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Konjunkturpolitik

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Unter Konjunkturpolitik im weiteren Sinne versteht man wirtschaftspolitische Maßnahmen, die ein angemessenes Wirtschaftswachstum, Preisniveaustabilität, einen hohen Beschäftigungsstand und ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht erreichen und sichern sollen (Magisches Viereck). Weltfinanzkrise oder globale Finanzkrise bezeichnet eine globale Banken-und Finanzkrise als Teil der Weltwirtschaftskrise ab Die Krise war unter anderem Folge eines spekulativ aufgeblähten Immobilienmarkts (Immobilienblase) in den USA.

Bei stetig steigenden Immobilienpreisen hätte so im Falle einer Zahlungsunfähigkeit die Immobilie zu einem höheren Marktwert verkauft werden können. Die Banken nutzten diese Entwicklung, um den Schuldnern Zusatzkredite zu verkaufen.

Darüber erhielten auch Kunden mit schlechter Bonität Kredite. Die Banken waren bei steigenden Preisen abgesichert und Schuldner glaubten daran, im Notfall ihr Haus mit Gewinn weiterverkaufen zu können.

Der später erlassene Dodd—Frank Act soll diese als missbräuchlich angesehene Kreditvergabe englisch predatory lending eindämmen. Die Immobilien hausse führte zu einer Belebung der Bauindustrie und der Konsumnachfrage. Nach ging dieser Anteil dann wieder zurück. Im Gegensatz zu anderen Finanzinstituten unterlagen zumindest die Banken den bankaufsichtlichen Eigenkapitalregeln. Dann hätten die Banken viel weniger Subprime-Kredite vergeben können und hätten einen höheren Anreiz gehabt, die Bonität der Kreditnehmer strenger zu prüfen.

Einkommensschwache Schuldner konnten die gestiegenen Raten für ihre variabel verzinslichen Kredite nicht mehr bezahlen und mussten ihr Haus verkaufen. Wegen der zunehmenden Immobilienverkäufe brachen die Hauspreise ein Höhepunkt war Juli [48] und durch den fallenden Wert der Immobilien hatten die Banken und Investoren zunehmend ungesicherte Kreditforderungen.

Einige Immobilienfonds , die in strukturierte Finanzprodukte investiert hatten, setzten die Annahme von Fondsanteilen aus, weil sie sonst in finanzielle Schwierigkeiten geraten wären. Der hohe Preisverfall der hypothekenbesicherten Wertpapiere sei daher gekommen, dass Käufer diese Papiere aus Vorsicht auch zu niedrigeren Preisen nicht mehr kaufen wollten.

Die Wertverluste der Subprime-Kredite bzw. Um den Regulierungsanforderungen bzgl. Eigenkapitalreserven genügen zu können oder um überhaupt das Verhältnis von Eigenkapital zu Forderungen stabil zu halten, waren die Banken gezwungen, entweder neues Eigenkapital zu beschaffen oder andere Vermögenswerte zu verkaufen, was deren Preise senkte. Unter den Investoren waren nicht nur risikobereite Hedgefonds, sondern auch eher konservative Investmentfonds vertreten.

Diese zogen daraufhin in kurzer Zeit erhebliche Beträge aus dem Kapitalmarkt ab oder hielten sich mit neuen Investitionen in risikoreiche Anlagen zurück. Die abnehmende Risikobereitschaft der Investoren brachte die Refinanzierung der von Banken gegründeten Zweckgesellschaften zum Stillstand.

Der Auslöser für die Krise war, dass ab Juli die Inhaber der Commercial Papers nicht mehr bereit waren, diese nach Fälligkeit erneut zu erwerben. Die kurzfristigen Kredite wurden nicht weiter verlängert. Dadurch gerieten die Zweckgesellschaften unter Druck.

Sie konnten aber auch die strukturierten Wertpapiere nicht mehr verkaufen, da sich dafür auch keine Käufer mehr fanden. Deshalb mussten die Zweckgesellschaften jetzt auf die Kreditzusagen der Banken zurückgreifen. Bedingt durch die Unübersichtlichkeit des Schattenbankensystems der Verschiebung der Verbriefungen in Zweckgesellschaften, Verkauf von Verbriefungen mit Rückkaufvereinbarung etc.

August — dieser Tag gilt inzwischen als der Beginn der eigentlichen Finanzkrise [59] — stiegen die Aufschläge für Interbankkredite im Vergleich zum Zentralbankleitzins weltweit, vor allem in den USA, sprunghaft an. September , nachdem eine staatliche Rettung ausgeblieben war, kam der Interbankenmarkt weltweit zum Erliegen. Die Risikoaufschläge verschiedener europäischer Staaten gegenüber deutschen Bundesanleihen stiegen. Mehrere Länder der Eurozone konnten ihre Zahlungsfähigkeit nur durch internationale Hilfskredite aufrechterhalten Eurokrise.

Im Verlauf des Jahres hat sich die Finanzkrise zunehmend auf die Realwirtschaft ausgewirkt. In Folge verzeichneten die Aktienkurse weltweit ab Oktober nach einem ersten Einbruch aufgrund der Finanzkrise einen zweiten starken Rückgang aus Angst vor Auswirkungen auf die Realwirtschaft. Auch auf den Rohstoffmärkten kam es vor allem ab Beginn des vierten Quartals zu starken Preisrückgängen. Nach Erkenntnissen des Statistischen Bundesamtes befand sich Deutschland nach zwei Quartalen mit negativen Wachstumsraten gegenüber den entsprechenden Vorjahresquartalen zwischen Oktober und dem 2.

Quartal in einer Rezession. Auch hatte die Finanzkrise deutliche Auswirkungen auf die Prognosefähigkeit von Unternehmen. Die Unternehmen mussten hier eine Gratwanderung vollziehen.

Auf der einen Seite musste eine Prognose abgegeben werden, um die Anleger entsprechend den rechtlichen Vorschriften zu informieren, auf der anderen Seite waren quantitative Ziele schwierig zu beziffern.

Der Trend ging damit hin zu Prognosen, die auf verschiedenen Szenarien beruhten sowie vorwiegend von qualitativer Beschaffenheit waren. Es wird von Forschern angenommen, dass die Nahrungsmittelpreiskrise — mit der globalen Finanzkrise in Zusammenhang steht. Neben von der Wirtschaftskrise unabhängigen Faktoren wird u. Dieser Sichtweise wurde jedoch zum Teil auch widersprochen. Dies wurde begründet mit der Wirtschaftskrise im Allgemeinen und den hohen Nahrungsmittelpreisen im Besonderen.

Die globale Finanzkrise hat fast überall auf der Welt zu einem deutlich abgeschwächten Wirtschaftswachstum oder zur Rezession geführt. In nur 29 Staaten fiel es höher aus als — darunter vor allem Staaten mit geringer Integration in den Weltmarkt und relativ niedrigem BIP-pro-Kopf.

Bezogen auf den Warenhandel führte die globale Finanz- und Wirtschaftskrise zum stärksten Rückgang seit Der reale Warenexport verringerte sich zwischen und um 12,4 Prozent. Zwischen und nahm er um weitere 22,9 Prozent zu — dabei zuletzt um 4,5 Prozent von auf An den weltweiten Aktienmärkten nahm die durchschnittliche Umschlagshäufigkeit des Aktienhandels während der Krise deutlich zu: Von auf hat sie sich mehr als verdoppelt — der Aktienhandel wuchs dabei weiter an von ,1 auf ,1 Billionen US-Dollar und die Marktkapitalisierung reduzierte sich drastisch von 60,7 auf 32,4 Billionen US-Dollar.

Nachdem sich der Schuldenstand im Zeitraum — noch verringert hatte und von auf vergleichsweise leicht von 57,5 auf 60,8 Prozent des BIP erhöhte, stieg der entsprechende Wert auf 73,4 Prozent im Jahr bzw.

In den Folgejahren weitete sich die Schuldenkrise Europas weiter aus: Seitdem ist er jedoch dreimal gesunken und lag bei 81,6 Prozent des BIP. Zwischen und reduzierte sich die Arbeitslosenquote der EU viermal in Folge und sank von 9,3 auf 7,0 Prozent. Durch die Krise wurde diese Entwicklung jedoch schlagartig beendet: In einer konzertierten Aktion verkündeten am Dollar, um der Dollarknappheit in Europa entgegenzuwirken.

Bei der Europäischen Zentralbank konnten die Banken am Donnerstag, Seither erfolgten weitere Zinssenkungen, die die Leitzinsen auf ein seit Jahrzehnten nicht mehr erreichtes niedriges Niveau, teilweise den historischen Tiefstand gebracht haben. US-amerikanische Kreditinstitute können so zukünftig über die Fed auf Kredite in Auslandswährungen zurückgreifen.

September in umgekehrter Richtung. Die Zentralbanken verständigten sich darauf, die Kosten bestehender Dollar- Swaps ab dem 5. Dezember um 50 Basispunkte zu vermindern. Sie vereinbarten zudem Tauschgeschäfte, um jederzeit die von Banken benötigte Währung bereitstellen zu können. Die Zentralbanken garantieren so den Geschäftsbanken, dass sie auch in anderen Währungen liquide sind. In vielen Ländern wurden im Rahmen der Finanzkrise umfangreiche Konjunkturprogramme und Finanzmarktstabilisierungsgesetze aufgelegt.

Zur Stabilisierung der Beschäftigung wurden insbesondere die Möglichkeiten zur Kurzarbeit ausgeweitet. In Deutschland wurde mit dem Finanzmarktstabilisierungsfortentwicklungsgesetz vom Oktober und dem Finanzmarktstabilisierungsfonds SoFFin die Möglichkeit geschaffen, dezentral für einzelne Kreditinstitute eine Bad Bank einzurichten. Da es sich überwiegend um Kredite handelt, stehen dem entsprechende Forderungen an die Finanzinstitutionen gegenüber. Seit Oktober werden Bank schuldverschreibungen weltweit zunehmend vom Staat garantiert.

Die damaligen finanztechnischen Verwerfungen in Zentraleuropa und Österreich waren erheblich. Helmut Ettl fasst die damalige Situation wie folgt zusammen: Damit war der Schweizer-Franken-Markt für Geschäftsbanken über Nacht völlig ausgetrocknet, und es wäre keine Anschlussfinanzierung mehr gegeben gewesen.

Euro genehmigt, davon drei Viertel in Form von staatlichen Garantien. Drei Viertel oder fast 1,2 Billionen Euro dieser Hilfen wurden für Garantien oder Liquiditätshilfen verwendet, die restlichen Milliarden Euro für Kapitalhilfen und erforderliche Abschreibungen. Insbesondere gehören dazu die Verpflichtung von Finanzinstitutionen, im Voraus für den Fall eines Bankrotts Abwicklungspläne zu entwickeln sowie Frühinterventionsbefugnisse und das Recht für Aufsichtsbehörden, Sonderverwalter für Banken zu bestellen.

Unter dem akuten Eindruck der Finanzkrise fand vom November ein Treffen auf Ebene der Staats- und Regierungschefs der GStaaten zuzüglich Niederlande und Spanien in Washington statt, um die Grundlagen einer Reform der internationalen Finanzmärkte zu beraten und umzusetzen.

Dieses hochrangige Treffen wurde in der deutschsprachigen Presse auch Weltfinanzgipfel genannt. Ziel war die Vereinbarung von internationalen Regelungen, um die Wiederholung einer Finanzkrise zu vermeiden. März umgesetzt werden, die weiteren Punkte mittelfristig. Die Teilnehmer gaben Tendenzen zum Protektionismus eine klare Absage, sie bekannten sich ausdrücklich zu den Prinzipien eines freien Marktes und eines offenen Handels. Zudem wurde eine effektivere Regulierung der Finanzmärkte gefordert.

Eine Folgekonferenz fand am 1. April in London statt. Bei den weiteren GTreffen am September in Pittsburgh [] und am Juni in Toronto [] waren die Schwerpunkte unverändert eine Reform und Stärkung der Finanzsysteme sowie das Wiedererreichen eines starken Wirtschaftswachstums.

Hinzu kam die Forderung nach Nachhaltigkeit und Ausgewogenheit bei der Erreichung der Wachstumsziele. Im Jahr wurde die Europäische Bankenunion beschlossen, mit der ein einheitlicher Bankenaufsichtsmechanismus und ein einheitlicher Bankenabwicklungsmechanismus wirksam wurden. Januar einen Vorschlag für eine Bankenstrukturreform vorgelegt. Mai im Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments. Im Kommissionsvorschlag wird ein Verbot des Eigenhandels vorgeschlagen und andere hochriskante Handelstätigkeiten sollen in rechtlich selbstständige Institute verlagert werden.

Weitergeleitet von Finanzkrise ab Bush in einer Rede am Oktober [20] [21]. Shiller , The Subprime Solution: Gerardi, Andreas Lehnert, Shane M. Is the US sub-prime financial crisis so different? An international historical comparison , , American Economic Review 98, Nr. Der Preis der Ungleichheit. Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht. Income inequality as a cause of the Great Recession? A survey of current debates. Wahnsinn am Abgrund , FAZ.

Office of the Press Secretary, Voraussetzung für eine stabilisierende Wirkung des öffentlichen Budgets ist, dass in den Aufschwungphasen genügend Steuermittel stillgelegt wurden, damit diese in der Rezession für zusätzliche Ausgaben verwendet werden können.

Der Staat betreibt dann Fiskalpolitik, wenn er fiskalpolitische Instrumente im Rahmen der Konjunkturpolitik einsetzt.

Ein konjunkturelles Defizit entsteht bei öffentlichen Haushalten auch ohne aktive Fiskalpolitik bereits durch die konjunkturellen Auswirkungen auf die Steuereinnahmen und das Sozialsystem.

Zum einen durch konjunkturbedingte Steuerausfälle, da die Menschen aus Unsicherheit vor einer etwaigen schlechten wirtschaftlichen Zukunft weniger konsumieren. Rezessionsphase die Arbeitslosenzahl steigt. Je nachdem, welche wirtschaftspolitischen Ziele verfolgt werden, können Instrumente unterschiedlich eingesetzt werden. Die Produktionslücke die Differenz zwischen dem Sozialprodukt, das mit dem vorhandenen Potenzial produziert werden könnte, und dem, was tatsächlich aufgrund der zurückbleibenden Nachfrage produziert wird soll möglichst geschlossen werden.

Die Wirtschaftshistorikerin und Regierungsberaterin Christina D. Romer zieht aus der Weltwirtschaftskrise von und einer Evaluation der damaligen Wirtschaftspolitik des New Deal folgende konjunkturpolitische Lehren: Der Stimulus muss gesamtwirtschaftlich ins Gewicht fallen und darf nicht vorschnell ausgesetzt werden.

Die Bundesstaaten und die Kommunen dürfen nicht rigider Budgetregeln wegen zu prozyklischen Ausgabekürzungen gezwungen werden. Die Geldpolitik kann auch bei einem extrem niedrigen Zinsniveau unterstützend wirken, indem sie der Bildung deflationärer Erwartungen entgegenwirkt. Diese kann mit ihren Instrumenten die gesamtwirtschaftliche Nachfrage nicht unmittelbar beeinflussen. Folglich kann die Geldpolitik aber über Zinssatz- und Geldmengenänderung indirekt auf die Ausgabendispositionen der privaten Haushalte und Unternehmen Einfluss nehmen.

Hierbei ist die Stärke des Zusammenhangs zwischen monetärem und realem Bereich einer Wirtschaft ausschlaggebend für die Wirksamkeit einer konjunkturpolitisch orientierten Geldpolitik. Demnach führt eine Erhöhung der Bankenliquidität zur Senkung der Zinssätze und auch der Kreditkosten und beeinflusst dadurch die realen Investitionen. Die monetäre Erklärung betont hingegen die Vermögenskomponenten.

Geldmengenerhöhungen setzen eine lange Kette von Substitutionsvorgängen frei. Folglich steigt zunächst die Nachfrage nach Wertpapieren und an Finanzaktiva, während deren Rendite sinkt und es am Ende der Kette zu steigender Geldnachfrage kommt. Zu beachten ist, dass reale Effekte der Geldpolitik nur vorübergehend sind und langfristig gesehen nur das Preisniveau steigt. Hier gilt der Grundsatz, dass eine anhaltende Arbeitslosigkeit immer und überall auf ein zu hohes Reallohnniveau zurückzuführen ist.

Dies bedeutet, dass es bei einer Vollbeschäftigung zu Lohnerhöhungen kommt und über die Produktionsentwicklung hinweg zur Steigerung der Kosten und damit zur Inflation führt. Deshalb werden je nach Lage kostenniveauneutrale Lohnregeln kostenniveauneutrale Lohnpolitik bzw. Dabei geht es nicht um die Lösung des Verteilungskonflikts, sondern darum, die Gegenseite Arbeitnehmer, Gewerkschaften davon zu überzeugen, dass sie ihre autonomen Verteilungspläne aufgeben.

Auch hier wird laut keynesianischer und postkeynesianischer Annahme zugrundegelegt, dass die traditionelle Konjunkturpolitik mit den Zielen Preisstabilität und Vollbeschäftigung teilweise aufgrund des Verteilungskonflikts zwischen den Gruppen versagt. Laut der Ansicht dieser Konjunkturmodelle dient Einkommens- bzw. Lohnpolitik nicht nur zur konjunkturpolitischen Absicherung, sondern hat auch einen Umverteilungscharakter, solange ungerechtfertigte Ungleichheiten vorliegen.

Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik basierend auf dem von Keynes begründeten Keynesianismus und antizyklischer Finanzpolitik. Nach dem Keynesianismus ist bei pessimistischen Konjunkturerwartungen ein Marktgleichgewicht auch bei Unterbeschäftigung möglich und zum anderen führt eine Nachfrageschwäche bzw. Nicht alle Arten von Ausgaben sind rasch oder in gleicher Höhe nachfragewirksam. So werden bei einer Senkung der Einkommensteuer oder der Unternehmenssteuern nicht sofort diese betreffenden Geldbeträge in derselben Höhe für wachstumsfördernden Konsum oder Investitionen ausgegeben, sondern werden angespart oder zur Schuldentilgung eingesetzt.

In einer Krise soll eine Niedrigzinspolitik Politik des billigen Geldes Investitionen und die Finanzierung staatlicher Budgetdefizite erleichtern. Dem Einwand einer drohenden Staatsverschuldung wird entgegengewirkt, indem darauf hingewiesen wird, dass die durch die Schuldenaufnahme finanzierten Investitionen in die Infrastruktur als Basis für den wachsenden Wohlstand einer Volkswirtschaft ebenfalls von Bedeutung sind.

Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat am Ein Arbeitspapier von Daniel Leigh and Sven Jari Stehn kommt zum Ergebnis, dass die Geldpolitik in der Regel im Sinne einer erfolgreichen Konjunkturpolitik antizyklisch eingesetzt werden konnte, während das Bild für die Fiskalpolitik gemischt ausfällt.

Während die Wirkung von fiskalischen Konjunkturprogrammen in kontinentaleuropäischen Ländern und Japan zumeist erst verspätet eintrat und folglich prozyklisch wirkte, trat die Wirkung der Fiskalpolitik in angelsächsischen Ländern rechtzeitig ein, so dass diese hier antizyklisch wirkte.

Die monetaristisch - neoklassisch orientierte Angebotspolitik geht von der Stabilität des privaten Sektors aus. Abgesehen von exogenen Schocks beruhen Konjunkturschwankungen demnach im Wesentlichen auf Unvollkommenheiten des Marktes.

Ein konjunkturelles Defizit entsteht bei öffentlichen Haushalten auch ohne aktive Fiskalpolitik bereits durch die konjunkturellen Auswirkungen auf die Steuereinnahmen und das Sozialsystem.

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Geldmengenerhöhungen setzen eine lange Kette von Substitutionsvorgängen frei. Während die Wirkung von fiskalischen Konjunkturprogrammen in kontinentaleuropäischen Ländern und Japan zumeist erst verspätet eintrat und folglich prozyklisch wirkte, trat die Wirkung der Fiskalpolitik in angelsächsischen Ländern rechtzeitig ein, so dass diese hier antizyklisch wirkte.

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