Systematik

Weltkrieg, Erster

Artunterscheidung.

Obwohl die reduzierte Bandgeschwindigkeit die Qualität der Aufnahme spürbar beeinträchtigt, selbst bei Kassetten mit High-Grade-Beschichtung, wurde sie angesichts der . Die Grafik zeigt einen Stammbaum aus der Kombionation von allen morphologischen und genetischen Merkmalen von Vallisnerien. Maidenia rubra und die zwei anderen gestielten V. triptera und V. caulescens sind als nahe Verwandte innerhalb des Stammbaums der Gattung zu finden.

Russlandschweizer-Archiv RSA

Das International Ornithological Committee führt zusätzlich [10]:. Der weibliche Partner war offenbar immer ein Grauspecht. Die Jungen, über deren Fertilität nichts bekannt ist, ähneln in der Gefiederfärbung stärker einem Grauspecht, haben aber einen roten Scheitel, eine rötliche Nackenfärbung und eine helle Iris; [11] einige waren auch auffallend dunkel gefärbt. Der Grauspecht ist ein etwas weniger stark spezialisierter Ameisenjäger als der Grünspecht. In seiner Ernährungsstrategie bildet er ein Zwischenglied zwischen vielen Arten der Buntspechte Dendrocopos und den vielfach vorwiegend auf Ameisen spezialisierten anderen Arten der Gattung Picus.

Diese weniger strikte Ausrichtung des Grauspechtes auf Ameisennahrung erlaubt es auch den beiden heimischen Picus -Arten in vielen Gebieten sympatrisch vorzukommen und bei Distanzen von etwa Metern auch sehr nahe zueinander zu brüten. Dennoch bilden vor allem im Frühjahr und Sommer Ameisen und ihre Entwicklungsstadien den Hauptbestandteil der Grauspechtnahrung. Vor allem Waldameisen Formica sp. Daneben spielen Raupen , Grillen und verschiedene rinden- und holzbewohnende Käferlarven sowie Fliegen und Läuse als Beutetiere eine wesentliche Rolle.

Die Aktivitätsspanne des Grauspechts reicht von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang. Weibchen sind in der Regel länger aktiv und kehren oft erst in der späten Abenddämmerung zu ihren Schlafhöhlen zurück. Grauspechte benützen mehrere Schlafhöhlen und wechseln diese häufiger als der Grünspecht. Über das Komfortverhalten der Art ist nur sehr wenig bekannt.

So sind Grauspechte bislang nur sehr selten beim Baden oder Trinken beobachtet worden. Besonders die Winterreviere umfassen einige Quadratkilometer. Das Revier wird durch Rufe markiert, eindringende Artgenossen werden aber nicht direkt angegriffen. Schlüsselstellen dagegen werden direkt und aggressiv gegenüber Artgenossen und auch anderen Vögeln verteidigt.

Solche Auseinandersetzungen können zu gelegentlich tödlich endenden Hackkämpfen führen. Bei Störungen durch Menschen am Nest verhalten sich Grauspechte meist sehr still, oft fliehen sie bereits bei den ersten Störungsanzeichen. Gegenüber potentiellen Feinden sichern sie intensiv und verharren oft völlig regungslos über längere Zeit auf der dem Eindringling abgewandten Stammseite.

Bei Auseinandersetzungen um eine Bruthöhle unterliegt der Grauspecht dem Grünspecht, weicht aber auch gegenüber anderen Höhlen beanspruchenden Vögeln wie Hohltauben oder Staren relativ rasch aus. Die Nahrung wird überwiegend am Boden gesucht und aufgenommen. Meist werden die Ameisen direkt vom Boden, von einem Baumstrunk oder einem Stamm eingesammelt, seltener stochert er selbst Löcher in morsches Holz.

Die Zunge dient bei der Nahrungsaufnahme mehr als Leimrute denn als Harpune. Holzbewohnende Insekten werden unter der Rinde aufgespürt, dabei entfernt er lose Rindenteile und stochert Insektenlarven mit bohrenden Schnabelbewegungen aus verrottenden Holzstümpfen. Im Winter werden Früchte und Beeren sowohl vom Boden als auch direkt von den Bäumen und Sträuchern aufgenommen, wobei Grauspechte gelegentlich kopfunter an einem Zweig hängend balancieren. Dabei handelt es sich vor allem um Jungvögel und Weibchen, die bei Nahrungsknappheit offenbar aus Männchenrevieren vertrieben werden.

In den meisten Populationen dieser Art überwiegen Standvögel. Brutvögel aus höheren Lagen dehnen ihre Reviere weiträumig in tiefer gelegene Gebiete aus. Weibchen und Jungvögel müssen bei Nahrungsknappheit häufig in weniger optimale Gebiete ausweichen und erscheinen dann auch in unmittelbarer Nähe von Siedlungen und an Futterstellen.

Bei hoher Schneebedeckung verstreichen auch die Männchen in günstigere Gebiete. Weiträumigere und saisonal wiederkehrende Wanderbewegungen finden offenbar in nordeuropäischen und sibirischen Populationen statt. Manche, nach Ringbefunden mittelschwedische Vögel, ziehen über einige Kilometer entlang der Küstenlinie der Ostsee nach Südwesten und kehren im Spätwinter wieder an ihre Brutplätze zurück.

Die generelle Brutortstreue der Art spiegelt sich auch in den mehrheitlich geringen Distanzen des Jugenddispersals wider. Bei durchschnittlicher Bestandsdichte und ausreichenden Nahrungs- und Brutplatzressourcen versuchen sich junge Grauspechte meist innerhalb eines Radius von 20 Kilometern wieder zu etablieren, Dispersionsflüge von mehr als 50 Kilometern gehören zu den Ausnahmen.

Grauspechte werden am Ende des ersten Lebensjahres geschlechtsreif. Sie führen eine weitgehend monogame Brutsaisonehe. Sie kann bis weit in den April hinein währen, in Ausnahmefällen hört man die Revier- und Balzrufe des Grauspechtes bis in den Mai hinein. Die Hauptbalz der nordeuropäischen und nordasiatischen Populationen beginnt erst Mitte März und dauert bis Juni.

Über die Fortpflanzungszeit der südostasiatischen Unterarten sowie jener aus den Himalayatälern und Vorgebirgen liegen keine Informationen vor. Die Hauptbalz beginnt mit intensiven Rufreihen und Trommelfolgen, zuerst des Männchens, nach erfolgter Anpaarung beider Geschlechter. Das Brutrevier wird abgeflogen, vorhandene Höhlen werden inspiziert.

Gelegentlich, insbesondere vor einer Kopula, füttert das Männchen das Weibchen. Wesentlicher Bestandteil der Paarbindung ist das Höhlenzeigen und der Bruthöhlenbau. Ob eine neue Höhle gezimmert wird, hängt vom Angebot brauchbarer alter ab, häufig werden Schwarzspechthöhlen adaptiert oder Buntspechthöhlen ausgebaut. Sehr selten brüten Grauspechte in Nistkästen. Grauspechthöhlen finden sich aber auch in Linden , Erlen , Ulmen und Eschen , gelegentlich auch in Nadelbäumen.

In Sekundärhabitaten werden auch Obstbäume, vor allem Kirsch- und Birnbäume , als Höhlenbäume gewählt. An den Brut- und Schlafhöhlen arbeiten beide Partner. In der Regel werden Verwitterungsstellen oder Astausbrüche ausgenutzt, um den Nistplatz zu zimmern. Nicht selten werden die Höhlen nicht im Stamm, sondern in weitgehend vertikalen Astabschnitten angelegt.

Die Bruthöhlen liegen meist in Höhen zwischen drei und fünf Metern. In Ausnahmefällen können sie fast bodennah oder im Kronenbereich hoher Bäume angelegt werden. Der Stamm- oder Astabschnitt, in dem die Höhle liegt, ist häufig leicht geneigt, so dass das Einflugloch gegen eindringenden Regen geschützt ist. Das Einflugloch selbst ist rund, manchmal auch leicht hochoval und misst etwa fünf bis sechs Zentimeter im Durchmesser. Wie fast alle Spechte trägt auch der Grauspecht kein Nistmaterial ein, doch verbleiben in der Nesthöhle genügend Hackspäne, um eine relativ weiche Unterlage abzugeben.

Die Eiablage beginnt etwas später als beim Grünspecht, in Mitteleuropa meist Mitte April, in den nordeuropäischen und nordasiatischen Brutgebieten entsprechend später. Über die Brutzeiten der südostasiatischen Grünspechte liegen keine Angaben vor. Die Eiablage erfolgt im Tagesrhythmus am frühen Morgen.

Intensiv wird von beiden Geschlechtern erst nach der Ablage des letzten Eies gebrütet, sodass die Jungen nach 16 bis 17 14 bis 18 Tagen fast zeitgleich schlüpfen. Grauspechte brüten nur einmal im Jahr, über Nachgelege bei Gelegeverlust ist nichts bekannt. Die Jungen werden von beiden Elternteilen gefüttert und gewärmt. In den ersten Tagen wird die Insektennahrung vorverdaut, in der Folge werden die Nahrungstiere im Schnabel angeboten.

Einige Male wurden unverpaarte Weibchen als Bruthelfer beobachtet. Innerhalb einer Woche verlässt die gesamte Familie die Umgebung der Nisthöhle. Die Führungszeit scheint immer sehr kurz zu sein und dürfte gelegentlich vollkommen entfallen. Frischflügge Jungvögel sind besonders gefährdet und verunglücken oft. Das bisher festgestellte Höchstalter eines beringten Vogels lag bei fünf Jahren und vier Monaten.

Das bisher festgestellte Höchstalter eines Grünspechtes lag bei über 15 Jahren. Der Grauspecht gehört zu den recht schwer zu erfassenden Arten, da vor allem Einzelbrüter eine geringe Rufaktivität zeigen. Isolierte Reviere werden daher oft übersehen. Aus diesem Grunde unterliegen Bestandsangaben einer beträchtlichen Unschärfe. Wahrscheinlich fand in Europa, vor allem an der nordwestlichen Grenze des Verbreitungsgebietes, seit den er Jahren ein Bestandsrückgang und auch ein damit einhergehender Arealverlust statt.

Seit den er Jahren scheinen sich aber die Grauspechtbestände, wohl auf Grund der überwiegend milden Winter, wieder zu erholen. Deshalb gelten die Bestände dieser Spechtart als gesichert. In Europa sind die Bestände zurzeit stabil beziehungsweise nehmen in einigen Staaten sogar leicht zu, ein Umstand, der möglicherweise aber ein Scheineffekt und nur auf die bessere Erfassung dieser Art in den letzten Jahren zurückzuführen ist.

Die europäische Gesamtpopulation wird auf Schlüsselvorkommen befinden sich im europäischen Teil Russlands sowie in Rumänien. In Deutschland brüten etwa Grauspecht Grauspecht Picus canus Systematik Klasse: Echte Spechte Picinae Gattung: Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte.

Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. In anderen Projekten Commons Wikispecies. Diese Seite wurde zuletzt am Dezember um Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Unabhängigkeit des Landes einschränkte.

Die Treuhandstelle Zürich wurde so in die Schweizerische Treuhandstelle für Überwachung des Warenverkehrs umgewandelt. Als Gustave Ador im Juni das Polit. Departement übernahm, wurde die Handelsabteilung dem von Edmund Schulthess geleiteten Volkswirtschaftsdepartement angegliedert. Ador blieb allerdings nur kurz an der Spitze des Polit.

Departements; bereits im Jan. Hoffmann war überzeugt, dass die neutrale Schweiz eine vermittelnde Mission zu erfüllen hatte, und er wurde in dieser Ansicht durch zahlreiche Petitionen aus der Bevölkerung bestärkt. Doch bis operierte er mit grosser Vorsicht. Ein erster Vorstoss für ein gemeinsames Vorgehen zugunsten des Friedens, den er im Nov. Präsidenten Woodrow Wilson unternahm, erachtete dieser als verfrüht.

Note, die von den Alliierten eher kühl aufgenommen wurde. Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland, ergriff der Schweizer Gesandte in Washington, Paul Ritter, persönlich die Initiative und schlug eine Vermittlung vor, um den Krieg zwischen den beiden Mächten zu vermeiden.

Diese Demarche wurde von den Alliierten als Einmischung zugunsten des feindl. Nach dem Eintritt Amerikas in den Krieg im April weitete die Schweiz ihre Rolle als Schutzmacht aus und übernahm die Vertretung der Interessen mehrerer Krieg führender Länder, insbesondere jene Deutschlands, die bis dahin die amerikan. Durch die Entsendung eines neuen Vertreters nach Washington, des Industriellen Hans Sulzer, der von einer Delegation einschliesslich des Historikers William Emmanuel Rappard begleitet wurde, konnte das Ansehen der Schweiz ab Juli verbessert werden, v.

Die von Bern erhofften konkreten Ergebnisse, insbesondere die für die Ernährung der Bevölkerung lebensnotwendigen Getreidelieferungen, liessen allerdings bis auf sich warten. Die Bemühungen um einen Sonderfrieden zwischen Russland sozialist. Aus einer Lagebeurteilung heraus, welche die Wirkung des amerikan. Kriegseintritts unterschätzte und den Sieg Deutschlands wahrscheinlich machte, hatte Hoffmann vermutlich versucht, die Dauer des Kriegs abzukürzen und damit die wirtschaftl.

Schwierigkeiten der Schweiz zu verringern. Oktoberrevolution von erkannte der Bundesrat das bolschewist. Regime zwar nicht an nur Deutschland tat dies , bewilligte jedoch im Mai die Errichtung einer Gesandtschaft in Bern, da de facto diplomat. Nachdem dieser auch von Seiten der Öffentlichkeit und Adors, der mehr Standhaftigkeit forderte, unter Druck geraten war, beschied der Bundesrat am 8.

Gesandtschaft, dass er die Beziehungen zu ihr abbreche. Gesandte Jean Berzine und seine Mitarbeiter mussten am Ador hatte seinen Kollegen die Bestellung einer Expertenkommission vorgeschlagen, die Überlegungen zur Nachkriegszeit und zur Neuausrichtung der schweiz. Sein Nachfolger, Felix Calonder, übernahm im Jan. Im Juni bezog Calonder vor dem Nationalrat überzeugend Stellung für die Beteiligung der Schweiz am zukünftigen Völkerbund; seine Rede wurde auch im Ausland beachtet.

Ausgehend vom Text Hubers arbeitete eine ausserparlamentar. Kommission in Territet Gem. Der Vorschlag, der allen Teilnehmerstaaten der Pariser Friedenskonferenz zugestellt wurde, kam aber zu spät, um noch irgendeinen Einfluss auf den Völkerbundsvertrag ausüben zu können.

Die Präsenz der Neutralen und somit auch der Schweiz an der Friedenskonferenz wurde darauf heftig diskutiert Vertrag von Versailles. Geschichtsschreibung hat den "Graben", der im Ersten W.

Ihr Befund beruht hauptsächlich auf der Untersuchung der Presse, aber bis anhin hat keine Studie versucht, den Verlauf und die Verbreitung dieser Spaltung innerhalb der Bevölkerung zu erforschen. Der Kaiser war bei seinem Besuch mit Begeisterung empfangen worden. Die Ratifizierung des Gotthardvertrags durch die eidg. Räte war der Westschweiz wie eine Konzession gegenüber Deutschland erschienen.

Die innere Zerrissenheit während der Kriegszeit gründete auch im sozialen Graben, der durch die Dauer des Konflikts noch verstärkt wurde, sowie in der Opposition der Sozialdemokraten gegenüber der Regierung und der Armeeleitung. Ulrich Wille zum General gewählt.

Die Verletzung der belg. Neutralität durch die dt. August machte die Gegensätze offensichtlich: Während die Westschweizer Presse den Einmarsch in Belgien heftig verurteilte, blieben die Deutschweizer Zeitungen - mit Ausnahme der sozialdemokratischen - still oder versuchten, den dt.

Die Zensur der Presse, die der Bundesrat im Sept. Nationalräten heftig angegriffen, was die Regierung im Juli dazu bewog, eine gemischte Kontrollkommission, in der auch Journalisten vertreten waren, mit der polit. Mehrere Protestkundgebungen fanden statt, insbesondere in Genf und in Lausanne, wo am Januar die Reichsfahne vor dem dt. Der Freispruch des Militärgerichts für die Obersten Karl Egli und Friedrich Moritz von Wattenwyl - sie erhielten nur eine Disziplinarstrafe - rief in der Westschweizer und der sozialdemokrat.

Presse erneut Empörung hervor. Im Tessin, wo die öffentl. Meinung überwiegend auf Seiten der Entente war, rief die vom sehr italophilen Emilio Bossi geleitete "Gazetta ticinese" die Bevölkerung auf, "die Händler aus dem Tempel zu vertreiben", was dem Autor des Artikels eine Verurteilung zu einem Monat Gefängnis eintrug. Im Juni liess die Grimm-Hoffmann-Affäre die bestehenden Gegensätze ein weiteres Mal aufscheinen, als sich die welsche Öffentlichkeit lautstark über den Vorsteher des Polit.

Dank der sofortigen Demission Hoffmanns, der von seinen Kollegen nicht gestützt wurde, nahm die heftige Krise - in Genf kam es zu einer Demonstration von mehr als 15' Personen - ein rasches Ende. Die Wahl des Genfers Ador, Präs. Departements übernahm, stellte die Westschweizer Bevölkerung zufrieden. Sie kam so zu einem zweiten frankophonen Bundesrat, was wiederum die Regierungen der Alliierten beruhigte. Gruppe, Freisinnige, 14 Liberale, 38 Konservative und vier Parteilose; in den Ständerat einen Sozialdemokraten, ein Mitglied der sozialpolit.

Gruppe, 25 Freisinnige, einen Liberalen und 16 Konservative. Drei Jahre später wirkte sich die gespannte wirtschaftl. Gruppe , doch wegen des Majorzsystems wurde sie um mehrere Sitze gebracht. Die von den Sozialdemokraten eingereichte Initiative zur Einführung der Proporzwahl für die Bestellung des Nationalrats, die vom Bundesrat eingefroren und von beiden Räten im Juni verworfen wurde, fand im Okt.

Es mussten daher neue Einnahmequellen gefunden werden, wobei Bund Mio. Ende erreichte das Staatsdefizit 1,5 Mrd. Die Gesamtverschuldung belief sich auf über 5,5 Mrd. Neue Steuereinnahmen waren nötig: Die eingeführte Kriegsgewinnsteuer warf 85 Mio.

Die Sozialdemokraten, die im Aug. Diese Treffen waren ein Versuch, die Einheit der zwischen revolutionärer und gemässigter Ausrichtung gespaltenen Internationale zu retten. Der Aarauer Parteitag vom Nov. Nach den Wahlen von , bei denen 41 Vertreter der SP in den Nationalrat gekommen waren, bildete sich der sog.

Der Ausbruch des Ersten W. Dennoch gelang es der Schweizer Wirtschaft aus ihren Trümpfen Kapital zu schlagen, obwohl sie von Importen Rohstoffe und Getreide abhängig war, ihr Gedeihen dem Export verdankte und sie nicht auf einen langen Konflikt vorbereitet war. Von Deutschland, das schweiz. Produkte benötigte, erhielt die Schweiz weiterhin Kohle und andere Rohstoffe. Indem die Schweizer Wirtschaftsführer ihre Transaktionen geheim hielten und geschickt die Rivalitäten zwischen der Entente und den Mittelmächten ausnutzten, ergriffen sie von den ersten Kriegsmonaten an die Möglichkeiten, die sich auf den Aussenmärkten eröffneten.

Die Produktion von Munition, Aluminium, Kupfer, Zement und anderen Gütern, die von den Krieg führenden Mächte nachgefragt wurden, erfuhr einen beachtl. Im Verlaufe des Konflikts gingen die Berufsverbände, v.

Bauernverband und die Bankenorganisationen, eine enge Zusammenarbeit mit den polit. Behörden ein, die ihnen gewisse öffentl. So übte der Präs. Viertel des Jahrhunderts einen wesentl. Einige, die man als "Kriegsgewinnler" bezeichnete, häuften beachtl. Trotz seiner Vollmachten liess der Bundesrat eine gewisse Zeit verstreichen, bis er in die Wirtschaft eingriff und die Organisation der Kriegswirtschaft , die rudimentär blieb, an die Hand nahm.

Der Kampf gegen Spekulation und Hamsterei, zahlreiche Hilfsaktionen sowie die Rationierung der Lebensmittel Wirtschaftliche Landesversorgung genügten jedoch nicht, um eine soziale Krise zu verhindern, die mit der Preissteigerung Anstieg des Detailpreisindexes von im Jahr auf im Jahr und der Inflation zusammenhing Verdoppelung der Preise zwischen und Wirtschaftszweige wie die Textilindustrie erreichten nicht mehr den Stand, den sie vor hatten.

Andere dagegen, die Metall verarbeitende, die pharmazeutische, die chemische und die Maschinenindustrie, aber auch die Banken und die Versicherungen wurden zu treibenden Kräften der Wirtschaft. Die Uhrenindustrie behielt ihren Platz.

Da sie fast die gesamte Produktion exportierte, passte sie sich der Nachfrage aus dem Ausland an z. Der Finanzplatz ging gestärkt aus dem Ersten W.

Geldinstitute, die vor von den ausländ. Partnern abhängig waren, gewannen an Solidität und erzielten Margen, die es ihnen erlaubten, gegenüber ihren Konkurrenten unabhängig zu werden und im Rahmen der Reorganisation der Weltwirtschaft Teile des Marktes an sich zu ziehen. Während es der Regierung gelang, die polit.

Aussenhandel ab von den Krieg führenden Staaten streng kontrolliert wurde. Diese Situation veranlasste den Historiker Roland Ruffieux, von "wirtschaftl. Die Schweizer Behörden waren auf den Krieg weder wirtschafts- noch sozialpolitisch zureichend vorbereitet. Auch als sich eine lange Kriegsdauer abzuzeichnen begann, blieben die getroffenen Massnahmen ungenügend.

Die ab schrittweise eingeführte Rationierung der Grundnahrungsmittel blieb zu wenig wirksam, ebenso die Notstandsaktionen von Kantonen und Gem. Notküchen, Abgabe von verbilligten Lebensmitteln und Brennstoff. Die durch Güterknappheit und Devisenzuflüsse verursachte Inflation wurde nicht bekämpft. Auf Eingaben von Vertretern der Arbeiterschaft gingen die Behörden nicht oder nur zögernd ein. Stattdessen setzte man auf gemeinnützige Institutionen wie den Schweiz.

Frauen - der Rollennorm entsprechend - u. Ausserdem zählte man auf Selbsthilfeaktionen der Arbeiterorganisationen oder die Unterstützung durch die Betriebe. Umgekehrt hob der Bundesrat aufgrund der ihm übertragenen Vollmachten sofort zentrale Bestimmungen des Fabrikgesetzes zu Lasten der Arbeiterschaft auf, und die Versammlungsfreiheit wurde laufend eingeschränkt.

Die Kosten hatte die lohnabhängige Bevölkerung, Arbeiter wie Angestellte, in den städt. Bereits bei Kriegsausbruch zeigten sich die Folgen der fehlenden sozialpolit. Massnahmen, als viele Unternehmer wegen stockender Rohstofflieferungen, der Rückkehr der ausländ. Arbeitskräfte die Produktion einstellten oder Lohnkürzungen vornahmen und sich die Lebensmittel verteuerten. Industriezweige dank der Belieferung des Inlandmarktes wie der Krieg führenden Staaten bald wieder in Schwung, und die Nettolöhne stiegen in gewissen Branchen aufgrund von mangelnden Arbeitskräften oder Streiks.

Die im Juli ausbrechende sog. Spanische Grippe nahm in der Bevölkerung epidem. Von den mangelhaften staatl. Eingriffen profitierten neben den Zwischenhändlern und Spekulanten die Kapitaleigner der Nahrungsmittel-, Metall-, Maschinen-, Uhren- und Textilindustrie sowie der Chemiebranche mit jährlich steigenden Reingewinnen und teils hohen Dividenden.

Zu den Gewinnern gehörten auch die Bauern, deren Einkommen und Reinerträge sich insgesamt deutlich erhöhten und denen es spätestens vom dritten Kriegsjahr an materiell gut ging. Ab trat die wachsende soziale Ungleichheit in den Vordergrund. Burgfriede, das bei Kriegsausbruch abgeschlossene Stillhalteabkommen zwischen den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern, zerbrach. Die Betroffenen traten mit Protestkundgebungen an die Öffentlichkeit, und demonstrierten sozialdemokrat.

Frauen gegen Hunger und Teuerung, die Mitgliederbestände von Gewerkschaften, Angestelltenverbänden und der SP wuchsen markant an, ab nahmen Streiks massiv zu und im Okt.

Der politischen entsprach eine ideolog. Radikalisierung, die auf der erfahrbaren Klassengesellschaft basierte und die v. Dagegen lehnten Bürgertum und Bauernschaft die sozialist. Forderungen und Ziele ab, hinter denen sie den Einfluss ausländ.

Die Spannungen entluden sich im Nov. Aus ihm ging der sog. Armeeeinheiten und Bürgerwehren als Sieger hervor. Während sich die Linke antimilitarist. Positionen annäherte, verstärkte sich in rechtsbürgerl. Elementen, die Kritik an der städt. Lebensweise und der Überindustrialisierung wie am Internationalismus und Kosmopolitismus übte.

Insgesamt stand die Kultur während des Ersten W. Dies zeigte sich exemplarisch bei der Kontroverse um Ferdinand Hodlers Werke oder bei den kulturpolit. Debatten um die sog. Bedeutung erlangen sollten z.

Inhaltsverzeichnis

Juvenile Männchen weisen bereits Andeutungen der roten Scheitelplatte und der schwarzen Gesichtsabzeichen auf, ihr Gefieder ist grünbräunlich und an der Unterseite undeutlich dunkel gebändert.

Closed On:

Wheeler Merida Diamant Univega. Radikalisierung, die auf der erfahrbaren Klassengesellschaft basierte und die v.

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