen Teil seiner Edelmetalle in die neue Währung umtauschen. Das wäre irgendwie logisch, da man dann in der neuen Währung den höchsten Gewinn erzielen würde.

Wie sehen Sie das? Sie haben den richtigen Plan. Aber nicht in eine Währung tauschen, da man nicht sicher sagen kann ob diese nicht auch gleich wieder entwertet wird.

Empfehlenswerter ist es daher in andere Werte zu gehen. Ein Währungswechsel ist oft mit einem Immobiliencrash verbunden. Man könnte diese zum Beispiel günstig aufsammeln. Bei neuen Firmen besonders vorsichtig sein!

Firma googeln, so wie hier, kommt das Ergebnis: Gold wird zu billig verkauft. Gibt es nicht im Handel. Ist Gold im Verkauf sogar so billig wie andere Händler ankaufen dann müssen spätestens hier Alarmglocken läuten!

Wer noch Tipps hat einfach mailen. Der ist ja zur Zeit nahe 1: Sollte man jetzt weiter Silber kaufen und später bei einem Ratio von 1: Aber wie funktioniert so ein Tausch und was fallen für Kosten dafür an??

In der Geschichte stand immer wieder das Gold-Silber-Verhältnis bei etwa 1: Wenn es wieder soweit ist, dann sollte man das Silber verkaufen. Sollte dann hohe Inflation herrschen, empfiehlt sich ein Tausch Silber gegen Gold. Wenn man diesen Tausch macht, fallen natürlich Kosten an.

Aber bei einem beginnenden Aktiencrash werden doch sofort die Börsen geschlossen, somit der Handel über Stunden, Tage Es kann also doch eigentlich gar keinen richtigen Crash geben, oder doch?

Ein Crash kann auch über eine längere Zeit ablaufen. Mir wurde vom Händler gesagt, dass nach Abbruch eines 1g Stücks vom Tafelbaren, beim Wiederverkauf nur der Schmelzwert berechnet werden kann.

Ich fand die hohe Flexibilität, je nach Bedarf klein zu stückeln, zunächst ideal. Oder sollte man besser klein kaufen? Es gibt aber auch jetzt schon Händler die diese 1g Stücke weiterhandeln und daher über dem Schmelzwert ankaufen. Man kann sich ja den Händler aussuchen an den man verkaufen möchte. Grundsätzlich ist die Kleinheit wichtig und dafür sind Tafelbarren perfekt.

Was ist gerade jetzt mit dem Gold- und Silberpreis los? Brutaler Absturz am Samstag! Der Goldpreis konnte nach Unterschreitung die Wiederstandzone bei USD nicht wieder zurück erobern, daher drehte er nach unten. Silber übernimmt meistens den Trend von Gold. Dieser wird wahrscheinlich in den nächsten Tagen angelaufen. Ansonsten Jobs bei Nahrungsmittelproduzenten? IT wird bei einem Konsumrückgang auch deutlich weniger werden. Bei den anderen Beispielen sind wir Ihrer Meinung. Weitere krisensichere Jobs wären der Transport von Gütern und Menschen, da sich Autos und Benzin nur noch wenige werden leisten können und das Security-Gewerbe, da der Staat ja schon jetzt nicht mehr in der Lage ist, seine Bürger zu schützen, geschweige denn später.

Bäcker, Fleischer, Schneider, Schuhmacher, mehr oder weniger alle alten Handwerksberufe. Dichtebestimmung durch Tauchwägung 2. Ich konnte einmal durch Tauchwägung mit Küchenwaage 1 g-Auflösung einen g-Silberplansch ca. Dies ist ein Volumeneffekt, der es gestattet, extrem hartes Wolfram hoher Elastizitätsmodul vom sehr weichen Gold zu unterscheiden.

Tauchwägung bei kleineren Stücken ist aufwändiger. Vielleicht kann ein Apotheker helfen. Hierfür bieten die Waagenhersteller geeignetes Zubehör an, welches die Beprobung erleichtert. Ihre Meinung hierzu würde sicher nicht nur mich interessieren.

Ihre Anmerkungen sind ziemlich gut. Man kann mit einfachen Mitteln eine Prüfung vornehmen. Er gibt aber auch einfache kompakte Geräte, die speziell im Handel eingesetzt werden. Es ist eher so, dass legierte Münzen klingen als solche aus er Gold oder Silber. Während unlegierte, also er, Münzen fast gar nicht klingen, "singen" er oder er Silbermünzen sehr fein. Auch der ,er Kruger Rand, besonders 1 oz, klingt recht gut.

Ja, gegen Jahresende, also jetzt. Sieht ganz danach aus als ob jemand gezielt eine hohe Jahresperformance bei Gold vermeiden möchte! Darf ich zur letzten Antwort noch ergänzen: Danke für die Ergänzung. Weiters hat Gold in Euro bereits einen 3jährigen Aufwärtstrend. Es gibt ja viele Produkte, welche Edelmetalle benötigen. Auch wenn die Mengen nur gering sind, würden bei den von manchen genannten Wertsteigerungen viele dieser Produkte wie zB Handys horrend teuer werden.

Der Anteil von Gold und Silber ist sehr gering. Besonders Gold wird nur mehr selten in der Elektrik verarbeitet. Höchstens dann wenn es hochwertige Bestandteile sein müssen. Man schätzt so dass rund 1 Unze Silber in einem Auto verarbeitet ist.

Ein starker Silberpreisanstieg wird sich daher nicht auf den Endpreis des Autos auswirken. Ist dies, hoffentlich, vielleicht nicht doch etwas hochgegriffen? Wenn in Zeiten der Wirtschaftskrise eine Unze Silber etwa einem Monatsgehalt entspricht, ergibt dieser "minimalste Ausgangspunkt" immerhin fast 42 Jahre. Dies entspricht dem Wert am Höhepunkt der Krise. Wie lange die Vorlaufzeit sein wird lässt sich nicht vorhersagen.

Es handelt sich nur um einen allgemeinen Richtwert. Man muss auch den eigenen Lebenswandel mitberücksichtigen. Es gibt viele die mit Euro ein Monat lang leben, andere geben dies schon in wenigen Tagen aus. Hallo, ich möchte hiermit eine Behauptung aufstellen: Niemals würde ich meine Lebensversicherung egal ob Waffe oder Wertsachen in anderer Leute Hände geben.

Wer in einer Krise mehr als irgend nötig von anderen abhängig ist, der hat von Anfang an verloren. Soweit mal ganz gut und richtig geplant. Das Leben ist aber sehr vielfältig. Wir hatten aber auch schon folgende Beispiele im Alltag: Die Frau verabschiedet sich mit dem Ersparten. Man liegt im Krankenhaus und kann nicht verfügen. Man wohnt in einer einbruchstarken Gegend.

Man ist beruflich viel unterwegs. Man wohnt in entlegenen Gegenden. Am besten den Lagerort so wählen dass man entspannt leben kann.

Wenn man nach dem Krieg in die Herkunftsländer zurück muss, wie schwierig wird es sein es dann über die Grenze zu bringen ohne dass man durch den Grenzbeamten bestohlen wird?

Wir haben immer wieder Fälle wo beim Zoll etwas verloren gegangen ist! Daher kann man sicher davon ausgehen dass dies in Krisenzeiten stark zunehmen wird. Weiters werden die einzelnen Länder sicher auch stärkere Kontrollen und Regulierungen vornehmen.

Die hartgeld Seite ist insgesamt sehr informativ. Allerdings ist es doch erstaunlich, das der Herausgeber angesichts seinen bisher nie eingetroffenen Prognosen immer noch im gleichen Stil weitermacht.

Merkt er nicht, das er sich lächerlich macht? Der Herausgeber hat über seine langjährige Arbeit bei vielen Prognosen auch recht gehabt. Damals hat dies auch niemand geglaubt!

Dieser Stil hat dazu geführt dass jeder im deutschsprachigen Raum diese Seite kennt und zumindest gelegentlich liest. Es wird ja immer davon abgeraten Bankschliessfächer zu benutzen, wegen der Gefahr von Beschlagnahmung durch Behörden usw. Was ist denn der Unterschied zwischen Bankschliessfach und Hochsicherheitslager?

Die Hochsicherheitslager sind den Behörden doch auch bekannt, genauso wie die Banken? Wenn man den Schlüssel verloren hat, dann braucht man oft nur 15 min bis man an die Wertsachen trotzdem herankommt. Video dient nur dazu damit man im Schadensfall prüfen kann was passiert ist.

Im Schadensfall ist nicht nachweisbar was wirklich gelagert war. Bei der jährlichen Vergebührung werden die Daten an die Behörden übermittelt.

Dies sind nur wenige Beispiele die in einem Hochsicherheitslager nicht vorkommen. Wir orientieren unsere Lager an internationalen Handelsknotenpunkte.

Von dort aus kann man schnell und günstig weltweit handeln und transportieren. Warum soll ich Gold- und Silbermünzen reinigen? Falschgeld-Euros reinige ich auch nicht und habe auch keine Handschuhe beim Bezahlen an. Wenn mir nach dem Zusammenbruch Gold oder Silbermünzen angeboten werden, wie kann ich erkennen ob diese echt sind.

Beim Schmuck ist es einfach, da kann ich auf die Punzierung achten, was mach ich bei Münzen? Achtung, die Punzierung ist keine Garantie! Auch diese wird oft gefälscht. Bei Münzen gibt es mittlerweile auch schon sehr gute Fälschungen die ein Laie nicht erkennen kann. Es gibt auch auch schon professionelle Fälschungen, z. Viele auch teure Geräte zeigen hier auch Gold an, es ist aber nicht korrekt.

Hierfür benötigt man professionelle Geräte zur Identifizierung, diese können sie hier finden: Diese Testen Ihr Edelmetall auch oft kostenfrei. Was ist denn bitte ein krisensicherer Job? Wenn es kracht, dann ist doch alles weg, oder? Oder meinten Sie Pfarrer oder Bestatter oder Gastwirt? Bestatter leben oft vom Zusatzgeschäft um die Bestattung herum. Ein krisensicherer Job ist zum Beispiel ein Mechaniker von Landmaschinen. Obstanbau, spezialisierte Handwerker, handwerkliche Allrounder, Sollten Leser weitere Hinweise haben, dann bitte schreiben.

Können Sie das bestätigen? Es ist damit meiner Meinung nicht möglich, auf die Schnelle eine echte Maple Leaf am Klang zu erkennen. Liegt das an der "physis" der Maples, da sie dicker sind und einen kleineren Durchmesser haben? James Rickards sagte letzte Woche, dass er glaubt, dass die Gold Unze bald bei Heisst, dass man praktisch weder Vermögensaufbau noch Vermögensverlust hat. Kann man das so sehen, da man hier liest, dass man sogar mit wenigen Goldmünzen schon fast ein Haus kaufen könnte.

Jetzt aber noch ein wenig weiter gedacht. Wenn jeder auf der Welt merkt wie schnell wertlos die Fiat-Währung wird, dann will niemand dieses Papier. Jeder der etwas länger vorsorgen möchte oder etwas verkaufen möchte, wird nur eine echte Währung akzeptieren.

Auf der ganzen Welt gibt es in der Geldgeschichte nur eine echte Währung:

Kurzer Rückblick

Wer Geld hat, kommt jedoch über die Runden. Januar werden Dr.

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