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Eine Chance für Jugendliche?.

Das Konzept der Unterstützten Beschäftigung entwickelte sich im Zuge der Bürgerrechtsbewegungen in den USA unter dem Namen Supported Employment (vgl. Der Zukunftsrat musste auf Grund der nur begrenzt zur , sich eine angemessene Beschäftigung neben der Akkumulierung von Wissen und Fähigkeiten auch.

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Stressbewältigung durch Körperbewusstsein, Mentale Kraft und Meditation. Was bedeutet kneippen heute? Die Berufsausbildungsassistenten sind hauptsächlich zu ihrem Tätigkeits- und Aufgabenfeld befragt worden, um einen umfassenden Überblick zu bekommen, habe ich neben der Berufsausbildungsassistentin von Martin noch einen zweiten befragt.

Diese vier Interviews fanden alle in den Büros der jeweiligen Assistenten statt und verliefen unkompliziert, die Personen waren gerne bereit mir das Interview zu geben und antworteten ausführlich. Nachdem die Berufsausbildungsassistentin von Martin die Zustimmung für ein Interview eingeholt hatte, knüpfte sie für mich die ersten Kontakte zu seinem Vater, der Berufsschule und dem Betrieb. Ich entschied mich, zuerst mit dem Vater, dem Direktor der Berufsschule und einem Lehrer, sowie mit Martins Chef die Interviews zu machen, um möglichst viel über Martin erfahren zu können.

Es kam allerdings ganz anders, denn ich lernte Martin bereits beim Interview mit seinem Vater kennen, welches ich Ende Jänner in seinem Büro führte. Martin kam wenige Minuten nach Interviewbeginn um seinen Vater zu besuchen. Er hielt sich, nachdem sein Vater ihm gesagt hatte, dass er ein bisschen warten müsse, im Hintergrund auf. Ich bat Martin dann etwas später sich auch zu uns zu setzten und mitzureden, was er dann auch tat. Nach dem Interview, bei dem der Vater sehr offen war, lud er mich noch ein, natürlich mit Martins Zustimmung, die Wohnung seines Sohnes anzusehen.

So ergab sich für mich auch die Möglichkeit, mich noch besser bei Martin vorzustellen und ihm zu erklären für was ich die Interviews brauche. Ich war ziemlich überrascht und auch überhaupt nicht vorbereitet, stimmt aber trotzdem zu. Ich fragte ihn am Ende, ob er bereit wäre, sich noch ein zweites Mal mit mir zu treffen, da ich mir sicher war, bestimmte Fragen vergessen zu haben.

Er stimmte zu und wir trafen uns ein paar Tage später wieder in seiner Wohnung zum zweiten Interview. Im Nachhinein war es gut, dass ich Martin zwei Mal interviewen konnte, denn das erste Mal bot mir die Möglichkeit seine Art Fragen zu beantworten kennen zu lernen. Die Berufsausbildungsassistentin hat mich bereits darauf hingewiesen, dass ich einfache Fragen stellen muss und auch damit rechnen muss, dass Martin das Interview unterbricht, wenn er keine Lust mehr hat.

Ich habe deshalb auch sehr viel nachgefragt, wodurch die Schwierigkeit auftrat, ihn durch die Fragen in eine bestimmte Richtung zu lenken oder eine Antwort herauszufordern I: Hat es sonst noch jemand gegeben, der mit dir über das gesprochen hat, was du später einmal machen willst?

Interview J2, Zeilen Um ihm das Antworten zu erleichtern, habe ich ihn auch zu konkreten Situationen im Betrieb und in der Schule befragt. Erzähl einmal, wie so ein Tag bei dir abläuft, wenn du arbeiten gehst Interview J2, Zeile Der Direktor der Berufsschule war zwar bereit mir ein Interview zu geben, wollte sich aber auf Grund von schlechten Erfahrungen in anderen Interviewsituationen nicht auf Band aufnehmen lassen.

Ein mündliches Interview kam für mich nicht in Frage, da in diesem Fall nur das Mitschreiben von Notizen möglich ist, wodurch viel Information verloren gehen kann. Einer der Lehrer von Martin war dagegen gleich bereit, mir meine Fragen zu beantworten und es konnte schnell ein Termin gefunden werden. Das Interview fand an der Berufsschule in einem ruhigen Besprechungsraum statt. Auch der Chef war sehr offen für meine Fragen, allerdings arbeitete er parallel zum Interview Gäste bedienen, kassieren , was die Dauer des Interviews natürlich beeinflusste.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich alle Personen bemüht haben und ich über die Interviews sehr viele Informationen sammeln konnte. Neben Konzepten und Gesetzestexten gibt es einige wenige Berichte aus Zeitungen und Zeitschriften, die aber alle nur die Vorgangsweise und die Tätigkeit der Berufsausbildungsassistenz bei der Integrativen Berufsausbildung beschreiben.

Es finden sich aber in der Literatur andere Modelle, deren Ziel die Integration von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben ist, die der Integrativen Berufsausbildung in manchen Punkten ähnlich sind. Im Kapitel "Grundlagen der Integrativen Berufsausbildung" das Konzept der Unterstützten Beschäftigung erklärt werden, da sich die Inhalte und Prinzipien der Integrativen Berufsausbildung an diesem orientieren. Weiters geht es um das Clearing, das für alle Jugendlichen verpflichtend ist, bevor sie eine Integrative Berufsausbildung antreten können.

Im Kapitel "Die Berufsausbildungsassistenz" werden die Aufgaben- und Arbeitsbereich der Berufsausbildungsassistenten in allen Abschnitten der Ausbildungsbegleitung aufgezeigt. Es nimmt auch Bezug auf die Rolle der Berufsausbildungsassistenz, neben einer Selbsteinschätzung der BerufsausbildungsassistentInnen kommen auch die anderen InterviewteilnehmerInnen zu Wort.

Mit der Geschichte von Martin wird in diesem Teil der Arbeit ein Beispiel für eine Integrative Berufsausbildung gegeben und gleichzeitig immer versucht, einen allgemeinen Überblick zu geben. Mittlerweile gibt es das Modell Unterstützte Beschäftigung auch in vielen Ländern Europas, welches zu einem wichtigen Bestandteil der Arbeitsweise vieler Arbeitsassistenzstellen geworden ist.

Dieses Modell verlangt ein dialogisches Verständnis von Behinderung vgl. Begriffliche Grundlagen , d. Die Prinzipien der Unterstützten Beschäftigung sind vgl. Arbeit in integrierten Arbeitsumgebungen: Erst platzieren, dann qualifizieren [ 1 ]: Zielgruppe sind Menschen mit schwereren Behinderungen, die bisher als "nicht vermittlungsfähig" galten und intensivere Unterstützung benötigen, um arbeiten zu können. Unterstützte Beschäftigung umfasst alle notwendigen Schritte zur Vorbereitung auf das Arbeitsleben und kann in folgende Bausteine unterteilt werden vgl.

Kontaktaufnahme mit potentiellen Arbeitgebern, Vorbereitung der MitarbeiterInnen. Personelle Unterstützung im Betrieb, Begleitung so lange wie notwendig.

Die Erstellung des persönlichen Fähigkeitsprofils kann zum Beispiel durch die Methode der Persönlichen Zukunftsplanung erfolgen, die in Nordamerika entwickelt wurde. Auch die Persönliche Zukunftsplanung geht von einer veränderten Sichtweise von Behinderung aus. Sie orientiert sich an der individuellen Person und deren Interessen und Fähigkeiten, der Blick richtet sich auf die zu unterstützende Person in Richtung der Verwirklichung ihrer Wünsche mit dem Ziel der Verbesserung der Lebensqualität.

Persönliche Zukunftsplanung kann nicht nur im Rahmen der beruflichen Zukunft eingesetzt werden, sondern immer dann, wenn es um eine Veränderung der Lebenssituation geht. Clearing Jahresbericht , S. Seit einiger Zeit gibt es jetzt für Jugendliche mit einer Behinderung die Möglichkeit ein Clearing zu machen. Das Clearing ist eine Adaption der Persönlichen Zukunftsplanung und verwendet sehr viele ihrer Elemente in ähnlicher Weise.

Clearing stellt das erste Bindeglied zwischen Schule und Beruf dar und beginnt bereits im letzten Schuljahr, denn es ist wichtig, früh mit dem Clearing zu beginnen, um entsprechende Weichenstellungen bis zum Ende der Schulzeit vornehmen zu können vgl.

Manchmal sehe ich mich als Spagat, so mitten drin, es wirbelt mich oft recht herum, weil ich einfach mit vielen Partnern zu tun habe. Es sind die Jugendlichen, es sind die Eltern, es sind die Schulen, es sind die Betriebe. Es ist nicht immer leicht, den Spagat auch zu schaffen, dass man für die Jugendlichen da ist und ihre Bedürfnisse sieht, gleichzeitig auch die Betreibe und das wirtschaftliche nicht aus den Augen verliert.

Eigentlich ist es der Jugendliche der Mittelpunkt und es dreht sich alles um ihn. Aber manchmal geht es mir so, dass ich da ein bisschen aus dem Auge verliere, vor lauter anderen Sachen, die rundherum zu klären sind, dass man schon aufpassen muss, dass ich schon die Bedürfnisse des Jugendlichen berücksichtige. Lebensjahr, die Schwierigkeiten bei der Eingliederung in das Arbeitsleben haben.

Also der Personenkreis, ja, geht von Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, also Abgänger von Sonderpädagogischen Zentren, bis Jugendliche mit einer erhöhten Familienbeihilfe und auch Jugendliche, die über das Bundessozialamt eingeschätzt sind Im Clearingprozess geht es darum, berufliche Möglichkeiten abzuklären, bei manchen Jugendlichen auch erst einmal darum, Stärken und Fähigkeiten zu ermitteln.

Das Clearing dauert längstens sechs Monate, im Idealfall beginnt es im letzten Schuljahr. Erste Kontaktaufnahmen mit den Jugendliche und den Eltern, da gibt es ein Informationsgespräch im Büro der Jugendarbeitsassistenz. Dann ist es meistens so, dass die Jugendlichen auch alleine kommen, dass es ein Einzelgespräch gibt Z 45f. In den Einzelgesprächen wird versucht, den Jugendlichen mit seinen Fähigkeiten kennen zu lernen, Ideen für mögliche Berufe zu bekommen und Ziele zu definieren. Dies kann auch durch den Einsatz verschiedenster Methoden der Persönlichen Zukunftsplanung erfolgen, besonders dann, wenn Jugendliche sich schwer tun sich sprachlich auszudrücken oder ihre Stärken zu nennen vgl.

Methoden der Persönlichen Zukunftsplanung [ 4 ] sind z. Eine Grundidee der Persönlichen Zukunftsplanung ist es, eine Netz um den Jugendlichen aufzubauen, unterschiedlichste Menschen am Prozess zu beteiligen, um viele Wege und Möglichkeiten zu erhalten. Der Unterstützungskreis ist so aufgebaut, dass man mit dem Umfeld des Jugendlichen, mit den Eltern, mit Lehrern, Betreuern, Verwandten, Bekannten, eine Zukunftsplanung gemeinsam macht, dass man auf Stärken und Fähigkeiten eingeht, ein Stärken-Fähigkeiten-Profil erstellt und auf Grund dessen Arbeitsbereiche sucht, die für den Jugendlichen interessant wären einmal kennen zu lernen und auch möglich wären kennen zu lernen Z.

Wo liegen die Fähigkeiten? Was sind die Ziele im Bezug auf die Berufsausbildung? Welche Dinge sind bereits ausprobiert worden, was kann noch probiert werden? Wo können wir uns hinwenden, wer könnte helfen, wen kennen wir,? Aus dem gemeinsam gewonnenen Wissen können nun Rahmenbedingungen festgelegt werden, unter denen der Jugendliche gut und erfolgreich arbeiten kann und in einem weiteren Schritt gilt es mögliche Arbeitsfelder zu definieren.

Bei diesen Überlegungen ist es wichtig, immer die Fähigkeiten des Jugendlichen und die besprochenen Rahmenbedingungen im Auge zu behalten. Und dann ist es so, dass wir eine Praktikumsphase einlegen, das ist meistens zwei, drei Monate, also drei bis vier Praktika, organisiert gemeinsam in dieser Zeit.

Zum Teil organisieren das die Eltern, zum Teil organisieren das wir, also das wird in diesem Unterstützungskreis auch festgehalten. Und nach dieser Zeit gibt es dann noch ein zweites Treffen, wo dann Erfahrungen von dem Jugendlichen, also er über Erfahrungen spricht und eine Reflexion macht und dann eventuell noch einmal ein Praktikum Z.

Die Erfahrung zeigt, dass Praktika oft durch informelle Kontakte gefunden werden, es gilt also die Beziehungen der Mitglieder eines Unterstützungskreises zu nützen. In einem weiteren Unterstützungskreis werden die Erfahrungen mit dem Jugendlichen diskutiert, erörtert, ob sich die Rahmenbedingungen als nützlich erwiesen haben und Schwierigkeiten besprochen.

Zum Schluss gibt es noch einmal ein gemeinsames Treffen, wo es dann den Entwicklungsplan gibt und der Entwicklungsplan sagt eben aus, wo geht es hin, welche Möglichkeiten haben sich ergeben für den Jugendlichen und die können ganz unterschiedlich sein. Eben entweder eine Lehre, oder eine Integrative Berufsausbildung oder eben in einem Projekt, oder in einer Hilfstätigkeit Z. Ist das Ergebnis des Entwicklungsplans, eine Lehrstelle oder einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden, beginnt die Arbeitsassistenzphase [ 5 ] , in der es um die anderen, oben beschriebenen Bausteine der Persönlichen Zukunftsplanung geht: Arbeitsplatzanalyse und -akquisition, Qualifizierung am Arbeitsplatz und Nachsorge.

Und da geht es um die Ausbildung, also um die Stellensuche, wo man dann noch einmal in die Betriebe hingeht und einfach die Möglichkeiten abklärt ob zum Beispiel eine Lehre möglich ist. Oder es ergibt sich schon vom Clearing die Möglichkeit in dem Betrieb zu bleiben und eine Ausbildung zu machen Z.

Solche Misserfolge führen zu Frustration und Resignation bei den Jugendlichen. Es gibt einfach junge Leute, die haben eine besondere Fähigkeit und dann versucht man sie in diesem Berufszweig unterzubringen und dann sperrt sich alles, weil einfach die Stelle dafür nicht da ist, weil es verschiedenste Dinge gibt, die dagegen sprechen, das ist schon schwierig.

Und die Jugendlichen haben oft auch, wie soll ich sagen, nicht grad Erfolgserlebnisse, sondern genau das Gegenteil, dass sie sagen, "ich habe meine Fähigkeit, aber ich kann damit nichts anfangen, dann muss ich halt in eine Behinderteneinrichtung gehen" Z. Eine weitere Schwierigkeit ergibt sich daraus, wenn Jugendliche längerfristig nicht bestehen können, weil die Anforderungen des Betriebes steigen vgl. Krisenintervention und Unterstützung für den Jugendlichen und den Betrieb sind in einem solchen Fall unerlässlich.

Damit diese Probleme in Zukunft minimiert werden können, ist es notwendig, dass Schulen und Betriebe, aber auch die Eltern und der Jugendliche selbst mit den Arbeitsassistenzstellen kooperieren, bestehende Kontakte gut gepflegt werden und gute Öffentlichkeitsarbeit betrieben wird, um das Modell noch bekannter zu machen. Es gibt manche Schulen, die wirklich von sich aus kommen und sagen, wir hätten jetzt wieder Jugendliche, die sind im letzten Schuljahr, könnt ihr einmal kommen, zur Information?

Und es gibt aber auch die Schulen, muss man sagen, wo man sich denkt, ah, da muss ich mich jetzt melden, weil da habe ich mich lange nicht gemeldet und auch nichts gehört Z. Leider ist es aber oft so, dass Jugendliche und ihre Eltern sich erst recht spät im letzten Schuljahr melden vgl. Grundsätzlich wird das Angebot des Clearings in den Schulen aber gut angenommen und Jugendliche und Eltern sind sehr interessiert:. Wir haben jetzt einen neuen Clearing Film Ja, schon, es wird recht gut angenommen Z.

Es ist so, ein bisschen das Problem ist, dass manche Jugendliche erst nach der Schule kommen, die entweder selber das Angebot nicht annehmen wollten, oder die Eltern denken, ach da finden wir schon was und die Schulen melden sich dann auch nicht Z. Betriebe sagen zum Teil "gut, dass es euch gibt! Praktika für einen Jugendlichen sind eher leichter zu bekommen und bieten dem Betrieb und dem Jugendlichen die Möglichkeit sich gegenseitig kennen zu lernen vgl.

Die Suche nach einer fixen Arbeitstelle ist oft schwieriger, da die Anforderungen der Betriebe meist sehr hoch sind und vielfach Vorurteile und Befürchtungen stark im Vordergrund stehen, die es erst durch viel Information und Aufklärungsarbeit abzubauen gilt. Manche Betriebe stellen sehr hohe Anforderungen, z. Es gibt im Gegensatz dazu auch Betriebe die sagen, ja, geben wir eine Chance Schauen wir uns die Möglichkeiten an, am Anfang ist oft die Angst vor dem Aufwand, was muss man denn da alles tun?

Aber es gibt schon Betriebe die durchaus offen sind, auch Jugendliche aufzunehmen, die es eben schwerer haben Z. Dann reagieren die aber trotzdem oft so drauf, da ist der Kündigungsschutz und ich kriege den ja nie wieder los. Das ist immer noch recht verankert bei den Betrieben, wobei Inzwischen ist das Clearing zu einer sehr wichtigen Dienstleistung im Bereich der Arbeitsassistenz geworden und für Jugendliche mit einer Behinderung nicht mehr wegzudenken.

Es eröffnet den Jugendlichen Möglichkeiten und Wege, ihr Leben nach ihren Wünschen und Träumen zu gestalten, nicht nur im beruflichen Bereich. Stattdessen zielen sie auf gemeinsame, kooperative Reflexion seiner Erfahrungen, Stärken, Bedürfnisse, Vorlieben, Begabungen etc. Zu dieser Erkenntnis kam eine Mutter aus der Steiermark, die für ihren Sohn einen Ausbildungsplatz zu bekommen versuchte. Sie wollte diese Tatsache jedoch nicht auf sich beruhen lassen und erkämpfte für ihren Sohn einen Lehrplatz im Büro bei der Lebenshilfe Steiermark.

Er erlernte dort Teile des Berufsbildes Bürokaufmann und bekam auch die Möglichkeit die Berufsschule zu besuchen. Durch die gute Unterstützung seitens der Politik und des Landesschulrates erhielten die ersten Jugendlichen bereits im Oktober einen Lehrplatz beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung. Wir habe mehrere Wohnhäuser und Werkstätten für Menschen mit höherem Unterstützungsbedarf, also für Menschen mit Behinderungen, ein Beratungszentrum das für Menschen mit und ohne Behinderungen ausgerichtet ist und hier in der Elisabethstrasse die mobilen Dienste, wo wir eben mobile Dienstleistungen im Bereich Arbeit, Wohnen, Freizeit und Berufsorientierung anbieten.

Bevor mit der Lehrstellensuche begonnen wurde, versuchten ArbeitsbegleiterInnen gemeinsam mit den Jugendlichen ein Fähigkeitsprofil [ 6 ] zu erstellen um individuelle Interessen und Stärken bestmöglich bei der Suche nach einer geeigneten Stelle einsetzen zu können vgl. Ja, nach dieser Abklärung der Fähigkeiten, gingen wir mit diesen Jugendlichen auf Praktikumssuche, dass sie einfach auch ausprobieren konnten, ob der Beruf für sie passt.

Sollte sich das so weit geklärt haben, der Beruf ist ideal, Fähigkeiten und Stärken passen, haben wir gemeinsam nach einer Lehrstelle gesucht, das hat einfach oft sehr lange gedauert, weil Lehrstellen ohnehin im Verhältnis zu Jugendlichen wenig sind und dann eben noch Jugendliche, die vielleicht eher die zweitbesten am Markt sind, oder die ein bisschen Unterstützung brauchen zu vermitteln, hat eben einfach länger gedauert Z.

Ein Praktikum hilft dem Jugendlichen seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und Vorurteile und Ängste seitens der Mitarbeiter abzubauen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele Lehrplätze durch vorangegangene Praktika gefunden werden können vgl. Unterstützung hat eben so ausgesehen, dass wir auch während der gesamten Lehrzeit auch Arbeitsbegleitung angeboten haben und anbieten konnten.

Auch die Teilqualifizierungslehrlinge wurden nach dualem System ausgebildet und wurden in der Berufsschule integrativ unterrichtet. Die Arbeitsbegleiter bereiteten gemeinsam mit der jeweiligen Berufsschule den individuellen Schulbesuch vor. Es hat einfach sehr gut gepasst, dass die damalige Berufsschulinspektorin, die damals zuständig war für die Steiermark da sofort ein offenes Ohr gehabt hat und gesagt hat, jeder der einen Lehrvertrag hat, ist auch berufsschulpflichtig und ihrer Meinung nach, hat sich die Berufsschule darum kümmern müssen, einfach dafür zu sorgen, dass auch die Jugendlichen, die Unterstützungsbedarf haben, ausgebildet werden.

Das war auch eine eher seltene Grundhaltung Z. Die Teilqualifizierungslehre war wie bereits beschrieben ein Pilotprojekt in Graz und Umgebung. In der Steiermark und auch in anderen Bundesländern gab es auch noch andere Formen der Berufsausbildung, die ebenfalls versuchen, Jugendliche mit Behinderung in das Arbeitsleben zu integrieren.

Die Forderungen von InteressenvertreterInnen nach gesetzlichen Regelungen auch für die Ausbildung von Jugendlichen mit einer Behinderung wurden immer lauter. Im Herbst verabschiedeten die Sozialpartner ein gemeinsames Positionspapier zur Integrativen Berufsausbildung, das auch die notwendigen Änderungen für integrativen Berufsschulunterricht beinhaltete.

Bei der verlängerte Lehre ist die Lehrzeit um ein, in Ausnahmefällen auch bis zu zwei Jahren verlängert. Die Lehrlinge erhalten einen ordentlichen Lehrvertrag, erlernen die Inhalte des gesamten Berufsbildes und sind hinsichtlich der Berufsschulpflicht den Lehrlingen gleichgestellt vgl. Ein Unterschied besteht in der Form des Vertrages für die Teilqualifizierungslehrlinge - sie bekommen statt eines Lehrvertrages einen Ausbildungsvertrag.

Auch hinsichtlich der Vertragsbildung gab es Veränderungen:. Wenn man das gegenüber stellt, in dem Pilotprojekt haben die Jugendlichen einfach einen Lehrvertrag gehabt und man hat geschaut, wie viel von diesem gesamten Berufsbild können sie erlangen Wir haben es fast einfacher wahrgenommen, darauf los lernen zu dürfen, nach oben offen, schauen wie weit jemand kommt, als schon gleich einschränken zu müssen. Ein weiterer Unterschied ist die fehlende Berufsschulpflicht für Lehrlinge der Teilqualifizierung.

Bei der Teilqualifizierung jetzt nach 8b 2 neuen Gesetz, ist es so, dass sie das Recht auf Berufsschule haben, aber nicht die Pflicht. Die Integrativen Berufsausbildung ist nach dem neuen Gesetz nicht nur Jugendliche mit einer Behinderung zugänglich, die Zielgruppe hat sich auf "Jugendliche mit persönlichen Vermittlungshemmnissen, die trotz Versuchen durch das AMS nicht in eine reguläre Lehre vermittelt werden konnten" erweitert Prischl , S.

Diese begleitet und unterstützt die Jugendlichen während ihrer gesamten Ausbildungszeit und ist Ansprechpartner für Berufsschulen und Betriebe. Eine direkte Arbeitsbegleitung kann die Berufsausbidlungsassistenz aufgrund des gesetzlich festgelegten hohen Betreuungsschlüssels 1: Trotzdem übernimmt die Berufsausbildungsassistenz eine sehr wichtige Rolle, sie fungiert als Drehscheibe im gesamten Ausbildungsprozess, ohne eine verbindliche Zustimmung aller Beteiligten über die Einbindung einer Berufsausbildungsassistenz, darf ein Ausbildungs- bzw.

Lehrvertrag bei der Wirtschaftskammer nicht eingetragen werden vgl. Im folgenden Kapitel werden die Aufgaben und Tätigkeiten, sowie die Arbeitsweise der Berufsausbildungsassistenz genauer beschrieben. Strategies to make inclusion work. Projekte der Arbeitsassistenz Tirol genau dargestellt. Entscheidet sich der Jugendliche für eine Integrative Berufsausbildung, findet eine Übergabe an die Berufsausbildungsassistenz statt, die von einer anderen Person gemacht wird.

Jugendliche mit einer Behinderung nach dem Behinderteneinstellungsgesetz oder dem Landesbehindertengesetz. Jugendliche, die aus in ihrer Person gelegenen Gründen in absehbarer Zeit keine reguläre Lehrstelle finden können vgl. In der Berufsausbildungsassistenz werden Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren unterstützt, die ein vorangegangenes Clearing mit dem Ergebnis Integrative Berufsausbildung gemacht haben vgl.

In Tirol hat das Bundessozialamt den Auftrag zur Einrichtung einer Berufsausbildungsassistenz an mehrere Stellen vergeben und es ist zu einer Zielgruppenaufteilung gekommen:. Es ergeben sich Tätigkeiten in den verschiedenen Phasen der Integrativen Berufsausbildung , folgende Graphik soll einen Überblick vermitteln:.

Informations- und Beratungstätigkeiten sind besonders wichtig, da die Integrative Berufsausbildung noch sehr jung ist und in der Öffentlichkeit erst bekannt werden muss.

Öffentlichkeitsarbeit bedeutet vor allem die Präsenz bei Elternabenden vgl. Ist das Ergebnis eines Clearings eine Integrative Berufsausbildung für einen Jugendlichen, findet eine Übernahme mit einer Übergabephase von drei bis vier Wochen von der Jugendarbeitsassistenz in die Berufsausbildungsassistenz statt. Diese erste Zeit nach der Übergabe ist sehr wichtig für den weiteren Verlauf:.

Es ist in der Regel nicht so, dass man die Jugendlichen schon kennt, eigentlich muss man sie erst kennen lernen, auch die Eltern. Es hängt sehr viel von dieser Übergabe zwischen Clearing-Stelle und Berufsausbildungsassistenz ab, wie dieser Wechsel glückt Z. Am Beginn des Betreuungsverhältnisses steht die Entscheidungsfindung, ob eine verlängerte Lehre oder eine Teilqualifizierungslehre angestrebt werden soll. Gemeinsam mit dem Jugendlichen, den Eltern, dem Betrieb und der Berufsschule sollen Ausbildungsinhalte, -dauer und -ziele festgelegt werden.

Im Falle einer verlängerten Lehre wird ein Lehrvertrag nach den Vorgaben des Berufsausbildungsgesetztes abgeschlossen, der einzige Unterschied besteht in der Länge der Lehrzeit:. Der Lehrvertrag in der Integrativen Berufsausbildung ist gekennzeichnet durch die Länge, also um ein Jahr wird dem Lehrling eine längere Lehrzeit, maximal bis zu zwei Jahren, zugebilligt.

Es finden keine Stoffreduktion inhaltlich statt auch keine praktischen Reduktionen. In den Jahreszeugnissen der verlängere Lehre ist ein Vermerk, dass es eine integrative Berufsausbildung ist.

Es ist ein ganz normaler Lehrabschluss, ohne Abstriche des Lehrstoffes, an dessen Ende die ganz reguläre Abschlussprüfung steht Z. Entscheidet sich ein Jugendlicher für eine Teilqualifizierung , wird ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen, der sich im Bezug auf die Inhalte und die Dauer der Ausbildung an die individuellen Fähigkeiten des Jugendlichen anpasst.

Der Ausbildungsvertrag dient der Sicherung des Auszubildenden, dass er die Ausbildung nach den festgelegten Vorgaben bis zum Ende durchlaufen kann, der Lehrherr ist dadurch ebenfalls an das Berufsausbildungsgesetz gebunden, wie bei einem regulären Lehrvertrag auch.

Für Jugendliche in einer Teilqualifizierung besteht das Recht bzw. Die Auszubildenden beider Richtungen der Integrativen Berufsausbildung sind anderen Lehrlingen gleichgestellt, ihnen steht die kollektivvertragliche Lehrlingsentschädigung für den jeweiligen Lehrberuf zu, sie sind voll sozialversichert und haben Anspruch auf Freifahrt und Familienbeihilfe vgl.

Das Gesetz schreibt vor, die Ausbildungsverträge gemeinsam mit dem Jugendlichen, den Eltern, dem Betrieb, der Berufsschule, dem Schulerhalter, der Berufsausbildungsassistenz und Vertretern der Lehrlingsstellen der Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer zu erarbeiten vgl. Zeitlich ist dies für Personen, die immer an diesen Treffen teilnehmen müssen Vertreter der Schulen und Lehrlingsstellen , nicht machbar, weshalb man in Tirol eine andere Vorgangsweise praktiziert:. Es ist so, dass die Berufsausbildungsassistenz gemeinsam mit dem Jugendlichen und den Eltern und gemeinsam mit dem Betrieb, einmal einen ersten Entwurf zu diesem Ausbildungsplan macht, da geht man vom Berufsbild vom Lehrberuf aus, man schaut, was lernt ein normaler Lehrling, was sind die Inhalte und Ziele was der lernen muss.

Dann schaut man auf der Grundlage von praktischen Erfahrungen in einer Schnupperwoche oder von einem längeren Praktikum, was kann dieser Jugendliche realistischerweise lernen. Man zieht auch die Erfahrungen aus der Schulzeit heran, schaut welche schulischen Fähigkeiten und Möglichkeiten bringt der Jugendliche mit. Man macht dann so etwas wie eine Entwurf und mit dem Betrieb gemeinsam einigt man sich auf formale Dinge Z.

Unsere Aufgabe dabei ist, nicht aus den Augen zu lassen, dass auch die Teilqualifizierung, sei sie auch noch so reduziert in ihren Ansprüchen an den Jugendlichen, die eigentlich auch dann sein Leistbares darstellt, den Ausbildungscharakter nicht verliert, also, dass am Schluss eine Prüfung möglich ist Z.

Erst wenn die Ausbildungsverträge dieses Gremium durchlaufen haben, können sie zur Registrierung in der Wirtschaftskammer vorgelegt werden. Auffallend bei dieser Vorgangsweise ist, dass weder beim ersten Entwurf, noch beim endgültigen Abschluss des Ausbildungsvertrages, die zukünftigen Lehrer des Jugendlichen und der Direktor der betreffenden Berufsschule involviert sind. Die Berufsschule als ein sehr wichtiger Systempartner fehlt also am Beginn der Ausbildungsverhandlungen und wird erst durch den Landesschulinspektor über die Aufnahme und den Umfang des Berufsschulunterrichtes informiert.

Während der Ausbildungszeit übernimmt die Berufsausbildungsassistenz die Funktion einer Drehscheibe vgl. Sie muss sehen, in welchen Bereichen braucht der Jugendliche, die Jugendliche Unterstützung? Ist es jetzt eher im Betrieb zum Beispiel durch Anleitung bei bestimmten Tätigkeiten, oder Aufgaben oder beim Erlernen bei bestimmten Aufgaben, braucht es ein Job-Coaching?

Das ist etwas, was die Berufsausbildungsassistenz erkennen sollte. Es stellt sich auch die Frage, inwieweit sich ein Jugendlicher auf noch eine zusätzliche Ansprechperson oder gar noch eine dritte, wenn eine Lernbegleitung gebraucht wird einlassen kann. Die Dokumentation der Lernfortschritte der Jugendlichen sollen es der Berufsausbildungsassistenz ermöglichen, Ausbildungsinhalte und -zeit bei der Gefahr einer Über- aber auch Unterforderung anzupassen und bei Bedarf auch einen Ausbildungswechsel zu veranlassen vgl.

Jugendliche der Teilqualifizierung können innerhalb den letzten zehn Wochen ihrer Ausbildung eine staatliche Abschlussprüfung antreten. Die Dokumentation der Lernfortschritte ist in der Teilqualifizierung besonders wichtig, da diese die Grundlage für die Abschlussprüfung sind. In der Abschlussprüfungskommission sind unabhängige Prüfungspersonen aus der Innung der Wirtschaftskammer und unter anderem auch wir zugegen. Die Abschlussprüfung wird je nach Vermögen des Jugendlichen, aus praktischen oder aus theoretischem und praktischem Teil bestehen Z.

Über die erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten während der Ausbildung wird in der Wirtschaftskammer ein Zeugnis ausgestellt. Der Abschluss der Teilqualifizierung ist aber noch an keine kollektivvertraglichen Vereinbarungen gebunden, auch der Berufsschutz ist sehr gering vgl. Es gilt hier noch rechtzeitig Weichen zu stellen, dass die Jugendlichen den Platz bekommen, der ihnen auf Grund ihrer Ausbildung zusteht und nicht in den Status eines Hilfsarbeiters absacken.

Die Arbeit der Berufsausbildungsassistenten ist sehr abwechslungsreich und erfordert viele Fähigkeiten und Kompetenzen. Ich würde sehen, dass sicher der Hauptteil der Arbeit in dem liegt, dass man verschiedene Systeme, Menschen und Personen unterstützt, damit die Ausbildung eines einzelnen Jugendlichen gelingen kann, so würde ich das formulieren. Ich würde sagen, dass es dazu viel Einfühlungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit braucht, auch die Fähigkeit mit sehr unterschiedlichen Personen, Systempartnern mit sehr unterschiedlichen Interessen zusammen zu arbeiten und sicher auch die Fähigkeit Kompromisse zu finden und herzustellen und auszugleichen Z.

Die Tätigkeit an und für sich ist eine hochwertige soziale Tätigkeit, eine Dienstleistungstätigkeit mit zwei Kunden.

Ein Kunde ist der Klient, ein Kunde ist der Betrieb. Als Berufsausbildungsassistent geht es oft darum, sehr viel die Rollen zu wechseln, in seiner Funktion aufzugehen, weil es keine geradlinige Arbeit ist, wo man sagen kann, o.

Die Arbeit würde ich vergleichen mit einem Kanon, den man sehr geregelt anfängt, der durchaus seinen Mechanismus hat, aber wo es immer zwischendurch dazu kommt und das täglich mehrmals, den geplanten Verlauf aufzuhalten, zu verschieben. Es ist eine sehr interessante Positionierung die man einnimmt. Man bekommt sehr tiefe Einblicke in die Wirtschaft und in die Szenerie des ganzen Vereinsgefüges, was die Integrationsbewegung anbelangt. Einer der Berufsausbildungsassistenten merkt aber auch an, dass es eine sehr anstrengende Tätigkeit ist und es sehr wichtig ist, einen Ausgleich in der Freizeit zu finden.

Das ist ganz wichtig, sonst ist das eine Arbeit, die einem glaube ich vor lauter spannend und interessant zerreiben würde Z.

Die Berufsausbildungsassistenten bemerken eine unterschiedliche Wahrnehmung ihrer Tätigkeit bei Betrieben, grundsätzlich haben sie aber das Gefühl, als engagiert und unterstützend vgl. Betriebe merken in erster Linie einmal, dass da jemand ist, der beteiligt ist, gerade am Anfang wenn es um den Lehrvertrag und die Ausbildungsinhalte geht, ich denke manche Betriebe nehmen das so wahr, dass es kompliziert wird, dass man viele Personen einbeziehen muss, eben die Berufsausbildungsassistenz, die Berufsschule, Auf der anderen Seite denke ich, dass es viele Betriebe schon schätzen, dass da jemand da ist, der den Jugendlichen dann weiter begleitet.

Viele Betriebe erleben das auch eher als Rückhalt und haben das Gefühl, dass sie mit eventuell auftauchenden Problemen nicht alleingelassen werden, dass sie sich an jemanden wenden können, wenn irgendetwas nicht passt im Rahmen der Ausbildung Z. Eine der wichtigsten Leistungen der Berufsausbildungsassistenz ist für Martins Chef die Mittlerfunktion die sie zwischen dem Jugendlichen und dem Betrieb einnimmt und, dass für Martin immer eine Ansprechperson da ist, wenn es Probleme gibt vgl.

Da die Berufsschulen auf Grund des neuen Gesetztes sehr viel zu leisten und zu verändern haben, setzten sie oft hohe Erwartungen in die Berufsausbildungsassistenz vgl.

Diese Ansicht vertritt auch der Direktor der Berufsschule von Martin, seiner Meinung nach, ist die Kontakthaltung zu den Lehrbetrieben eine der wichtigsten Aufgaben der Berufsausbildungsassistenz vgl. Martins Lehrer fügt noch eine andere wichtige Rolle der Berufsausbildungsassistenz hinzu:. Die wichtigste Leistung der Arbeitsassistenz ist den Schüler zu motivieren, ihm zu helfen und ihm Sicherheit zu geben Z.

Bei Eltern und Jugendlichen selber sind die Reaktionen auf die Berufsausbildungsassistenz sehr unterschiedlich. Vielfach wird die Unterstützung als klärend empfunden und die Hilfestellung gerne angenommen vgl. Ja, die kümmern sich, wenn es ein Problem gibt, die regeln alles. Die Betreuung ist so, wenn du ein Problem hast oder eine Frage hast oder irgendwas ist, dann hilft der und unterstützt dich voll Z.

Manchmal wird die Berufsausbildungsassistenz aber auch als Pflicht und nicht als Hilfe verstanden, da das Gesetz eine Einbeziehung der Berufsausbildungsassistenz vorsieht vgl. Es gibt auch immer wieder Jugendliche, die sich nicht so gerne begleiten lassen:.

Von dem hängt dann auch die Assistenz ab Z. Wie ist das für dich, dass sie dich begleitet und dir hilft. Sie macht gar nichts, ich rufe sie an, wenn ich sie brauche.

Wie kommst du denn mit der Berufsausbildungsassistentin zurecht? Und was glaubst du, warum sie für dich zuständig ist? Für die Berufsausbildungsassistentin stellt so eine Situation kein Problem dar, wenn alle anderen wichtigen Personen mitarbeiten:. Also man muss nicht immer mit dem Jugendlichen in erster Linie arbeiten, wenn man mit allen anderen arbeiten darf.

Denn dann wird es dem Jugendlichen trotzdem indirekt ermöglicht das alles zu machen und wird ja trotzdem alles bereitet, was der Jugendliche braucht Z. Die Berufsschulen sind durch die Novellierung des Berufsausbildungsgesetzes dazu verpflichtet, Jugendliche mit Behinderungen aufzunehmen, wenn dies im Ausbildungsvertrag festgelegt wurde. Nicht alle Schulen reagierten positiv auf die Einführung der Berufsschulpflicht bei der Integrativen Berufsausbildung.

Auf Grund dessen, weil es ein Umsetzungsbefehl war, es hat nicht sein können oder dürfen, sondern müssen. Die Berufsschulen haben im Bereich der integrativen Beschulung von Jugendlichen mit Behinderung noch sehr viel zu leisten, wobei es vor allem um unterrichtsorganisatorische Fragen geht, auf die die Schulen auch kaum vorbereitet wurden vgl. Deshalb erwarteten sich die Schulen zu Beginn auch ganz konkrete Unterstützung von den Berufsausbildungsassistenten.

Am Anfang hat es sogar die Phantasie gegeben, dass dann die Berufsausbildungsassistenz an die Berufsschule kommt und mit den Jugendlichen irgendwelche Fächer oder irgendwelchen Stoff wiederholt oder mit ihnen gemeinsam lernt oder so, oder dass die Berufsausbildungsassistenz den Förderunterricht macht.

Das ist klar geworden, dass da natürlich nicht sein kann Z. Um diese Unsicherheiten und Probleme aufzulösen war es die erste Aufgabe der BerufsausbildungsassistentInnen über die Rahmenbedingungen zu informieren:. Meine Tätigkeit war eigentlich ein Vorstellen an den diversen Berufsschulen und auch ein Vorstellen einer für die Schule auf den ersten Blick fast unlösbaren Möglichkeit einer Beschulungsform, sie es in der verlängerten Lehre, sei es in der Teilqualifizierung.

Hauptsächlich geht es um schulorganisatorische Fragen, die eigentlich von unserer Seite nicht angedacht oder gelöst werden Z. In Berufsschulen hat es nie Schulversuche mit Jugendlichen mit Behinderung gegeben, weshalb es keine Erfahrungen im Bereich des integrativen Unterrichts gibt. Anders als Regelschullehrer machen Berufsschullehrer eine berufsbegleitende Ausbildung an der PÄDAK, wo didaktische und unterrichtsorganisatorische Inhalte vermittelt werden.

Eine umfassende pädagogische Ausbildung weder allgemein noch im integrativen Bereich ist nicht vorgesehen. Ein weiterer Schritt für eine optimale Vorbereitung der Berufsschulen neben der umfassenden Informationsarbeit der Berufsausbildungsassistenten ist deshalb auch die Entwicklung von Fortbildungsangeboten für BerufsschullehrerInnen. Jetzt haben die entsprechenden Berufsschulen die Information gehabt, von diesem Lehrgang kommen acht Jugendliche, die werden Maler.

Weil sie da die Chance sehen, dass sie gewisse Gruppierungen vornehmen können und die Jugendlichen in eigenen Gruppen zusammenfassen können, zumindest in einem Teil der Fächer und in anderen Fächern, sind sie mit allen anderen zusammen Z.

Dieses Modell der Beschulung von Schülern mit einer Behinderung entspricht dem Modell der "kooperativen Klassen" das vorwiegend durch eine räumliche Integration gekennzeichnet ist.

Die Schüler mit Behinderung bilden einen eigenen Klassenverband in einem separierten Klassenraum und eigenen Lehrern.

Dieser Klasse ist eine Regelklasse zugeordnet, "in weniger leistungsorientierten Unterrichtsfächern und im Bereich der Schulveranstaltungen erfolgt auch ein gemeinsamer Unterricht" Feyerer Befürworter dieses Modells gehen davon aus, dass ein durchgängiger gemeinsamer Unterricht die Schüler mit Behinderung überfordert weshalb der Unterricht in kognitiv anspruchsvollen Fächern zieldifferent erfolgen muss. Die Berufsschulen, die bisher noch keine Erfahrungen im Bezug auf die Beschulung von Jugendlichen mit einer Behinderung hatten, veranlassten diese, einen Weg zu suchen, das Gesetz einzuhalten ohne viel verändern zu müssen.

Das Modell der "kooperativen Klassen hat in den wissenschaftlichen Evaluationen nicht besonders gut abgeschnitten. Kritisiert wird vor allem, dass es an einer Kontinuität der Lerngruppenzusammensetzung fehlt, die Schüler nur in Fächern, denen die Gesellschaft nur geringe Bedeutung beimisst gemeinsam unterrichtet werden und eine soziale Integration kaum möglich ist, da die Kontakte immer wieder unterbrochen werden vgl.

Feyerer , zitiert nach Joppich , S. Durch dieses Modell bleibt der Status eines Sonderschülers mit all seinen Vorurteilen aufrecht. Bei Berufen, die nur von einzelnen Jugendlichen angestrebt werden, oder in Regionen, in denen es nur wenige Jugendliche gibt, die eine Integrative Berufsausbildung machen, gibt es aber auch Einzelintegrationen.

In dieser Situation ist auch die Berufsschule, die Martin besucht. Er ist zur Zeit der einzige Jugendliche, der Kellner in der Teilqualifizierung lernt.

Der Direktor an Martins Schule ist zufrieden mit der Zusammenarbeit mit der Berufsausbildungsassistenz vgl. Der Lehrer selbst hat nur wenig Kontakt zur Berufsausbildungsassistenz, ihm genügten die Informationen durch den Direktor vgl. Er hat ihn sehr positiv aufgenommen, er schätzt ihn als Menschen und anerkennt seine Fähigkeiten:.

Nur mit der Genauigkeit und mit der Perfektion da "happert" es ein bisschen, aber sonst ist er ein ganz toller feiner Bursche Z. Ja, also wirklich, jeder mag ihn gerne, er ist ein ganz feiner Bursche, hat Benehmen, er ist freundlich, immer gut drauf Z. Der Direktor der Berufsschule steht der Integration von Jugendlichen mit einer Behinderung etwas skeptischer gegenüber. Das Schulsystem ist seiner Meinung nach zur Zeit nicht ideal, um Integrationsschüler angemessen unterrichten zu können.

Die Lehrer klagen, dass viel Zeit für den Integrationsschüler benötigt wird und guten Schüler zum Teil das erforderliche, vertiefte Bildungsangebot nicht zu Gute kommt. Eine Mehrbelastung ergibt sich für den Direktor auch durch zusätzliche Verwaltungsarbeiten wie zum Beispiel Vorgespräche und Anpassung der Lehrpläne an die Fähigkeiten der Jugendlichen vgl.

Zu diesem Schluss kommt auch die Berufsausbildungsassistentin:. Grundsätzlich ist es so, dass sicher die Berufsschulen am meisten gefordert sind, wenn Jugendliche in die Berufsschule gehen, die von ihren schulischen Fähigkeiten und Möglichkeiten, weit unter dem Niveau sind, was normalerweise für Berufsschulen so der Fall ist. Das betrifft dann eher Jugendliche die in einer Teilqualifizierung machen, da geht es dann einfach auch darum, dass die Berufsschulen bereit sind, ja sich die Jugendlichen einmal anzuschauen und relativ unbefangen an die Sache herangehen, dass man gemeinsam im Ausbildungsplan auch schon schaut, was sind den sinnvolle Fächer oder sinnvolle Teile von Unterrichtsgegenständen Z.

Manche LehrerInnen stehen der Integration von Jugendlichen mit Behinderung in die Berufsschule im Allgemeinen sehr skeptisch gegenüber und glauben, dass diese Jugendlichen in einer Sonderschule besser gefördert werden könnten vgl. Anders als Berufsschulen, können Betriebe nicht gesetzlich dazu verpflichtet werden, Jugendliche mit Behinderung in ein Lehrverhältnis zu nehmen. Um Betriebe des ersten Arbeitsmarktes für die Integrative Berufsausbildung gewinnen zu können, ist es in einer ersten Phase der Zusammenarbeit unerlässlich umfassende Informationen über die gesetzlichen Bestimmungen und die Rahmenbedingungen zu geben vgl.

Das ist eine sehr intensive Betreuungsphase Z. Die Reaktionen auf die beiden Möglichkeiten der Integrative Berufsausbildung seitens der Betriebe sind ganz unterschiedlich. Lehrherren, die schon schlechte Erfahrungen mit Lehrlingen gemacht haben, stehen der verlängerten Lehre eher skeptisch gegenüber. Die sagen, einen normalen Lehrling habe ich auch schon drei Jahre oder dreieinhalb Jahre, je nach dem wie lange die reguläre Lehre dauert und sagen dann, da muss ich mich vier Jahre binden, das ist eine lange Zeit.

Der Entscheidung eines Betriebes, Jugendliche in eine Teilqualifizierungslehre aufzunehmen, gehen in den meisten Fällen längere Praktika voraus, um ein gegenseitiges kennen lernen zu ermöglichen, aber auch um feststellen zu können, welche Ausbildungsinhalte für den Jugendlichen möglich wären. Bei der Teilqualifizierung ist es einfach so, dass da wirklich vom Betrieb her eine gewisse Bereitschaft braucht, Jugendlichen, die deutlich schwächer sind, von ihren Fähigkeiten her, eine Ausbildungsmöglichkeit möglich zu machen und ja, da ist es schon so, dass die Betriebe die Jugendlichen schon recht gut kennen lernen müssen, bevor sie bereit dazu sind Z.

Auf diesem Hintergrund wird deutlich, wie wichtig und intensiv diese erste Betreuungsphase für die Zusammenarbeit mit den Betrieben ist. Hat sich der Betrieb für eine Übernahme eines Jugendlichen bereit erklärt, geht es in einem nächsten Schritt darum, mit dem Lehrherrn konkret über die Ausbildungsform und deren Verlauf zu sprechen.

In einem nächsten Schritt, wenn es schon konkret wird, geht es sicher einfach auch darum zu schauen, welche Form der Ausbildung soll denn der Jugendliche erhalten. Das ist zwar im Grunde eine Frage, die mehr mit dem Clearing zu tun hat, aber es ist trotzdem so, dass auch mit der Berufsausbildungsassistenz diese Frage noch einmal konkretisiert wird, wo man schaut, ist die verlängerte Lehre die geeignetere Ausbildungsform, entspricht das mehr den Fähigkeiten von dem Jugendliche oder nicht, oder sollte man doch zur Teilqualifizierung gehen Z.

Wenn auch diese Frage geklärt werden konnte, ist die Zusammenarbeit und die Intensität der Betreuung abhängig von den Vorstellungen des Betriebes. Oder was auch immer man vereinbart, von dem hängt es dann einfach ab, wie der Betrieb das erlebt. Manche Betriebe mögen es nicht so gerne, wenn man in den Betrieb kommt und dass da direkter Kontakt ist, da melden sich Betriebe eher, wenn es ein konkretes Problem gibt Z.

Sehr gut, da ist immer ein Betreuer, der sich um die Belange, also um die Interessen vom Auszubildenden als auch um die Interessen des Unternehmens kümmert und versucht das immer irgendwie auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Wichtig ist da auch, dass man den wirtschaftlichen Aspekt nicht vergisst und das man versucht, beide Parteien auf einen Nenner zu bringen Z.

Schüler mit und ohne Behinderung sind die gesamte Zeit über in einem gemeinsamen Klassenraum, der Unterricht erfolgt allerdings zieldifferent, da die Schüler mit Behinderung nach dem Lehrplan der Sonderschule unterrichtet werden vgl. Für Jugendliche mit einer Behinderung scheint der Übergang jedoch ungleich schwieriger zu sein, zum Einen haben sie oft schlechtere Ausgangschance auf Grund von Sonderschulabschlüssen, die in unserer Gesellschaft einen nur geringen Wert haben zum Anderen stehen ihnen meist weniger Möglichkeiten in das Berufsleben nach der Schule offen vgl.

Der Irrweg zwischen Schule und Beruf und mitten drinnen schwirren wir alle herum. Ich sehe mich dazwischen herumhüpfen von der Schule in den Beruf, mit dem Jugendlichen gemeinsam und auch wieder ein bisschen retour. Der Weg geht nicht nur in eine Richtung, sondern man muss auch manchmal zurückgehen Z.

Ja, es ist so, dass für viele Jugendliche das Ende von der Schulzeit mit einem Irrgarten an Gedanken und Gefühlen verbunden ist, an Möglichkeiten und Vorstellungen, dass sie Unterstützung brauchen um in diesem Irrgarten sich zurecht zu finden. Dass sie, wenn sie Glück haben, einen roten Faden finden, der sie zu einem bestimmten Beruf, zu einer bestimmten Arbeit oder Tätigkeit führt Z.

Da fällt mir ein, das ist ein bisschen ein schwieriger Weg, aber es ist locker zu machen Z. Spontan habe ich mir gedacht, bei manchen Werdegängen die wir haben, hätte der Faden noch ein paar Kurven mehr machen müssen Dann kann es natürlich sein, dass man im Traumberuf keine Lehrstelle findet, also der Faden auf dem Bild, kann noch ganz viele Ecken machen, bis man beim richtigen Beruf angelangt ist Z.

Mir sagt das Bild einfach, dass es in der Schule schon wesentliche Vorbereitungen, viel früher, ab dem Jedoch verlassen viele Jugendliche die Schule mit unzureichenden Qualifikationen, da der "Unterricht in allen Schulformen und Klassen inhaltlich zumeist so überfrachtet" Jacobs , S. Die schon beschriebenen Entwicklungen am Arbeitsmarkt, machen diese jedoch zu unverzichtbaren Qualifikationen neben dem fachlichen Wissen und Können.

Zwar bieten manche Schulen einen berufsvorbereitenden theoretischen Unterricht an, wo sich die Frage aufdrängt, ob Lehrer, die ihre Arbeitserfahrungen bisher in der Schule gemacht haben, die Arbeitsrealität der privaten und öffentlichen Betriebe tatsächlich kennen. Viele kennen "Rentabilitäts- und Gewinnmaximierungsdenken, wettbewerbs- und konkurrenzorientiertes Verhalten allenfalls aus der unterrichtlichen Vorbereitungsliteratur" Jacobs , S. Betriebserkundungen und Praktika sind unerlässlich, um den Schülern die Arbeitswelt näher zu bringen, "ihr Ziel ist die Hinführung zur Wirtschafts- und Arbeitswelt, nicht der Eingang in einen bestimmten Beruf, nicht Vermittlung einer bestimmten Arbeitsstelle" Jacobs , S.

Solche Praktika können dem Jugendlichen auch helfen, seine Vorstellungen in der Realität zu überprüfen. Oft treten nämlich Differenzen zwischen subjektiven Berufswünschen und den tatsächlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten, bzw. Die Clearing-Projekte [ 11 ] sollen diesen Übergang und die damit verbundenen Schwierigkeiten überbrücken. Da sie im Idealfall schon im letzten Schuljahr beginnen, fangen sie Jugendliche und ihre Eltern auf am Ende der Schulzeit auf, so wird eine unterstützende Begleitung in das Berufsleben möglich.

Auch bei Martin verlief der Übergang von der Schule in das Arbeitsleben nicht ganz reibungslos. Martin ging zuerst in eine Integrationsklasse in die Volksschule, wechselte danach aber in die Sonderschule.

Sein Vater ist der Meinung, dass es nicht immer sinnvoll ist, ein Kind mit einer Behinderung an einer Regelschule zu integrieren. Ja zudem ist also, bei der schulischen Integration, man muss wissen, was man integriert.

Also der Schüler, das Integrationskind muss in das System hineinpassen. Meiner Ansicht nach ist es so, wenn jemand zu stark behindert ist, hat das keinen Sinn, ihn in der allgemeinen Klasse zu integrieren, weil er die Klasse zuviel einbremst und kommt selber nicht weiter Z. Der Vater hat das Gefühl, dass sein Sohn in der Sonderschule gut betreut wurde und dass er dort viel lernen konnte vgl. Interview Vater, Zeilen Martin selbst erzählt nur von seiner Schulzeit in der Sonderschule und sagt, dass er mit Lehrern und Mitschülern gut ausgekommen ist vgl.

Er ist aber nicht so gerne in die Schule gegangen, er wollte schon früher lieber arbeiten gehen. Am Anfang bin ich gerne gegangen, zum Schluss wollte ich nicht mehr. Weil ich lieber arbeiten gehen wollte Z.

Laut seinem Vater hat Martin sich selber dafür entschieden Kellner zu werden vgl. Es gibt keine Koordinationspunkt, wo du sagst, der hat das und das Problem, man soll ihn austesten und feststellen, was für ihn das Beste ist. Da musst du selber suchen, ich bin übers Internet, es gibt unheimlich viele Organisationen Das Problem ist das, dass der der Unterstützung bräuchte, hat keinen zentralen Anlaufpunkt, der ihm aussucht, was zu ihm passt Z. Da war er ein ganzes Jahr dort und das hat ihm gut gefallen, mit viel Einsatz und Begeisterung hat er serviert Z.

Leider hat sich dieses Projekt aus finanziellen Gründen zerschlagen und Martin hätte in einer Gruppe mit schwerer behinderten Menschen zusammenarbeiten sollen.

Ein Gewinn für den Staat scheint derzeit fraglich. In der Bestandsaufnahme sollen formell und informell erworbene Kompetenzen zunächst gesammelt und geordnet werden.

Closed On:

Kommerzialisierung beinahe aller Gesellschaftsbereiche, die fast völlige Liberalisierung der Güter-, Geld- und Kapitalmärkte, die weitgehende Flexibilisierung der Arbeitsbeziehungen bzw.

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